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PRESSEUNTERLAGEN

Pressefrühstück - atasonglessepa
22.02.2010

22. Februar 2010, 10.30 Uhr, Literaturcafé im StifterHaus

atasonglessepa
Ausstellungsprojekt von nextext
STIFTERHAUS, LINZ
24.02 - 27.03. 2010


Die interdisziplinäre Ausstellung „atasonglessepa” [pl. atasi¹lesepa] versammelt Arbeiten von zehn jungen Künstlerinnen und Künstlern. Anhand des Romans „Ferdydurke” von Witold Gombrowicz werden Literatur, Theater, Architektur, Absurdität, Malerei, Fotografie, Form, Installation, Humor, Video, Horror, Skulptur, Groteske, Performance und Analyse synthetisch verwoben - und im StifterHaus präsentiert.

„Ferdydurke”, ein avantgardistischer Text des polnischen Schriftstellers, Existenz- und Formforschers Witold Gombrowicz, ist nicht nur „Scherz, Ironie oder tiefere Bedeutung, Sarkasmus, Persiflage, Schmähung, Blödsinn, pure nonsense”. Genauso könnten die intermedialen Ausstellungsbeiträge von Hubert Ebenberger, Grzegorz Kielawski, Andreas Obermayr, Birgit Petri, Marlene Rutzendorfer, Magdalena Steinleitner, Esther Strauß, Rudolf Stüger, Lucia Übleis und Stefan Wirnsperger nicht nur als „Pose, Angeberei, Verulkung, Künstlichkeit, Mangel an Witz, Anämie des Gefühls, Atrophie der Einbildungskraft, Unterminieren der Ordnung und Verfall der Vernunft” gelesen werden. Zu den zentralen Themen des Romans zählen nicht nur Formfindung und Ausdruckssuche, Selbstreflexivität und (De)konstruktion von Machtsystemen, sondern in den künstlerischen Beiträgen geht es um Übersetzung und Identitätskonzepte im weitesten Sinne, samt der Auslotung einer Dialektik des Begriffspaars ‚reif/unreif’.
Experimentell, humorvoll und spielerisch: „Ferdydurke” wird in Form einer intermedialen Ausstellung ins StifterHaus übertragen. „Ferdydurke” wird „atasonglessepa”. Linz wird „Ferdydurke” und „atasonglessepa” wird zur Schau gestellt.

Initiiert wurde das Ausstellungsprojekt von nextext, dem Forum für junge Literatur im StifterHaus, Linz, das jungem Publikum eine Plattform anbietet. Eine der wichtigsten Veranstaltungen des nextext-Teams ist der PARAVENT, eine offene Bühne für Literatur und Kunst, die derzeit viermal pro Jahr im StifterHaus, Linz stattfindet. Das nächste Mal am 25. März 2010 im Rahmen der Ausstellung „atasonglessepa”.



Zum Autor:
Witold Gombrowicz (1904-1969); Kindheit und Jurastudium in Polen; literarisches Debüt 1933 mit dem Erzählband „Memoiren aus der Epoche des Reifens”; 1938 „Ferdydurke”. Ab 1939 in Argentinien; u.a. „Pornografia” (1960), „Kosmos” (1965), „Die Trauung” (1953) und „Tagebuch”. 1963 Rückkehr nach Europa, Aufenthalt in Berlin. Ab 1964 in Vence.


TEILNEHMENDE
Hubert Ebenberger, Grzegorz Kielawski, Andreas Obermayr, Birgit Petri, Marlene Rutzendorfer, Magdalena Steinleitner, Esther Strauß, Rudolf Stüger, Lucia Übleis und Stefan Wirnsperger

TERMINE
Eröffnung: 23.Februar 2010, 19h30
Interdisziplinärer Literatursalon PARAVENT und Finissage: 25. März 2010, 19h30
KünstlerInnen-Führungen: 6. März, 13. März und 20. März 2010, jeweils 14h00

KONTAKT
- Organisationsleiter: Rudolf Stüger; 0664 949 15 16, rudolf.stueger@gmx.at
- Künstlerin vor Ort: Esther Strauß; 0699 107 94 657, esi_laufvogel@yahoo.de
- www.stifter-haus.at/nextext


Fotos: Rudi Stüger, Marlene Rutzendorfer





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