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PRESSEUNTERLAGEN |
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Presseführung Praha - Prag 1900-1945 28.01.2013 Montag, 28. Jänner 2013, 10.30 Uhr, StifterHaus PRAHA - PRAG 1900-1945 Literaturstadt zweier Sprachen, vieler Mittler Prag wird zumeist als Stadt beschrieben, deren national gemischte Bevölkerung in stark voneinander geschiedenen Gruppen lebte, welche wenige Berührungspunkte hatten. Notiz habe man voneinander eher dann genommen, wenn die Angehörigen der anderen Nationalität störten oder provozierend auftraten, wie etwa beim berühmten Grabenbummel der Deutschen oder bei nationalen Manifestationen der Tschechen auf der Ferdinandstraße. Diese Vorstellung mag zum großen Teil der damaligen Realität entsprechen. Es sollte aber nicht außer Acht gelassen werden, dass es unter den beiden Sprachgruppen auch viele Gemeinsamkeiten, Überschneidungen und Wechselwirkungen gab. Einen Aspekt dieser Tatsache rückt der Adalbert Stifter Verein mit seiner Ausstellung in den Blick, die gemeinsam mit renommierten Literaturwissenschaftlern aus Tschechien, Österreich und Deutschland und in Zusammenarbeit mit dem Museum Tschechischer Literatur in Prag erarbeitet wurde. Die Ausstellung ist Personen gewidmet, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Mittler zwischen den beiden Sprachkulturen der Stadt auftraten und mit Zeitungsartikeln, Literaturübersetzungen und weiteren Aktivitäten die deutschsprachige und tschechischsprachige kulturelle Szene miteinander verknüpften. Den zeitlichen Hintergrund bildet die spannungsvolle Geschichte Prags von der Zugehörigkeit zur Donaumonarchie über die Jahre der Ersten Tschechoslowakischen Republik bis zum Protektorat Böhmen und Mähren. (Adalbert Stifter Verein München) Ausstellungseröffnung Dienstag, 29. Jänner 2013 Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr Begrüßung: DR. PETRA-MARIA DALLINGER Grußworte: Gesandte-Botschaftsrätin DR. IUR. IVANA ČERVENKOVÁ Zur Ausstellung spricht: DR. PETER BECHER (Adalbert Stifter Verein München) Ausstellungsdauer: 30. Jänner bis 15. September 2013 Öffnungszeiten: täglich, außer Montag, 10 bis 15 Uhr Katalog zum Preis von € 15.- im StifterHaus und im Buchhandel erhältlich. Alle Fotos: StifterHaus
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Presseführung am Mittwoch, 12. 12. 2012, 10.30 Uhr 11.12.2012 Ausstellung WENDELIN SCHMIDT-DENGLER (1942-2008) Nachlässe aus dem Bereich Literaturwissenschaft stehen im Vergleich zu literarischen Nachlässen von Autorinnen und Autoren deutlich seltener im Zentrum öffentlicher Wahrnehmung; - hinter der publizierten Fachliteratur wird allerdings in vielen Fällen ein komplexes, lebendiges und hochinteressantes Geflecht an Begegnungen, Beziehungen, Auseinandersetzungen zwischen Dichtung und Forschung sichtbar. Die Ausstellung Wendelin Schmidt-Dengler (1942 - 2008) möchte Einblicke geben in Leben und Arbeit eines ganz besonderen und besonders einflussreichen Literaturwissenschaftlers, der die Bedeutung von Literatur über seine eigentliche Arbeit hinaus verkörpert hat und vermitteln konnte, - und der mit dem literarischen Leben Oberösterreichs vielfältig und eng verbunden war. Wir laden herzlich ein zur Eröffnung am 13. Dezember 2012, 18.00 Uhr in der Galerie im StifterHaus durch Kulturdirektor HR Dr. Reinhard Mattes. Zur Ausstellung spricht Dr. Manfred Huber, Leiter des Thomas-Bernhard-Archivs Gmunden, zum Nachlass Dr. Helmut Neundlinger, Wien. Im Anschluss an die Eröffnung findet um 19.30 Uhr die Präsentation der Stichwörter zur oö. Literaturgeschichte. Eine Auswahl statt. (Bis 20. Jänner 2013, täglich außer Mo, 10-15 Uhr, geschlossen am 25. 12. 2012 und am 1.1. 2013)
