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Buch- und Verlagspräsentation
06.02.12 19:30 Uhr - 20:45 Uhr
Montag, 6. Februar 2012
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr

CARLOS ANGLBERGER/THOMAS DUSCHLBAUER:
Der Matrose und der Legionär oder
Die Meister der Empörungskunst
(Albatros Verlag, Wien)

Lesung mit den Autoren

Einführung: ERICH JOSEF LANGWIESNER

Veranstaltet mit: Albatros Verlag, Wien


„Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Wie verprügelt man einen Maulwurf? Warum sind Schweizer eigentlich geruchlos? All diese Fragen beantwortet der Briefwechsel zweier gescheiterter Existenzen. Die beiden Unglückspropheten entzünden mit gnadenloser Polemik, haarsträubenden Vorurteilen und abstrusen Verschwörungstheorien ein Feuerwerk aus Bosheit, Paranoia und Sentimentalität und verfallen mit irrwitziger Komik in einen furiosen Jammer-Tobsuchts-Rausch.” (Verlagstext)

CARLOS ANGLBERGER, geb. 1952 in Linz. Literat, Maler und Betongießer. Vorerst bildnerisch tätig als Autodidakt, später a. o. Studium an der Kunstuniversität Linz, in der Vergangenheit zahlreiche Ausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen, Autorenlesungen, Laientheaterprojekte, langjährige ehrenamtliche Arbeit mit Psychiatriepatienten (Literaturzirkel, Malaktionen, Theatergruppe), künstlerische Leitung mehrerer Ausstellungsgestaltungen für das Stadtmuseum Leonding, Betreuung diverser Kreativ-Projekte mit Kindern und Jugendlichen (u. a. Stiftsgymnasium Wilhering, BFI Linz, Jugendzentren, Verein pH2), Gründungsmitglied und Obmann des Vereins „pH2 - Kultur zu Lande, im Wasser und in der Luft”.

THOMAS DUSCHLBAUER, geb. 1968 in Linz, Autor und Kulturwissenschaftler. Publikationen in in- und ausländischen Magazinen sowie Fachbücher und literarische Veröffentlichungen. Mitglied u. a. des internationalen P.E.N.-Clubs, Vorstand am Kulturinstitut der Johannes Kepler Universität. Preise und Auszeichnungen u. a.: Talentförderpreise der Stadt Linz und des Landes OÖ, Anerkennungspreis der Dr. Ernst Koref-Stiftung (Essay), Hermes Lyrik Preis, Stadt der Kulturen. Buchveröffentlichungen u. a.: „Ein Stuhl im Niemandsland” (Lyrik), „In medias res” (Lyrik), „Unvorhersehungen” (Lyrik), „Moskwa Blues” (Satire), „Letztling” (Lyrik).


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Thomas-Bernhard-Gedenktag
07.02.12 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Dienstag, 7. Februar 2012
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr

Buchpräsentation „Heldenplatz” in der Bernhard-Werkausgabe.
Vom Aufreger zum Klassiker?

Die Uraufführung - der Medienskandal - die Folgen
(Erscheint 2012 im Suhrkamp Verlag, Berlin)

Moderation: MANRED MITTERMAYER
Lesung aus den medialen Diskussionen 1988

Gespräch mit MARTIN HUBER und FELIX DE MENDELSSOHN

Veranstaltet mit:
Internationale Thomas Bernhard Gesellschaft
Thomas-Bernhard-Archiv, Gmunden


„Vor mehr als 20 Jahren sorgte Thomas Bernhards letztes Stück 'Heldenplatz' für den wohl größten literarischen Skandal der österreichischen Nachkriegsgeschichte.
Nun erscheint das Stück in der 22-bändigen Thomas-Bernhard-Werkausgabe des Suhrkamp Verlags, gleichzeitig ist ein Band in der Suhrkamp-Reihe 'BasisBibliothek' vorbereitet.
Ist Bernhards kontroverser Text, der 1988 in ganz Österreich für Aufregung sorgte, damit endgültig zum modernen Klassiker geworden?
Die Veranstaltung gibt einen Einblick in die leidenschaftliche Auseinandersetzung in den Medien, die aus der zeitlichen Distanz oft nicht an Komik entbehrt und sie geht in einer Gesprächsrunde u. a. der Frage nach, welche Bedeutung Bernhards Stück für die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Zeit in Österreich hatte.

