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Kulturhauptstadt Linz 09
VR/Ö/GL 2/3
11.03.10 14:30 Uhr - 17:30 Uhr
Donnerstag, 11. März 2010
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 14.30-17.30 Uhr:

Vortrag: DR. CHRISTA GÜRTLER: Über Marlene Streeruwitz und Margit Schreiner
In Kooperation mit dem Pädagogischen Institut des Bundes




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Buch- und Verlagspräsentation
15.03.10 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Montag, 15. März 2010
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

Jung und Jung Verlag präsentiert Autoren und ihre neuen Bücher:
ERWIN EINZINGER: Von Dschalalabad nach Bad Schallerbach. Roman
RICHARD OBERMAYR: Das Fenster. Roman


ERWIN EINZINGER, geboren 1953 in Kirchdorf an der
Krems. Studium der Anglistik und Germanistik in
Salzburg. Lebt als Schriftsteller und Übersetzer in
Micheldorf. Publikationen u. a.: „Aus der Geschichte
der Unterhaltungsmusik”, Roman 2005; „Hunde am
Fenster”, Gedichte 2008; „Ein Messer aus Odessa”,
Gedichte 2009.
Zum Buch:
„Weiße Flecken scheint es auf der Erde nicht mehr
wirklich zu geben, einerseits. Andererseits hat der
Leser, wenn er diesen Roman gelesen hat, durchaus
das Gefühl, mehr gesehen zu haben, als auf der Erde
überhaupt Platz hat. Wie durch ein umgekehrtes
Fernrohr geht der Blick auf die Horizonte, um sich
anschließend liebevoll mit der Lupe all dem zuzuwenden,
was einem so vor den Füßen liegt. (…)”
(Verlagstext)

RICHARD OBERMAYR, geboren 1970 in Ried i. Innkreis.
Lebt in Wien. Veröffentlichung: „Der gefälschte
Himmel”, Roman 1998. Auszeichnungen: Hermann-
Lenz-Stipendium 2000, Robert-Musil-Stipendium
2002.
Zum Buch:
„Ist die Kugel, die durch diesen Roman fliegt, je abgefeuert
worden? Und wenn ja, wird sie ihr Ziel erreichen,
oder wird die Verlangsamungstaktik des Erzählers
diesen Schuss aufhalten können? Dies ist die
Geschichte einer Familie, die unter den Folgen eines
Ereignisses leidet, für das es zwar viele Vorzeichen
und Hinweise gab, das aber womöglich nie stattgefunden
hat. Richard Obermayr hat einen Roman über
das flüchtigste und zugleich unwiderrufbarste Element
geschrieben: die Zeit. Tag für Tag geht sie durch
uns hindurch und häuft sich als eine Vergangenheit
auf, von der wir nicht wissen, was mit ihr geschieht.
Ist es möglich, dass diese gelebte Zeit hinter uns weiterreift,
ja dass jene Teile unserer Persönlichkeit, die
wir zurücklassen mussten, um die zu werden, die wir
heute sind, sich hinter unserem Rücken, hinterrücks,
gegen uns verbünden? Was ist, wenn eines Tages die
Vergangenheit uns nicht mehr braucht und ohne uns
weiterlebt? (Verlagstext)

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Grundbücher der österreichischen Literatur ab 1945
16.03.10 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Dienstag, 16. März 2010
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

ELIAS CANETTI: Masse und Macht.
Kommentierte Lesung: DORON RABINOVICI.
Vortrag:


„Es gibt wenige Bücher des zwanzigsten Jahrhunderts,
die das Wesen von Macht und Masse so tief
erschlossen haben, wie der Band von Elias Canetti,
der genau vor einem halben Jahrhundert erschienen
ist. Die beiden, für das Jahrhundert höchst wichtigen
Begriffe, erforscht der Autor mit Hilfe von unterschiedlichen
Disziplinen: Anthropologie und Ethnologie
spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle, wie Soziologie,
Geschichte oder eben Politologie.
Dennoch ist es keine wissenschaftliche Monographie,
wie auch keine systematische Aufarbeitung dieser
beiden Begriffe. Es ist eher ein Essay im klassischen
Sinne; (…)” (László Földényi)
ELIAS CANETTI, geboren 1905 in Rustschuk/Bulgarien.
Ab 1924 Studium der Naturwissenschaften an der
Universität Wien. 1929 Promotion zum Dr. phil. 1938
Emigration über Paris nach London. Lebte abwechselnd
in London und Zürich. Gestorben 1994 in Zürich.
Preise u. a.: Österreichischer Staatspreis für
Literatur 1967, Georg-Büchner-Preis 1972, Nobelpreis
für Literatur 1981. Publikationen u. a.: „Die
Blendung”, Wien 1935; „Masse und Macht”, Hildesheim
1960; „Das Gewissen der Worte”, Essays, Münche
1975; „Die gerette Zunge. Geschichte einer Jugend”,
München 1977; „Die Fackel im Ohr.
Lebensgeschichte 1921-1930”, München 1980.