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Pressekonferenz mit LH Dr. Josef Pühringer am 3. Dezember 2012, 12 Uhr 27.11.2012 Weitere Gesprächsteilnehmerin: Mag.a Dr.in Petra-Maria Dallinger Immer noch und immer wieder Adalbert Stifter: Neues aus dem Oö. Literaturarchiv Von verstreuten Sammlungen zu einem Oberösterreichischen Literatur¬archiv Bereits vor der Gründung des Adalbert-Stifter-Institutes wurden im Rahmen eines umfassenden Sammlungsauftrages des OÖ. Landesmuseums literarische Nachlässe zusammengetragen und im sogenannten O.Ö. Dichterarchiv zur Dokumentation des künstlerischen und kulturellen Schaffens im Lande verwahrt. Mit der Gründung des Adalbert-Stifter-Institutes im Jahr 1950 beziehungsweise dessen Übersiedlung an den Standort Stifterhaus wechselten die Dichternachlässe in die Kompetenz des Stifter-Institutes. Zu diesen Gründungsbeständen gehören u.a. ein Teilnachlass Richard Billingers, der Nachlass Franz Stelzhamers und zahlreiche Original-Briefe von und an Adalbert Stifter. 2005 konnte die mittlerweile umfangreiche Sammlung von Nachlässen, die in Depots an verschiedenen Orten untergebracht gewesen war, im entsprechend eingerichteten Dachgeschoß des StifterHauses zusammengeführt und das OÖ. Literaturarchiv feierlich eröffnet werden. Besondere Erwerbungen der letzten Zeit: Seit 2004 konnte zur wertvollen und umfangreichen Stifter-Autographen-Sammlung des OÖ. Literaturarchivs folgendes neu erworben werden: - sechs eigenhändige Briefe von Adalbert Stifter, - ein Gedicht (unveröffentlicht), - ein handschriftliches Albumblatt, - ein gedrucktes Zeugnis von Adalbert Stifter (aus der Schulzeit in Kremsmünster); - drei bildkünstlerische Arbeiten zu Stifter, - wertvolle Erstausgaben (darunter eine Ausgabe der Studien mit persönlicher Widmung des Dichters). Erwerbungspolitik: Geschenk, Erbe, Ankauf und Auktion Der Sammlungsschwerpunkt des OÖ. Literaturarchivs liegt bewusst im Bereich des mit der Region verbundenen literarischen Lebens. Die heimische Literaturlandschaft soll - im Sinne des kulturellen Gedächtnisses - in Dokumenten und Zeugnissen gesammelt und der Forschung zugänglich gemacht werden. Derzeit werden im OÖ. Literaturarchiv im StifterHaus rund 75 Vor- und Nachlässe, vorwiegend oberösterreichischer Autorinnen und Autoren, sowie Stifter-Forscher betreut und nach Möglichkeit laufend ergänzt beziehungsweise erweitert; - neben dem Bemühen um möglichst vollständige Materialsammlungen liegt ein besonderes Augenmerk auf der Erwerbung von Stifter-Originalen, wie beispielsweise Briefen von und an Adalbert Stifter. Generell gilt: vorausschauende Sammlungspolitik ist eine Investition in die wissenschaftliche Zukunft. Zu den größeren Vor- und Nachlässen, die in den letzten Jahren (durch Kauf oder Schenkung) den Beständen des OÖ. Literaturarchiv im StifterHaus integriert werden konnten, zählen: - der Vorlass Gertrud Fusseneggers (2004); - umfangreiche Teilnachlässe von Richard Billinger (Sammlung Ludwig, 2006; Sammlung Eichinger und Sammlung Köchert, 2010); - der Gesamt-Nachlass Franz Rieger mit den Urheberrechten (2006); - Nachlassmaterial von Marlen Haushofer: Kinderbücher (2007), Hörspiele und Erzählungen (2010), Die Mansarde (2012); - der Teilnachlass Karl Wiesinger (2012); - der Nachlass Erna Blaas (2012). Von der Schreibmaschine bis zur Landeshymne - Zur Qualität und Vielfalt der Bestände In Nachlässen eines Literaturarchivs spiegelt sich gewissermaßen ein ganzes Leben: von der Geburtsurkunde bis zum Partezettel, von der ersten Haarlocke über Schreibgeräte, Brillen oder zufällig aufbewahrte Dinge, wie Tankstellenrechnungen, Nierensteine u.a. bis hin zum Sargschlüssel. Die Objekte und Fundstücke reichen - nicht nur bildlich gesprochen - von der Schreibmaschine bis zur Landeshymne. Welche unterschiedlichen Archivalien, Objekte, Sammlungen usw. ein Literaturarchiv, als wichtige Zeugnisse zeitgeschichtlicher, regionaler und persönlicher Identität, beherbergt, konnte beispielsweise in der vom StifterHaus aus eigenen Beständen zusammengestellten Ausstellung Zwischen Alltagsleben und Poesie (2011/12) gezeigt werden. Ein Archiv in der Region - kein provinzielles Archiv Dass ein Literaturarchiv mit Standort in der Region keineswegs eine provinzielle Ausrichtung haben muss, zeigt das Beispiel des OÖ. Literaturarchivs, das sich innerhalb der österreichischen Archivlandschaft und darüber hinaus hervorragend positionieren konnte, - durch literaturgeschichtlich bedeutsame Nachlässe und durch eine entsprechende Arbeit an und mit dem Material. In der Kooperation mit anderen Einrichtungen (KOOP - Litera, VÖB, Verbundkatalog) können internationale Standards zur Erschließung und Darstellung der Bestände