Buchpräsentationen
30.05.16 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Montag, 30. Mai 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

ANDREA DRUMBL: Die Einverleibten. Roman (edition atelier, Wien)
Einführung: ALFRED GELBMANN

SANDRA HUBINGER: Kaum Gewicht und Rückenwind (edition art science, St. Wolfgang, Reihe "Lyrik der Gegenwart")
Einführung: GERHARD FUCHS
Lesung mit den Autorinnen


ANDREA DRUMBL, geboren 1976 in Lienz/Osttirol, lebt seit 2013 in Linz. Studium der Deutschen Philologie und der Vergleichenden Literaturwissenschaft in Wien. Auszeichnungen (Auswahl): Kärntner Lyrikpreis 2010, Startstipendium für Literatur des bmukk 2011, Jahresstipendium für Literatur des Landes Kärnten 2012. Romane: „Die Vogelfreiheit unter einer zweiten Sonne, weil die erste scheint zu schön”, 2013; „Narziss und Narzisse” (Shortlist Literaturpreis Alpha 2014); „Die Einverleibten, 2015.

Zum Buch:
„Dass etwas fehlt in ihrem Leben, spürt Olga schon lange. Doch als ihr der Gro߬vater erzählt, dass ihre Zwillingsschwester im Mutterleib gestorben ist, bricht eine Welt für sie zusammen. Die verlorene Schwester lässt Olga fortan nicht mehr los, folgt ihr durch Beziehungen und Liebschaften. Ein Gefühl von Schuld drängt sich vor alles andere, nimmt Olga buchstäblich die Luft zum Atmen.” (Verlagstext)

ALFRED GELBMANN, geboren 1946 in Linz; Autor, Herausgeber, Literaturwissenschaftler. Schwerpunkt: Schreibprozessforschung; Studium: Germanistik, Romanistik, Kunstgeschichte.


SANDRA HUBINGER geboren und aufgewachsen in OÖ. Studium der Deutschen Philologie und Geschichte an der Universität Salzburg. Studium der Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Studien- und Arbeitsaufenthalte in Großbritannien und Frankreich. Veröffentlichung von Lyrik und Prosa in Literaturzeitschriften und Anthologien. Zuletzt in: „Jahrbuch der Lyrik 2015”. 3. Preis beim Feldkircher Lyrikpreis 2013. Lebt und arbeitet seit 2004 in Wien.

Zum Buch:
„Innere und äußere Vorgänge und Zustände werden in den Gedichten beobachtend beschrieben. Situationen und Stimmungen werden mit unterschiedlichen sprachlichen Mitteln (poetische Verfremdungen, kleine Bedeutungsverschiebungen) skizziert.” (Verlagstext)

GERHARD FUCHS, Dr. phil., Assistenzprofessor für Germanistik am Franz-Nabl-Institut der Universität Graz. Lehrbeauftragter am Institut für Germanistik der Universität Graz.



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>Zwischen (W)ORTEN< Flucht Vertreibung Migration
31.05.16 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Dienstag, 31. Mai 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

"der Beginn des Verstoßenseins, über ihm liegen wir in Angst [...]"

INA RICARDA KOLCK-THUDT
MAYA RINDERER
THOMAS WALLERBERGER
Lesung mit den Autorinnen und dem Autor

Moderation: VLADIMIR VERTLIB

Veranstaltet mit: Theodor Kramer Gesellschaft, Wien


Literatur transformiert die Welt durch Sprache, zeigt Widersprüche auf, macht das Wesentliche kenntlich, greifbar, manchmal sogar begreifbar. Drei jungen AutorInnen gelingt dies auf eine originelle und unmittelbare Weise, mit Einfühlungsvermögen und voller Anteilnahme. Sie schreiben über die gesellschaftlichen Krisen und Umbrüche, die wir gerade erleben, über Politik und Persönliches, Geschichte und Gegenwart, über Flucht und Vertreibung, gehen der Mehrfachbedeutung von Bildern, Worten und Zuschreibungen auf den Grund. Poetisch, leidenschaftlich, gesellschaftskritisch, ironisch, oftmals abgründig, manchmal auch bitter sind die Texte. Die drei jungen MitarbeiterInnen der Zeitschrift „Zwischenwelt. Zeitschrift für Kultur des Exils und des Widerstands” verkörpern das Gegenteil von dem, was dem heutigen Klischee über junge Menschen entspricht. Sie sind weder desinteressiert an noch blind für die Krisen und Unwägbarkeiten unserer Zeit. Sie haben einen Blick auf die Welt, der neue Denkräume öffnet. Die Qualität ihrer Texte liegt in ihrer exemplarischen Eindringlichkeit und analytischen Schärfe, vor allem aber in der Originalität ihrer Sprache.