LÁSZLÓ FÖLDÉNYI, geboren 1952 in Ungarn, lebt in
Budapest. Kunsttheoretiker, Literaturwissenschaftler
und Essayist. Dramaturg an verschiedenen Theatern,
Übersetzer und Mitherausgeber der ungarischen
Kleist Ausgabe. Zuletzt erschienen: „Newtons
Traum: Blakes ‚Newton‘” (dt. Übers. v. Akos Doma,
2005); „Dostojewski liest Hegel in Sibirien und bricht
in Tränen aus” (Übers. v. Hans Skireki 2008); „Schicksallosigkeit:
Ein Imre Kertész Wörterbuch” (dt. Übers.
v. Akos Doma, 2009).
DORON RABINOVICI, Schriftsteller, Essayist und Historiker,
geboren 1961 in Tel Aviv, lebt seit 1964 in
Wien. Mitbegründer des Republikanischen Clubs -
Neues Österreich (1986) und der Demokratischen Offensive
(1999). Publikationen u. a.: „Instanzen der
Ohnmacht. Wien 1938-1945. Der Weg zum Judenrat”,
Frankfurt am Main 2000; „Credo und Credit. Einmischungen”,
Franfurt am Main 2001; „Ohnehin”, Roman,
Frankfurt am Main 2004; „Der ewige Widerstand.
Über einen strittigen Begriff", Wien-Graz-Klagenfurt 2008.

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Lesungen
23.03.10 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Dienstag, 23. März 2010
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr

Projekt der EU-Kommision für Erweiterung

Mit Fatos Kongoli und Edo Popovic´ treffen zwei Autoren
aufeinander, die in ihrer Heimat bereits als Literaturstars
gefeiert sind. Ihre Literatur ist stets eine
melancholisch-liebevolle wie auch kritische Auseinandersetzung
mit ihrer Heimat. Edo Popovic´ ist in
Kroatien geboren, Fatos Kongoli stammt aus Albanien.
Beide wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Fatos Kongoli schildert in seinem Roman
„Hundehaut” (Peau de chien) den Versuch eines Lebens
in Albanien: in der völligen Abschottung des
Kommunismus wie in der Armut und Aussichtslosigkeit
der Gegenwart. „Hundehaut” ist ein Roman, der
von der Gleichzeitigkeit eines nicht zu unterdrückenden
männlichen Begehrens nach Abenteuer und dem
aussichtslosen Desaster der erbarmungslosen politischen
Gegenwart erzählt. Popovic´ s Protagonist in
„Kalda” ist ein waschechter Antiheld, der sich durch
das Leben treiben lässt, als ob er nichts zu verlieren
hätte. Zwischen verschiedenen Stationen seiner Vergangenheit
erzählt er hin und her springend seine
Lebensgeschichte über mehrere Jahrzehnte hinweg
vom sozialistischen bis zum Nachwende-Zagreb.
Der Literaturabend findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe
Südosteuropa: Eine Kulturreise statt, die
durch Deutschland, Österreich, Belgien und die Niederlande
führt. Initiiert von der Generaldirektion Erweiterung
der Europäischen Kommission repräsentieren
Künstler und Künstlerinnen aus Südosteuropa
Literatur, Filme, Musik und Gastronomie ihrer Heimat.
Von 23. bis 25. 3. finden in Linz in Kooperation mit
Posthof, Moviemento, u. a. weitere Veranstaltungen
statt.
Info: www.southeast-europe.eu/cultural-journey
FATOS KONGOLI wurde 1944 in Elbasan (Albanien)
geboren, gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller
Albaniens der Gegenwart. Er studierte Mathematik
in Tirana und in der Volksrepublik China. 1967
schloss er sein Studium ab und war dann zwei Jahre
als Mathematiklehrer tätig. Seit 1970 arbeitete er als
Kulturredakteur bei Verlagen, Zeitschriften und Zeitungen.
Derzeit lebt Fatos Kongoli in Tirana.
EDO Popovic ´ , Jahrgang 1957, war Mitbegründer von
„Quorum”, einer der wichtigsten Literaturzeitschriften
des ehemaligen Jugoslawiens. Der Jugoslawien-
Krieg, den er als Reporter erlebte, war auch für
ihn eine entscheidende Zäsur. Sein erster Roman
„Pono´cni boogie” („Mitternachts Boogie”, 1987) beschrieb
die Zagreber Jugend der 1980er. Es gilt heute
in Kroatien als Kultbuch seiner Generation. Sein literarisches
Werk gibt den Verlierern der Gesellschaft
im urbanen Kroatien eine Stimme.