Zu Gast sind Martin Huber, der Herausgeber des Stücks in der Thomas-Bernhard-Werkausgabe und in der Reihe 'BasisBibliothek', sowie der Psychoanalytiker Feilx de Mendelssohn, dessen Mutter Hilde Spiel mit Thomas Bernhard durch eine langjährige Freundschaft verbunden war. Moderieren wird Manfred Mittermayer, Bernhard-Biograph und Vorstandsmitglied der Internationalen Thomas Bernhard Gesellschaft.

FELIX DE MENDELSSOHN, lebt und arbeitet als Psychoanalytiker und Gruppenanalytiker in Wien und Berlin; er lehrt u. a. als Lehrbeauftragter für Psychoanalyse und Abteilungsvorstand der psychotherapeutischen Schulen an der Sigmund Freud Privat Universität Wien. Zahlreiche Publikationen, v. a. zur Psychoanalyse und Kulturkritik.

MARTIN HUBER, Leiter des Thomas-Bernhard-Archivs in Gmunden, Herausgeber der Thomas Bernhard Werkausgabe (Suhrkamp Verlag), Publikationen und Ausstellungen zu Thomas Bernhard.

MANFRED MITTERMAYER, Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Theorie der Biographie, Herausgabe mehrerer Bände der Bernhard-Werkausgabe, Publikationen und Ausstellungen zu Thomas Bernhard.

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Linzer Vorträge zur deutschen Sprache (23)
13.02.12 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Montag, 13. Februar 2012
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr

Univ.-Prof. Dr. THOMAS LINDNER:
Romanische Siedlungskontinuitäten im Voralpenraum im Licht der Ortsnamen


In diesem Vortrag wird - nach einer kurzen Einführung in die wissenschaftliche Namenforschung und die Gliederung der Ortsnamen in Österreich - die Namenlandschaft des Salzburger Voralpenraums behandelt. Dabei spielen vor allem die romanischen Toponyme eine wesentliche Rolle, die hier die einzige Quelle für eine Siedlungskontinuität der Romanen bis in das Hochmittelalter repräsentieren. Neben bekannten Etymologien sollen auch einige neuere Namendeutungen aus dem lateinisch-romanischen Bereich vorgestellt werden.

THOMAS LINDNER, Jg. 1968, ist Außerordentlicher Universitätsprofessor für Historisch-Vergleichende Sprachwissenschaft am Fachbereich Linguistik der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg und Vorsitzender der Salzburger Ortsnamenkommission (SONK). Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Indogermanistik, lateinische Sprachwissenschaft, Wortbildung und Nominalkomposition sowie Namenkunde vor allem im Salzburger Raum. Er ist Herausgeber des in Ausarbeitung begriffenen „Historisch-Etymologischen Lexikons der Salzburger Ortsnamen”.

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Literatursalon um vier
14.02.12 16:00 Uhr - 17:00 Uhr
Dienstag, 14. Februar 2012
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 16.00 Uhr

„Mein Mittelalter”: ALOIS BRANDSTETTER im Gespräch mit PETRA-MARIA DALLINGER über seine ganz persönliche Liebe zum Mittelalter.

Anschließend wird zu einem Getränk geladen.

Der Eintritt ist frei

Eine Kooperation zum Valentinstag in 4 Linzer Museen




Die Liebe zur Literatur ist mehr als Flucht aus dem Alltag, seit Jahrhunderten sind Erzählen, Vorlesen und Lesen wesentlicher Teil geselligen Lebens, bilden gleichermaßen Verstand wie Gefühl, kurzum die Persönlichkeit.
Die Literaturgeschichte bietet eine Fülle an möglichen Lieblingslektüren, auch die mittelalterliche, - der Autor und Mediävist Alois Brandstetter spricht über seine ganz persönliche Liebe zum Mittelalter und zur Literatur dieser Epoche.

Anschließend wird zu einem Getränk eingeladen.
Der Eintritt ist frei.