INA RICARDA KOLCK-THUDT, 1992 in Feldbach geboren, wuchs in Amstetten auf. Studium der Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien (Abschluss 2015). Derzeit studiert sie Romanistik und Germanistik an der Universität Wien. Sie schreibt, betätigt sich künstlerisch und macht Musik. Veröffentlichungen im „Augustin”, der Wiener Straßenzeitung, in „Jenny”, der Anthologie des Instituts für Sprachkunst, und in der „Zwischenwelt”.

MAYA RINDERER, 1996 in Dornbirn geboren, wuchs zweisprachig auf (Hebräisch und Deutsch). Teilnahme an Workshops von Literatur Vorarlberg und der Jugendliteraturwerkstatt Graz. Ab Herbst 2015 Studium der Orientalistik an der Universität Wien. Veröffentlichungen: „Esther”, Roman, Bucher Verlag 2011; „Sommerferienkrieg”, Hörspiel im ORF; „An alle Variablen”, Lyrikband 2013, Bucher Verlag; „Die Bienen fliegen”, Theaterstück 2014, Theater Kosmos; Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Feuilletons (z. B. „Zwischenwelt”, …)

THOMAS WALLERBERGER, geboren 1987 in Gmunden, studierte in Wien Soziale Arbeit, Philosophie und Politikwissenschaft. Seit 2011 Projektmitarbeiter der Theodor Kramer Gesellschaft und ehrenamtliche Mitarbeit im Republikanischen Club - Neues Österreich. Zuletzt Mitherausgeber von „Grenzüberschreitungen. Didaktischer Materialien zur Exilliteratur” (Wien, 2015). In der sozialpädagogischen Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen tätig. Veröffentlichungen u. a. in: „Die Presse”, „Wiener Zeitung” und „Zwischenwelt”.


VLADIMIR VERTLIB, geboren 1966 in Leningrad. Emigration 1971, 1981 Übersiedlung nach Österreich. Lebt als Freier Schriftsteller in Salzburg und Wien. Romane, Essays und Erzählungen u. a.: „Spiegel im fremden Wort. Die Erfindung des Lebens als Literatur”, 2007; „Am Morgen des zwölften Tages”, Roman, 2009; „Schimons Schweigen”, Roman, 2012; „Lucia Binar und die russische Seele, Roman, 2015.



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Verleihung der Heimrad-Bäcker-Preise
07.06.16 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Dienstag, 7. Juni 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

Grußworte: Vertretung des Landes Oberösterreich

Vortrag:
FLORIAN HUBER: „der schreiber schreibt” - Zum Verhältnis von Literatur und Quelle in Heimrad Bäckers „nachschrift”

Lesung: DAGMARA KRAUS (Förderpreis zum Heimrad-Bäcker-Preis)
Laudatio: VALERI SCHERSTJANOI

Lesung: ANJA UTLER (Heimrad-Bäcker-Preis)
Laudatio: FLORIAN HUBER

Verleihung des „neue texte”-Essay-Preises an SEBASTIAN KIEFER


Nach dem Gedenken an Person und Werk Heimrad Bäckers durch Florian Hubers Vortrag werden die Heimrad-Bäcker-Preise 2016 an Anja Utler und Dagmara Kraus verliehen. Erstmals wird der „neue texte"-Essay-Preis an Sebastian Kiefer vergeben.