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Mittagslesung & Mittagstisch
25.03.10 12:30 Uhr - 13:30 Uhr
Donnerstag, 25. März 2010
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 12.30 bis 13.30 Uhr:

Zugabe 2010

Mittagslesungen und Mittagstisch laden ein zu Literatur-
Mahlzeit und Alltags-Beruhigung
Knapp 20 Jahre lang war das StifterHaus in Linz Lebensmittelpunkt
und Arbeitsplatz von Adalbert Stifter
(1805-1868), der hier Weltliteratur und Geschichte
schrieb. Seit 1993 ist das Haus ein Ort für zeitgenössische
oberösterreichische Autorinnen und Autoren,
und das wohl ganz im Sinne des großen Schriftstellers:
Gastlichkeit war dem Ehepaar Stifter sehr wichtig
- das Essen auch.
Das StifterHaus griff bereits im Kulturhauptstadtjahr
2009 diese Leidenschaften auf und bot Anregung für
Geist und Körper bei 20 „Mittagslesungen”. 2010 werden
noch einmal drei oberösterreichische Autorinnen
und Autoren an den mittäglichen Lesetisch gebeten.
An drei Donnerstagen im März, April und Mai tragen
diese 30 Minuten aus ihren Werken vor, anschließend
werden die Gäste zu einem Teller Suppe gebeten. Ein
nicht alltäglicher, aber wirksamer Weg aus der Hektik:
Literatur kann den Alltag „entschleunigen”, wie
sehr, lässt sich ausprobieren - auch an Berufstätige
in der Linzer City ergeht das Angebot zum Lunch bei
Stifter.
ROBERT STÄHR, geboren in Linz, lebt in Linz. Autor
und Lektor. Prosa; mehrdimensionale Konzepte.
Letzte Einzelpublikation: „KARTE”, Prosa, Wien
2003.

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Finissage Paravent
25.03.10 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Donnerstag, 25. März 2010
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:


Open-End. Open-Mic. Open-Mind. Bühne für DEINE
Texte, Performances, Videos, Arbeiten, … inmitten der
gemütlichen Wohnzimmer-Salon-Atmosphäre -
diesmal im Rahmen der von nextext organisierten
Ausstellung „atasonglessepa” mit 10 Arbeiten junger,
bildender KünstlerInnen!
Zu Gast ist außerdem das Herausgeber-Team der Literatur-
und Kunstzeitschrift „zeitzoo”, die heuer ihr
10jähriges Jubiläum begeht, sowie die KünstlerInnen
der Ausstellung „atasonglessepa”.
Und wie immer ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.
Salzstangerlbuffet inklusive …
… egal, wir freuen uns!

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Buch- und Verlagspräsentation
08.04.10 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Donnerstag, 8. April 2010
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

Klever Verlag präsentiert: GÜNTHER KAIP: „Im Fahrtwind” und BERNHARD SAUPE. „Viersäftelehre”, Gedichte



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Ausstellungseröffnung
12.04.10 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Montag, 12. April 2010
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

„Ich möchte wissen, wo ich hingekommen bin”. Marlen Haushofer (1920 - 1970)
Zur Ausstellung spricht: DR. CHRISTA GÜRTLER
Ausstellungsdauer: 13. April bis Mitte November 2010
Öffnungszeiten: täglich außer Montag 10 bis 15 Uhr



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VR/Ö/GL 2/4
15.04.10 14:30 Uhr - 17:30 Uhr
Donnerstag, 15. April 2010
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 14.30 bis 17.30 Uhr:

Vortrag: CHRISTIAN SCHACHERREITER: „Österreichische Literatur am Beginn des 21. Jahrhunderts”: In Kooperation mit dem Pädagogischen Institut



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Buchpräsentation
15.04.10 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Donnerstag, 15. April 2010
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

KURT PALM: „BaD Fucking”, Krimi (Residenz Verlag). Lesung mit dem Autor
Einführung:




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wortklang (10)
20.04.10 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Dienstag, 20. April 2010
Linz StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

Vortrag: MAG. CHRISTIAN LIEBL: „… eine Arbeit, die sich in der Zukunft sicherlich lohnen wird”: Bilder und Töne aus der Frühzeit des ältesten Schallarchivs der Welt.
Vortragsreihe des Oö. Volksliedwerkes mit dem Adalbert-Stifter-Institut (OÖ. Spracharchiv)




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Lesung OÖ. P.E.N.-Club
22.04.10 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Donnerstag, 22. April 2010
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:



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Eugenie Kain zum 50. Geburtstag
27.04.10 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Dienstag, 27. April 2010
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:



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Mittagslesung & Mittagstisch
29.04.10 12:30 Uhr - 13:30 Uhr
Donnerstag, 29. April 2010
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 12.30 bis 13.30 Uhr:

„Zu Gast bei Stifter”: Zugabe
CHRISTIAN STEINBACHER liest aus seinem Werk. Anschließend wird zu einem Teller Tomatensuppe geladen.




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Lesethemen - Lebensthemen (14): Du musst dein Leben ändern!
29.04.10 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Donnerstag, 29. April 2010
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

ERICH WOLFGANG SKWARA: „Im freien Fall”
Podiumsgespräch mit
Moderation: DR. CHRISTIAN SCHACHERREITER
Eine Veranstaltungsreihe von OÖN und StifterHaus




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