Buchpräsentation
04.07.16 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Montag, 4. Juli 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

ERICH HACKL (Hrsg.): So weit uns Spaniens Hoffnung trug. Erzählungen und Berichte aus dem Spanischen Bürgerkrieg (Rotpunktverlag, Zürich)

Lesung mit dem Herausgeber

Veranstaltet mit: Rotpunktverlag, Zürich


ERICH HACKL, geboren am 26. Mai 1954 in Steyr, Oberösterreich. Nach dem Studium der Germanistik und Hispanistik ist er seit 1983 freier Schriftsteller und Übersetzer sowie Herausgeber von Werken unbekannter oder an den Rand gedrängter AutorInnen. In seinem literarischen wie publizistischen Schaffen geht es Hackl darum, Fäden zu knüpfen zwischen denen, die sich mit heutigem Unrecht nicht abfinden, und jenen, die sich schon früher empört haben und damit nicht allein bleiben wollten. Seinen Erzählungen, die in 25 Sprachen übersetzt wurden, liegen authentische Fälle zugrunde.

Zum Buch:
„In diesem Sommer sind es achtzig Jahre her, dass spanische Militärs unter General Franco ihren Aufstand gegen die Republik begannen und damit den Spanischen Bürgerkrieg vom Zaun brachen. Aus diesem Anlass ist die vorliegende Anthologie entstanden. Der Herausgeber Erich Hackl schreibt dazu: ,In ein paar Jahren wird niemand mehr da sein, der mit den Ereignissen eigene Erfahrungen verbindet; und wer den ersten langen, erbitterten und am meisten erregenden Abwehrkampf gegen den Faschismus, unter scheinbar völlig veränderten politischen Verhältnissen nach- und miterleben will, wird auf die unter dem Eindruck des Geschehens entstandene Literatur angewiesen sein. Sie gibt, genauer als ein Geschichtswerk, Auskunft über das, was die Menschen damals erhofft, was sie gewonnen und verloren haben, was möglich gewesen wäre.’
Der Band versammelt 46 Texte, Erzählungen und Berichte, von deutschsprachigen Schriftstellerinnen und Schriftstellern. Sie sind chronologisch angeordnet und veranschaulichen den Spanischen Bürgerkrieg vom Anfang bis zum bitteren Ende in einer einzigen großen, vielstimmigen Erzählung. Und in all seinen Facetten: Sie illustrieren die Hoffnung, die Schrecken des Krieges, die Entschlossenheit des Widerstandes gegen den Faschismus, die Solidarität, den Verrat des demokratischen Europa an der spanischen Republik, die Kämpfe innerhalb der Volksfront und vieles mehr.” (Verlagstext)


mehr  



Die Rampe - Zwischen (W)ORTEN
05.07.16 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Dienstag, 5. Juli 2016
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

Präsentation der Rampe 2/16

Aus ihren Texten lesen:
CLAUDIA BITTER
LYDIA HAIDER
ANGELIKA STALLHOFER

Moderation: CLAUDIA LEHNER


Zwischen (W)Orten zu sein kann vielerlei bedeuten. Die AutorInnen dieser RAMPE-Themennummer haben dazu unterschiedlichste Situationen und Geschehnisse ins Bild gerückt: Ob es die Kluft ist, die durch den Weggang eines jungen Menschen vom Dorf in die Stadt, vom Elternhaus in ein selbstbestimmtes Leben entsteht, der Rückblick eines alten Menschen auf seine Jugend in Zeiten von Diktatur und Repression, der Moment, in dem ein Asylsuchender erste Sätze in der Sprache des Zufluchtslandes ausprobiert oder gar der Augenblick, der über Leben oder Tod eines Menschen entscheidet…
Wechselnde Orte und Sprachen sorgen für Auf- und Ausbruch, für Abschied und Neubeginn, für Reisen in die Fremde, ins Innerste.
Zur Präsentation des Bandes lesen Claudia Bitter, Lydia Haider und Angelika Stallhofer.

CLAUDIA BITTER, geboren 1965 in Oberösterreich, Studium der Slawistik und Ethnologie, lebt in Wien, wo sie als Autorin und Bibliothekarin arbeitet, veröffentlicht Prosa und Lyrik sowie Zeichnungen und Collagen, die sie in den Kontext ihrer literarischen Arbeiten stellt. Seit 1991 zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften, diverse Preise und Stipendien. Bisher sind drei Prosa- und drei Lyrikbände erschienen, zuletzt: „Fischfliegen - Aus dem Leben der Flügelflosser”, Bibliothek der Provinz 2015. www.claudiabitter.at

LYDIA HAIDER, geboren 1985 in Steyr, lebt in Wien. Studium der Germanistik und Philosophie, zwei Kinder. Arbeitet an der Dissertation. Stipendiatin des Literarischen Colloquiums Berlin 2016, Start-Stipendium des BMUKK 2015, nominiert zum Soundout!Award 2014 mit der Performance zu „Kongregation”. Das Romandebüt „Kongregation” erschien 2015 bei Müry Salzmann. Im Herbst 2016 folgt der Roman „rotten”.

ANGELIKA STALLHOFER, geboren 1983 in Villach, aufgewachsen in Seeboden, lebt und arbeitet in Wien. Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Wien und Hamburg sowie Literarisches Schreiben am Institut für Narrative Kunst. Seit 2012 Prosa- und Lyrikveröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Auszeichnungen u. a.: 2013 Kärntner Lyrikpreis (3. Platz), 2014 Start-Stipendium für Literatur des Bundeskanzleramts, Arbeitsstipendien des Bundeskanzleramts, 2015 mit „Portrait of the artist as a young woman oder unverschämte Sklaven in 11 Kapiteln” unter den Siegertexten des Ö1 Literaturwettbewerbs „Geld und Gier”.



mehr  



IMPRESSUM © 2016 Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich / StifterHaus – Literatur und Sprache in OÖ.
Stichwörter zur oberösterreichischen Literaturgeschichte

Stichwörter zur oberösterreichischen Literaturgeschichte

weiter >>
(Nach)SommerTag<br />20 Jahre StifterHaus neu * Der Film

(Nach)SommerTag
20 Jahre StifterHaus neu * Der Film

weiter >>