ANJA UTLER, geboren 1973, arbeitet als Dichterin, Essayistin und Übersetzerin und unterrichtet am Institut für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst in Wien. Für ihre dichterische Arbeit wurde Anja Utler vielfach ausgezeichnet. 2003 etwa erhielt sie für Gedichte aus ihrem Band „münden - entzüngeln”, 2004, den Leonce-und-Lena-Preis, 2014 wurde ihr der Basler Lyrikpreis zugesprochen. Jüngste Publikationen: „Von den Knochen der Sanftheit. Behauptungen, Reden, Quergänge”, Edition Korrespondenzen, 2016; „,manchmal sehr mitreißend’. Über die poetische Erfahrung gesprochener Gedichte”, transcript Verlag, 2016; „ausgeübt. Eine Kurskorrektur”, Edition Korrespondenzen, 2011.

DAGMARA KRAUS, geboren 1981 in Wrocław, lebt in Berlin und Carpentras. Studium der Komparatistik, Kunstgeschichte und des Literarischen Schreibens in Leipzig, Berlin und Paris. Sie schreibt Lyrik und übersetzt aus dem Polnischen, Englischen und Französischen. Letzte Veröffentlichungen: „das vogelmot schlich mit geknickter schnute (zweiundzwanzig elfzeiler)", kookbooks, 2016, und zusammen mit Marc Matter: „Entstehung dunkel. Ein lyrischer Geräuschtext”, WDR/SWR 2014.

SEBASTIAN KIEFER, geboren 1961, hat in Berlin Literaturwissenschaft, Philosophie und Musikpädagogik studiert, lebt als Dozent und Essayist ebenda. Veröffentlichungen zur Musik, Dichtung, Philosophie und bildenden Kunst. Zuletzt erschienen: „Das unsichtbare Genie. Herzenseinfalt und Artistik in der Verskunst Joseph von Eichendorffs”, Thiele, 2015 ; „Der Mann der in den Wald (hinein)geht ... . Ulrich Schlotmann und seine Welt-Rede-Komödie ,Die Freuden der Jagd’”, Aisthesis, 2015.

FLORIAN HUBER, geboren 1981 in Linz, ist seit 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichtswissenschaft und Literarische Kulturen der Leuphana Universität Lüneburg.

VALERI SCHERSTJANOI, geboren 1950 in Sagiz (kasachische SSR), ist Lautdichter, Hörspielautor und Schöpfer der lautpoetischen Notationen (scribentische Blätter).



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Buchpräsentationen
08.06.16 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Mittwoch, 8. Juni 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

DANIELA STRIGL (Hrsg.): Berühmt sein ist nichts. Marie von Ebner-Eschenbach. Eine Biographie

EVELYNE POLT-HEINZL, DANIELA STRIGL und ULRIKE TANZER (Hrsg.):
Marie von Ebner-Eschenbach: Leseausgabe in vier Bänden
(beide Residenz-Verlag, Salzburg - Wien)

Vorstellung von Biographie und Werkausgabe mit EVELYNE POLT-HEINZL und ULRIKE TANZER
Anschließend Gespräch mit PETRA-MARIA DALLINGER

Veranstaltet mit: Residenz-Verlag, Salzburg - Wien


DANIELA STRIGL, geboren 1964 in Wien, Studium der Germanistik, Philosophie, Geschichte, Theaterwissenschaft. Essayistin, Literaturkritikerin und -wissenschaftlerin, seit 2007 am Institut für Germanistik der Universität Wien tätig. Veröffentlichte u. a.:
„ ‚Wahrscheinlich bin ich verrückt …’ Marlen Haushofer - die Biographie” (2009, Erstauflage 2000). Mitherausgeberin der vierbändigen Marie von Ebner-Eschenbach-Leseausgabe im Residenz Verlag (2014/2015), wo auch ihre Biografie zu Marie von Ebner-Eschenbach (2016) erschien.
ULRIKE TANZER, geboren 1967 in Steyr, Studium der Germanistik und Anglistik, 1996-2008 Universitätsassistentin, 2008-2014 Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Salzburg. Seit 2014 Leiterin des Brenner-Archivs an der Universität Innsbruck. Forschungsschwerpunkte: Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, Briefedition, Literaturdidaktik. Zuletzt erschienen: „Walter Kappacher - Person und Werk” (Mithrsg., 2013), Mitherausgeberin der vierbändigen Marie von Ebner-Eschenbach-Leseausgabe im Residenz Verlag (2014/2015).
MARIE VON EBNER-ESCHENBACH, 1830 bis 1916. Als genaue Beobachterin und Kritikerin gesellschaftlicher Zustände gilt sie als wichtigste Vertreterin des bürgerlichen Realismus und ist eine Ausnahmeerscheinung im männlich dominierten Literaturbetrieb des 19. Jhs. Am bekanntesten sind u. a. ihre Erzählungen „Božena” (1876), „Lotti, die Uhrmacherin” (1880), die Sammlung der „Dorf- und Schloßgeschichten” (1883 und 1886) sowie der Roman „Das Gemeindekind” (1887).