Informationen und Anmeldung: +43(0)732/7720/11294

ALOIS BRANDSTETTER, geboren 1938 in Pichl, Oberösterreich, lehrte als Professor für Deutsche Philologie an der Universität Klagenfurt. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Kulturpreis des Landes Oberösterreich 1980, Wilhelm-Raabe-Preis der Stadt Braunschweig 1984, Kulturpreis des Landes Kärnten 1991, Heinrich-Gleißner-Preis 1994, Adalbert-Stifter-Preis und Goldenes Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich 2008. Zuletzt erschienen: „Zur Entlastung der Briefträger” (2011).


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Reihe „Werden Gedichte wie Häuser gebaut?”
27.02.12 19:30 Uhr - 21:30 Uhr
Montag, 27. Februar 2012
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr

Erste Folge: Bauklötze staunen

Lesungen mit FRIEDRICH ACHLEITNER und WALTRAUD SEIDLHOFER
Referat: ALEXANDER NITZBERG
Moderation: FLORIAN HUBER

Konzept: Hans Eichhorn, Florian Huber, Regina Pintar, Christian Steinbacher


„Werden Gedichte wie Häuser gebaut?” heißt eine neue Reihe des StifterHauses, die auch ein mit Lyrik wenig vertrautes Publikum zur Rezeption von Gedichten hinführen möchte. Im Vordergrund steht dabei die schlichte Frage, was man mit Gedichten machen kann.

FRIEDRICH ACHLEITNER wurde 1930 im oberösterreichischen Schalchen geboren und lebt als Autor, Architekturhistoriker und -kritiker in Wien. Als Literat ist der in den 1950er-Jahren mit Auftritten im Konnex der „wiener gruppe” bekannt gewordene Autor seit 2003 mit Kurzprosasammlungen bei Zsolnay hervorgetreten. Von Beginn weg schrieb er auch Dialektdichtungen, mit denen er dieses Genre auf eigenständige Weise neu belebt hat, zuletzt: „iwahaubbd” (Zsolnay 2011).

ALEXANDER NITZBERG wurde 1969 in Moskau geboren. 1980 reiste er nach Deutschland aus. Er studierte Germanistik und Philosophie in Düsseldorf und lebt nun als Schriftsteller, Übersetzer und Publizist in Wien. Für seine Arbeiten wurde er vielfach ausgezeichnet und 2010 zur Ernst-Jandl-Poetikdozentur nach Wien eingeladen. Nach seinem Essay „Lyrik Baukasten. Wie man ein Gedicht macht” (DuMont Verlag, 2006) erscheint im Frühjahr 2012 bei Suhrkamp sein neuer Gedichtband „Farbenklavier”.

WALTRAUD SEIDLHOFER wurde 1939 in Linz geboren und lebt in Thalheim bei Wels, wo sie bis 1994 als Bibliothekarin tätig war. Veröffentlichungen seit 1961. Die v. a. für ihre Prosa (aktuell: „Singapur oder Der Lauf der Dinge”, Klever Verlag) bekannte Autorin hat von Beginn weg immer auch Gedichte gefertigt. Seit 1971 erschienen 6 Gedichtbände, zuletzt „stadtalphabet” 2010 im Mitter Verlag. Einen Überblick über das lyrische Werk bietet das „podium porträt 48”: „Ausgewählte Gedichte”, Wien 2009.


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Buchpräsentation
28.02.12 19:30 Uhr - 20:45 Uhr
Dienstag, 28. Februar 2012
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr

KURT PALM: Die Besucher. Roman
(Residenz Verlag, St. Pölten)
Lesung mit dem Autor

Musikbegleitung: CHRISTOPH KÖPF

Veranstaltet mit:
Residenz Verlag, St. Pölten


„November. Dauerregen. Der Journalist Martin Koller liegt im Krankenhaus und kann nicht schlafen. Er wird von merkwürdigen Ohrgeräuschen gepeinigt, die ihn in eine tiefe Depression stürzen. Dass seine Frau um jeden Preis ein Kind von ihm will und ihm ein junger ehrgeiziger Kollege in seine Recherchen im rechtsextremen Milieu hineinpfuscht, macht alles nur noch schlimmer. Da erfährt er, dass seine Mutter im Sterben liegt. Er rafft sich auf und macht sich auf den Weg zurück in den Ort seiner Kindheit. Ein paar Tage ist er mit seiner sterbenden Mutter allein. Dann kommen sie, die Besucher, und nehmen das ganze Haus in Beschlag. Sie sind überall: Im Keller, in den Zimmern, auf dem Dachboden. Niemand weiß, woher sie kommen, niemand weiß, was sie wollen. Eine Ärztin, die Martin noch aus Jugendtagen kennt, ruft ihn an - sie hat eine rätselhafte Entdeckung gemacht. Ein Alptraum beginnt. Nach seinem Krimi-Bestseller ‚Bad Fucking’ zeigt uns Kurt Palm, was ein Mystery-Roman auch sein kann. Ein Buch über Vögel, die vom Himmel fallen, brennende Häuser und geheimnisvolle Fremde.” (Verlagstext)