umgesetzt werden. Arbeit am Archivmaterial - Hinter den Kulissen: ein lebendiges Archiv Neben der Erschließung der Bestände (zu der u.a. auch die Aufarbeitung von Nachlassbibliotheken gehört), zählt die Betreuung von Benutzerinnen und Benutzern, beziehungsweise Beantwortung von Anfragen zu den zentralen Aufgaben im Archiv. Studierende, die unter fachlicher Aufsicht im Rahmen von Projekten im Archiv mithelfen, erhalten Einblick in den Umgang mit dem Material und Perspektiven für Forschung und Vermittlung. Erschließungen der jüngeren Zeit: - Verlistung und Ordnung der Korrespondenz von Gertrud Fussenegger; - Katalogisierung der Bibliotheksbestände im Vorlass Gertrud Fussenegger; - Ordnung des Teilnachlasses von Karl Wiesinger; - Neuordnung aller Stifter-Bestände; - Verlistung des Teilnachlass Richard Billinger (Sammlung Ludwig, Sammlung Eichinger); - Beginn der Verlistung des Teilnachlasses von Alois Großschopf. Projekte mit bzw. zur Vorstellung von Nachlassmaterial: - Ausstellungen: und küsse ihre Busipfötchen - Enrica von Handel-Mazzetti (1871-1955), 2005; ich möchte wissen, wo ich hingekommen bin - Marlen Haushofer (1920-1970), 2010; Zwischen Alltagsleben und Poesie 2011; In Vorbereitung: Heimat. Körper. Kunst - Richard Billinger ? (1895-1965), 2013 - Publikationen: Jahrbuch des Adalbert-Stifter-Institutes; Dokumentation - Symposion zu Christian Loidl; In Vorbereitung: Symposion zu Franz Stelzhamer und Gertrud Fussenegger; Ausstellungskataloge; Reihe Hörtheater (Franz Kain, Hermann Friedl, Adalbert Stifter; Marlen Haushofer; In Vorbereitung: Eugenie Kain) - Veranstaltungen: Franz Kain, Franz Rieger, Richard Billinger, C. Loidl, Franz Stelzhamer, Johannes Urzidil, Adalbert Stifter Eine sprachwissenschaftliche Diplomarbeit (Univ. Innsbruck) wurde ausschließlich anhand von Archivmaterial verfasst. 4020 Linz, Stifter - Platz 1: eine gute Adresse Das OÖ. Literaturarchiv ist eine gute Adresse für oö. Autorinnen und Autoren, - durch die zeitgemäßen Standards entsprechende Unterbringung von Originalmaterialien, aber auch durch die Verbindung mit anderen Einrichtungen und Arbeitsbereichen des Hauses, wie OÖ. Literaturmuseum, Ausstellungen, Publikationen und Veranstaltungen, die der vielfältigen Auseinandersetzung mit Autor und Werk dienen. Rückfragen-Kontakt: Andrea Strasser (+43 732)7720-11407, (+43 664) 600 72-11407 Foto: Adalbert Stifter: Brief an Dr. Karl Donberger vom 21. März 1851 |
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Pressekonferenz Montag, 7. Mai, 10.30 Uhr 04.05.2012 Ausstellung: unterwegs! in der Jugendliteratur Ausstellungseröffnung: Dienstag, 8.Mai 2012, 18 Uhr, durch LH Dr. Josef Pühringer Buffet/Bar: Spezielles Jugendbuffet & antialkoholische Cocktailbar Download-Fotos: www.stifter-haus.at (Button Presse) Download-Literaturliste: www.stifter-haus.at (Button Service”) Ausstellungsdauer: 9. Mai bis 6. November 2012 Öffnungszeiten: täglich von 10.00 - 15.00 (außer Montag) Die Welt der Jugendliteratur ist groß, vielfältig und eine Reise wert! Das Motiv der Reise steht in der vom Institut für Jugendliteratur konzipierten Ausstellung Unterwegs im Mittelpunkt: Die Fahrt in den Urlaub oder zu einem Musikfestival, Wanderungen in der eigenen Stadt ebenso wie erzwungene Reisen der Flucht oder Migration; Fahrten, in denen sich jugendliche Identitätssuche widerspiegelt, finden sich genauso wie das Durchstreifen phantastischer Welten. Unterschiedliche Stimmungen - von unbeschwert sommerlicher Ausgelassenheit bis hin zur Wut und Trauer eines Vertriebenen - werden in Texten, Bildern und filmischen Umsetzungen eingefangen. Über 60 Jugendbücher für LeserInnen ab 12 Jahren demonstrieren die Vielfalt und hohe Qualität der aktuellen deutschsprachigen Produktion, fünf Reise-Stationen laden mit Zitaten, Hörbeispielen und Videos dazu ein, sich auf Texte und Bücher einzulassen. Zum Nach- und Weiterlesen gibt es für die AusstellungsbesucherInnen kostenlos einen literarischen Reiseführer. StifterHaus Linz, Adalbert-Stifter-Platz 1, 4020 Linz. Tel.: 0732-7720-11294, www.stifter-haus.at
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Für die Beweglichkeit 2012 (N-Z) 28.02.2012
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