„Die berühmteste österreichische Schriftstellerin des 19. Jhs. wurde lange nur als ,Dichterin der Güte’ wahrgenommen. Doch sie war viel mehr: Poetische Realistin, Dramatikerin, Aphoristikerin, Fürsprecherin der Emanzipation, Kämpferin gegen den Antisemitismus, Offiziersgattin, Uhrmacherin und ,Reitnärrin’. In der ersten Biografie seit 1920 verfolgt Daniela Strigl Ebner-Eschenbachs Weg von ihrer Geburt im südmährischen Zdislawitz bis zum späten Ruhm.” (Verlagstext zu „Berühmt sein ist nichts …”)

„Die neue Leseausgabe im Schuber verbindet die berühmtesten Werke der Grande Dame der österreichischen Literatur mit kaum bekannten, überraschend modernen Texten und ermöglicht so einen zeitgenössischen Blick auf eine Klassikerin des 19. Jahrhunderts.” (Verlagstext zu M. v. Ebener-Eschenbach: Leseausgabe)


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GAV OÖ.: Wien näherbringen
09.06.16 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Donnerstag, 9. Juni 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

Lesung mit MAGDALENA KNAPP-MENZEL
HILDE LANGTHALER
THOMAS NORTHOFF
lesen aus ihren Werken

Moderation: HELMUT RIZY

Veranstalter: GAV OÖ


MAGDALENA KNAPP-MENZEL, geboren 1964 in Wien, besuchte nach der Schule das Reinhardt-Seminar und war danach viele Jahre in Wiener Theatern tätig: Serapionstheater, Schauspielhaus mit Hans Gratzer, Gruppe 80 sowie freie Gruppen. Als Schriftstellerin arbeitet sie häufig mit bildenden Künstlerinnen und Musikerinnen zusammen. Magdalena Knapp-Menzel ist derzeit mit der Geschäftsführung der Grazer Autorinnen Autorenversammlung betraut.

HILDE LANGTHALER, geboren in Graz, lebt in Wien. Medizinstudium, Gaststudium an der Filmakademie. Mehrere Jahre als Ärztin in Afrika tätig. Mitbegründerin des Wiener Frauenverlags (heute Milenaverlag). Schreibt vorwiegend Prosa und Theaterstücke (für Ensemble-Theater am Petersplatz, Wien; Deutsches Staatstheater, Temeswar, Festung Hohensalzburg u. a.), Fernsehfilm ORF: ”Mit beiden Beinen fest in den Wolken” (Regie: Susanne Zanke). Mehrere Prosabände, letzte Buchveröffentlichungen: ”p-attacke”, Kurzgeschichten, 2010; ”Im Gegenlicht”, fünf Episoden, 2015.

THOMAS NORTHOFF, geboren 1947 in Wien, wo er als Schriftsteller und Graffitiforscher lebt. Von der Prosa wandte sich Northoff um 1990 lyrischen Formen zu und entwickelte seine literarische Verdichtungsmethode, um damit völlig unpoetische menschliche Konstellationen auszureizen. Vieles, was der Wahrnehmung entzogen wird oder verborgen bleibt, wird kenntlich. Einem Teil des literarischen Schaffens Northoffs liegen die inoffiziellen Botschaften im Öffentlichen Raum zu Grunde, meist Text-Graffiti. Basis dazu bildet das dokumentierte Sprachmaterial von über 80.000 solcher Botschaften, mit denen Northoff das literar-semiotische Endlosprojekt StadtLeseBuch/Letztes VolksBuch schreibt, gewissermaßen eine Comedie Humaine, komisch, erschreckend und „beste Dokumentarsatire”.