KURT PALM, geboren 1955 in Vöcklabruck, Studium der Germanistik und Publizistik in Salzburg. Dr. phil. Seit 1983 als Autor und Regisseur tätig. Schrieb Bücher über Brecht, Stifter, Joyce, Mozart, Fußball und Palmsamstage. Drehte einige Kinofilme und inszenierte zahlreiche Opern und Theaterstücke im In- und Ausland. Für „Bad Fucking” erhielt Kurt Palm den Friedrich-Glauser-Preis 2011 für den besten deutschsprachigen Krimi.

CHRISTOPH KÖPF, geb. 1957 in Grieskirchen. Nach Kunstschmied Lehre intensive Beschäftigung mit Naturtoninstrumenten (Maultrommeln, Fujara etc.). Mitglied der "Mollner Maultrommler". Zahlreiche CD Veröffentlichungen. Zuletzt: "The y project".


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Grundbücher der österreichischen Literatur seit 1945
05.03.12 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Montag, 5. März 2012

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr
MARLENE STREERUWITZ: Waikiki Beach. Und andere Orte.
(S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1999)

Lesung mit der Autorin
Referat: MANFRED MITTERMAYER
Moderation: KLAUS KASTBERGER




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Vortrag
06.03.12 19:30 Uhr - 20:45 Uhr
Dienstag, 6. März 2012
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

PETER ERNST: Literacy und Sprachliches Handeln
Sprachhandeln und -verstehen im Rahmen der Schriftlichkeitsforschung




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Matinee
12.03.12 15:00 Uhr
Samstag, 12. März 2012
StifterHaus außer Haus
Linz, OÖ. Landesbibliothek, Schillerplatz 2, 4021 Linz




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Buchpräsentation zum 100. Geburtstag von Franz Tumler
12.03.12 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Montag, 12. März 2012
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

Präsentation des ersten Bandes der neuen Werkausgabe:
Nachprüfung eines Abschieds
(Haymon Verlag, Innsbruck)

Lesung und Gespräch mit REINHARD KAISER-MÜHLECKER und JOHANN HOLZNER




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Ausstellungseröffnung im Rahmen des NEXTCOMIC-Festivals
16.03.12 12:00 Uhr - 13:00 Uhr
Freitag, 16. März 2012
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 12:00 Uhr

MARIJPOL Wandzeichnung im Literaturcafé im StifterHaus
Präsentation in Anwesenheit der Künstlerin und einführende Worte von GOTTFRIED GUSENBAUER

Öffnungszeiten: 16. bis 20. März und 28. März bis 15. April 2012
Dienstag bis Sonntag von 10 bis 15 Uhr und an den Veranstaltungsabenden ab 18.30 Uhr




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StifterHaus - außer Haus
19.03.12 20:00 Uhr - 21:30 Uhr
Montag, 19. März 2012
Linz, Neuer Festsaal im OÖ. Kulturquartier / Ursulinenhof, Landstraße 31, 4020 Linz,
20:00 Uhr

Gertrud Fussenegger 1912 : 2012: Lesung und Festansprache
Festansprache von Landeshauptmann DR. JOSEF PÜHRINGER

Lesung von ANDREA WOLF aus „Das Haus der dunklen Krüge”




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Gertrud Fussenegger 1912 : 2012: Symposion
20.03.12 9:30 Uhr - 18:00 Uhr
Dienstag, 20. März 2012
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 9:30 bis 18:00 Uhr

Begrüßung und Vorträge:
PETRA-MARIA DALLINGER, SARAH BACHL, P. KLAUDIUS WINTZ, PETER ASSMANN, BRIGITTE SCHWENS-HARRANT, RAINER HACKEL, CHRISTINE RICCABONA
Moderation: STEPHAN GAISBAUER, StifterHaus