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Buch- und Verlagspräsentation Resistenz Verlag
14.06.16 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Dienstag, 14. Juni 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

THOMAS BAUM: Happy Planet. Neue Theaterstücke
HEINRICH E. MADERTHANER: Ein Mords-Hochwasser. Roman
GISELA STEINKOGLER: Wie kocht man einen Frosch. Texte
JULIA WAGNER-PESTA: Sternenstaub & Pusteblume. Roman
Lesung mit den Autorinnen und Autoren

Moderation: DIETMAR EHRENREICH

Veranstaltet mit: Resistenz Verlag, Neuhofen/Krems - Linz - Wien


THOMAS BAUM, geboren 1958, lebt und arbeitet als Schriftsteller und Drehbuchautor sowie als Lehrbeauftragter an der Kunstuniversität in Linz. Publikationen u. a.: Theaterstücke, Kinderbuch „Süleyman pfeift” 1999, Roman „Inversion” 1998. Drehbuch für die Tatort-Folgen „Tödliches Vertrauen”, 2006, „Kinderwunsch”, 2009 und auch für den Kinoerfolg „In drei Tagen bist du tot”; „Kulturpreis des Landes Oberösterreich für Literatur” 1998.

HEINRICH E. MADERTHANER, geboren 1953 in Linz, studierte in Salzburg. 10 Jahre lang tätig als Rechtsanwalt und weitere 10 Jahre als Universitätslehrer und im Wissenschaftsmanagement. Literarische Veröffentlichungen in Rundfunk, Zeitschriften. Romandebüt 2012. Der Autor ist verheiratet und lebt in Linz und im Mühlviertel.

GISELA STEINKOGLER, geboren 1964, dreifache Mutter, Absolventin des Tourismus-Kollegs Innsbruck, Burn-Out-Prophylaxe-Trainerin, Kabarettistin.

JULIA WAGNER-PESTA, geboren 1978, sie ist Biologin im Bereich der medizinischen Mikrobiologie. Mit diesem Roman feiert die Autorin ihr Buchdebut.


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Buch- und Verlagspräsentation Bibliothek der Provinz
16.06.16 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Donnerstag, 16. Juni 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

IDA LEIBETSEDER: Lotosblüten. Roman
ANITA LEHNER: Hundsveilchen. Szenen einer Kindheit
FRITZ LICHTENAUER: Drawi drawi. Gedichte
KAROLA NIEDERHUBER: Der rote Hut. Gedichte
HEIDE STOCKINGER: Moni, das Auge der Kamera. Erzählung
(Bibliothek der Provinz, Weitra)

Lesung mit den Autorinnen und dem Autor
Musikalische Begleitung mit Klavier und Stimme: STEPHANIE HACKER

Veranstaltet mit: Bibliothek der Provinz, Weitra


IDA LEIBETSEDER, geboren 1998 in Ottensheim. Bereits in der Volksschule schrieb sie Kurzgeschichten. 2013 begann sie ihr erstes Manuskript „Lotosblüten”.

ANITA LEHNER, geboren 1962 in Oberösterreich „mitten in der Zwetschkenernte. Daher bin ich dem Herbst zugetan - den Astern, den Rübenkellern und dem Süßmost”.

FRITZ LICHTENAUER, geboren 1946 in Vichtenstein, lebt in Linz. Seit 1968 literarische Veröffentlichungen. Ausstellungen visueller Poesie und konstruktiver Kunst im In- und Ausland.

KAROLA NIEDERHUBER, geboren 1976, aufgewachsen im Mühlviertel. Sie studierte an den Performing Art Studios und arbeitet als freie Schauspielerin am Theater und in Film und Fernsehen.

HEIDE STOCKINGER, geboren 1941, lebt seit 1950 in Linz. Schriftstellerische Tätigkeit seit Anfang der 70er-Jahre. Publikationen u. a.: „Generationen erzählen", 2005 und „Jung-Sein in Linz", 2008.