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VR/Ö/GL 2/8
27.03.12 14:30 Uhr - 17:00 Uhr
Dienstag, 27. März 2012
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 14:30 Uhr

Vortrag: MANFRED MITTERMAYER: Die Weite des Erzählraums. Zur Literatur von Christoph Ransmayr

In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich,
Institut für Fortbildung AHS




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Ausstellungseröffnung
27.03.12 20:00 Uhr - 21:00 Uhr
Dienstag, 27. März 2012, 20:00 Uhr
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 20:00 Uhr

FÜR DIE BEWEGLICHKEIT. Kreuzungen,
Paraphrasen: Bauer - Dodel - Métail

Eine Doppelausstellung mit JOSEF BAUER (Linz),
FRANZ DODEL (Bern) und MICHÈLE MÉTAIL (Lasalle/FR)

in der Künstlervereinigung MAERZ und im StifterHaus

Eröffnung im StifterHaus:
Grußworte durch Dr. ERICH WATZL, Vizebürgermeister der Stadt Linz
Rede zur Ausstellung: GERHARD SPRING
Sprech-Aktion „X-mal”: MICHÈLE MÉTAIL

VORAB-Eröffnung in der MAERZ: 18:30 Uhr (mit Gespräch STEINBACHER/BAUER)

Im Rahmen des Festivals „Für die Beweglichkeit”
(Konzept: CHRISTIAN STEINBACHER/FLORIAN HUBER)

Ausstellungsdauer:
28. März bis 15. April 2012
Öffnungszeiten:
täglich, außer Montag, 10 bis 15 Uhr (StifterHaus); 12 bis 17 Uhr (MAERZ)



NICHT BEI TROST: In der Umsetzung seines gleichnamigen, endlosen Textprozesses als Buch versieht FRANZ DODEL die je gegenüberliegenden Seiten mit „Kommentaren” als Text- und Bildzitate, die den fortlaufenden Text grundieren und verknüpfen. Das dabei einfließende Bild-Material wurde für die Bücher en miniature nachgezeichnet, existiert aber auch als eine die diversen Quellen materialisierende Fundstücksammlung. Zur Darstellung der prozessualen VERNETZUNG QUELLE/TEXT lassen sich beim Anbringen an einer Wand die Quellen mit Fäden an die betreffenden Stellen im Text binden. Das sich ergebende Geflecht hat eine eigene Wirkung und weist - als Wechselprozess aus LESEN UND SCHREIBEN - auf Grundlagen des poetischen Fügens.

X: Eine Klammer zur letzten Festivalausgabe bietet MICHÈLE MÉTAIL, die 2009 gemeinsam mit Louis Roquin die akustischen Komponenten ihrer Poesie vermittelte. Métail arbeitet wesentlich auch im Bereich Visueller Texte. PARAPHRASIERUNGSASPEKTE prägen ihr Tun allein schon, da sie - über die Gruppe „Les arts contigus” mit der spartenübergreifenden Begegnung künstlerischer Verfahren vertraut - für ihre Poeme oft Formate aus anderen Medien übernimmt. Eines ihrer Endlos-Projekte - auch Métail zielt auf endlose Prozesse - ist der „Gigantexte n°6” „X-Libris” (1994-2012) für den sie gefundene „X” (als Zeichen, als Figur, als Schema, usw.) von Fernost bis zu ihrem Wohnort fotografierte. Ergänzt werden die Fotos (die in der MAERZ über Bildschirme laufen und im StifterHaus als Print gehängt sind) durch Sätze, die auf der rhetorischen Figur des Chiasmus, also ebenso einer KREUZUNG beruhen.