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Zwischen Sarajevo und Banja Luka - neue Stimmen aus Bosnien-Herzegowina
21.06.16 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Dienstag, 21. Juni 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

Lesung mit TANJA ŠLJIVAR und MILE STOJIĆ
Die deutschen Texte werden gelesen von BIRGIT SCHWAMBERGER-KUNST

Moderation: ANNEMARIE TÜRK

Veranstalter: Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres
und Traduki (Translations from, to and within South Eastern Europe)


In Linz treffen zwei Generationen bosnisch-herzegowinischer Schriftsteller aufeinander, Tanja Šljivar aus Banja Luka und Mile Stojić aus Sarajevo; die Theaterautorin begegnet dem Lyriker und Essayisten und gemeinsam geben sie einen Einblick in das gegenwärtige literarische Schaffen ihres Landes. Dieser Literaturabend findet im Rahmen des Schwerpunktjahres Bosnien-Herzegowina des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres und in Zusammenarbeit mit dem europäischen Netzwerk „Traduki” statt.

TANJA ŠLJIVAR, geboren in 1988, stammt aus Banja Luka, der Hauptstadt der Republika Srpska/Bosnien-Herzegowina. Sie hat die Fakultät für darstellende Kunst in Belgrad absolviert und studiert derzeit am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Viele ihrer Theaterstücke wurden in Serbien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Deutschland und Spanien aufgeführt und erhielten nennenswerte Preise. Ihre Texte wurden mehrfach ausgezeichnet und ins Englische, Deutsche, Mazedonische, Polnische, Ungarische, Katalanische, Slowakische und Französische übersetzt. Auf Deutsch ist „Totgeboren” in der Anthologie „Das Hemd 1863 - 1914 - 2014”, Leykam 2014, erschienen.

MILE STOJIĆ, geboren 1955, ist als Lyriker und Essayist bekannt geworden und lebt heute wieder in Sarajevo. Neben seiner schriftstellerischen Arbeit kommentiert er das Zeitgeschehen in Zeitungen und Zeitschriften. Während des Krieges musste er mit seiner Familie Sarajevo verlassen und lebte zwischen 1993 und 2002 im Wiener Exil. Mile Stojić hat zahlreiche Buchveröffentlichungen vorzuweisen, zuletzt „Cafe Nostalgija”, Essays, Zagreb 2008 und „Među zavađenim narodima”, Gedichte, Zagreb 2009. In deutscher Übersetzung liegen vor: „In Schmerz mit Wut”, bosnische Kriegsliteratur, Wien 1996; „Fenster Worte”, Essays, Klagenfurt 1998; „Das ungarische Meer”, Gedichte, Klagenfurt-Wien 2006; „Cherubs Schwert”, Gedichte und Essays, Leipzig 2012; „Via Vienna”, Essays, Klagenfurt 2014. Seine Werke wurden auch ins Polnische, Mazedonische, Englische, Bulgarische und Italienische übersetzt.

BIRGIT SCHWAMBERGER-KUNST, geboren 1973 in Vöcklabruck, lebt und arbeitet als freie Schauspielerin und Clownin in Gallneukirchen. Engagements u. a.: Schauspielhaus Graz, Theaternyx, Bühne 04, Kraud & Ruam Theater.


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Grundbücher der österreichischen Literatur seit 1945
23.06.16 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Donnerstag, 23. Juni 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

LIESL UJVARY: rosen, zugaben
Lesung mit der Autorin
Referat: FLORIAN HUBER

Moderation: KLAUS KASTBERGER

Ein Gemeinschaftsprojekt der Alten Schmiede, Wien
und des StifterHauses


Poesie und Alltag, Konkretes, Erlebtes und Gedachtes liegen in diesen Texten nahe beieinander. Da wird der Mond besungen, die Nacht beschworen, sich ein Herz gefasst und aus der Ferne der Romantik grüßen Hölderlins Wetterfahnen, die die ästhetischen Errungenschaften späterer Avantgardebewegungen erahnen lassen. Die strenge Form, die sich in der Zusammenstellung der Einzeltexte zeigt, konterkariert die poetischen Inhalte, die dadurch neue Brisanz erlangen. So zeugen diese „zugaben” vom großen Wissen um literarische Traditionsmuster, die hier vollendet und dabei systematisch an ihre Grenzen gebracht werden. (Florian Huber)

LIESL UJVARY, geboren 1939 in Pressburg, seit 1971 Schriftstellerin in Wien. Poesie, Prosa, radiophone Arbeiten, Fotos, Musik, Computerkunst, Übersetzungen. Publikationen seit 1975, zuletzt u. a. „Das Wort Ich”, Prosa, 2011; „Ein Schattenprogramm”, Prosa, 2013; „23 sinuswelten”, CD, 2011; „Liesl Ujvary 11 Videos”, DVD, 2012.

FLORIAN HUBER, geboren 1981 in Linz, Studium der Philosophie in Wien und den USA; freier Verlagslektor, Wissenschaftler, lehrt an der Leuphana Universität Lüneburg.


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GAV OÖ - Die Sicht auf die Dinge / Ohne Zeichen sein
28.06.16 19:30 Uhr
Dienstag, 28. Juni 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

Ein Fest für Gregor M. Lepka
Lesungen, poetische und musikalische Statements

Moderation: RICHARD WALL
Blues & Balladen auf der Zither: JOHANN VIEHBÖCK

Veranstalter: GAV OÖ


Anlässlich von 80 Jahren auf diesem Erdenrund, das der Dichter Gregor M. Lepka auf seinen Reisen auch ein wenig kennengelernt hat, haben Kolleginnen und Kollegen lyrische, prosaische und musikalische Statements für ihn vorbereitet.
Mit Sven Daubenmerkl, Hans Eichhorn, Erwin Einzinger, Alfred Gelbmann, Judith Gruber-Rizy, Johann Kleemayr, Erich Klinger, Fritz Lichtenauer, Kurt Mitterndorfer, Ines Oppitz, Irmgard Perfahl, Walter Pilar, Judith Pouget, Helmut Rizy, Waltraud Seidlhofer, Robert Stähr, Richard Wall, Andreas Weber u. a.

GREGOR M. LEPKA, geboren 1936 in Salzburg, lebt in Thalheim bei Wels. Aufenthalt in Neuseeland. Zahlreiche Reisen, u. a. nach Australien, den Fidschi Inseln, Tahiti, Peru, USA. Verheiratet mit der Schriftstellerin Waltraud Seidlhofer. Publikationen (Auswahl): „Lass den Mund”, Lyrik, Weitra 1991; „Minimalismen”, Lyrik, Wels 1994, „Die Sinnlichkeit der Bäume im Herbst”, Lyrik, Weitra 1997, „In bemerkbaren Abständen”, Lyrik, Baden 1998, „Ohne Zeichen sein”, Lyrik, Neuhofen/Krems, 2002; „Mit Gedanken befasst”, Gedichte, Linz, Wien 2005; „Bäume”, Lyrik, Horn 2006; „In der Krümmung des Raums/ V Záhyboch Krajini”, Gedichte, Bratislava 2008; „Aus dem Fenster der Blick”, Gedichte, Linz, Wien 2009; „Ausgewählte Gedichte”, Wien 2011; „An der Zeit vorbei” Gedichte, Wels 2012; Waltraud Seidlhofer/Gregor M. Lepka: „Danu/Donau eine Reise”, Prosa und Lyrik, 2012; Eine Art von Zweisamkeit - Sposób na bycie we dwoje”, Gedichte, Weitra 2014; „Die Sicht auf die Dinge”, Gedichte, 2016.

RICHARD WALL, geboren 1953 in Engerwitzdorf (OÖ). Literarische, malerische, grafische & fotografische Arbeiten; Ausstellungen seit 1981. Mitglied der Grazer Autorinnen
Autorenversammlung (GAV), der Literaturvereinigung „podium”, der Künstlergruppen CART & Sinnenbrand. Über zwanzig Buchveröffentlichungen, zuletzt: „Feld, Wiese, Apfel, Stadel, Stall, Sau, Pferd, Kuh, Ofen, Brot oder Holz. Biographische Bruchstücke”, Edition Thurnhof, Horn 2015 und „Achill. Verse vom Rande Europas,” Literaturedition Niederösterreich, St. Pölten 2016.


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IMPRESSUM © 2016 Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich / StifterHaus – Literatur und Sprache in OÖ.
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