UND: Das exemplarische Werk des Linzer Künstlers JOSEF BAUER fand auch im internationalen Feld der Sprachkunst stets große Beachtung. Sein Werk charakterisiert unter anderem, dass der Künstler einzelne Aspekte und Elemente immer wieder neu aufgreift, dies jedoch nicht etwa nur als PARAPHRASIERUNG von scheinbar bereits Abgelegtem, sondern im Sinne eines nicht abschließbaren Prozesses der „Veranschaulichung differenzierter Erkenntnissituationen” (Martin Hochleitner). Die (gemeinsam von den Kuratoren mit dem Künstler erfolgte) Auswahl an Exponaten zur Herausstreichung der Abwandlung bestimmter Fragestellungen stellt auch zeitlich weit auseinander liegende Arbeiten gegenüber. Im StifterHaus zu sehen sind Formgebungen, die alle das Wort „und” enthalten. Und in der MAERZ findet sich das Prinzip der Zeilen in Arbeiten von den 1960er-Jahren bis heute sowie eine neue Arbeit, die den Aspekt des KREUZENS zweier Ebenen thematisiert.

JOSEF BAUER, geboren 1934 in Wels, lebt in Linz. 1958-1964 Studium der Malerei an der Kunstschule der Stadt Linz. Bauers Werk fand bald (etwa über die Modelle seiner „Hinstellungen”, Wien 1968) Beachtung in der Bildenden Kunst, aber auch im Feld der Neuen Poesie. Der Künstler, der noch in den 1960er-Jahren für Teile seiner Arbeit den Begriff „taktile Poesie” gefunden hat, ist Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ, war aber auch Mitglied des Bielefelder Colloquiums für neue poesie und beteiligte sich mehrfach an Ausstellungen in Hinblick auf eine „Kunst als Sprache”. Sein Werk umfasst Installationen ebenso wie Arbeiten mit Farbnamen, Plakatabrisse oder „Hinzufügungen”. (Zur Entwicklung des Bauer’schen ÂŒuvre siehe: Martin Hochleitner, „Bauer Knogler Lichtenauer Avantgarden z.B.”, Kataloge der Oö. Landesmuseen N. S. 21, Linz 2004.)

FRANZ DODEL, geboren 1949 in Bern, wo er nach wie vor lebt, studierte Theologie und promovierte mit einer Arbeit über die Spiritualität der Wüstenväter. Seit 2002 arbeitet er an dem sich wie von selbst fortspinnenden Textprozess „Nicht bei Trost”. Zuletzt in Buchform daraus erschienen 2008 „Nicht bei Trost. Haiku, endlos” und 2011 „Nicht bei Trost. Carmen infinitum” in der Edition Korrespondenzen. Daneben publizierte er zuletzt „Von Tieren” (edition taberna kritika,
Bern 2011) und arbeitet täglich an dem ‚An-Denken‘ „I’m not alone” (auf ).

MICHÈLE MÉTAIL, geboren 1950 in Paris, lebt als Dichterin und Sinologin in Lasalle (Nähe Nȋmes) und leitet mit Louis Roquin den Verein „Les arts contigus”, der sich mit der Gegenüberstellung diverser künstlerischer Ausdrucksweisen beschäftigt. Ihre Bücher in Frankreich erschienen zumeist in ihrem Stammverlag Tarabuste. Auf Deutsch: „Gehen und Schreiben. Ein Gedächtnisinventar” (DAAD, Berlin 2002) und in der Edition Korrespondenzen „2888 Donauverse” (2006) sowie „Weg, fünf Füße breit” (2009). Letzte Ausstellungen in Marseille, 2009, in Castelló/ES, 2010, und in Cavaillon/FR, 2011.

GERHARD SPRING, geboren 1962 in Scheibbs (Niederösterreich), lebt als Künstler in Wien. Studierte Musik, Bühnenbild und visuelle Mediengestaltung (1979-1999). Internationale Ausstellungsbeteiligungen, Veranstaltungen, Aktionen und Veröffentlichungen im Duo „Deutschbauer/Spring” (2000-2007). 2007 Gastdozentur an der FHfG Zürich zu „Rhetorik in Kunst und Politik”. Seit 1992 zahlreiche Publikationen, zuletzt ein Essay im Passagen Verlag zur Theorie der Metapher unter dem Titel „Figur ohne Grund” (2008).



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OÖ. P.E.N.-Club: Buchpräsentation
29.03.12 19:30 Uhr - 20:45 Uhr
Donnerstag, 29. März 2012
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

TRAUDE MARIA SEIDELMANN: Gartennotizen
Mit Fotografiken von WOLFGANG W. LUIF
Einführung: HEIDE STOCKINGER

Veranstalter: OÖ. P.E.N.-Club




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