Buchpräsentation
Dienstag, 20. Mai 2014
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

ERICH HACKL: Drei tränenlose Geschichten
(Diogenes Verlag, Zürich)

Lesung mit dem Autor

Veranstaltet mit: Diogenes Verlag, Zürich

ERICH HACKL, geboren am 26. Mai 1954 in Steyr, Oberösterreich. Nach dem Studium der Germanistik und Hispanistik ist er seit 1983 freier Schriftsteller und Übersetzer sowie Herausgeber von Werken unbekannter oder an den Rand gedrängter Autoren. In seinem literarischen wie publizistischen Schaffen geht es Hackl darum, Fäden zu knüpfen zwischen denen, die sich mit heutigem Unrecht nicht abfinden, und jenen, die sich schon früher empört haben und damit nicht allein bleiben wollten. Seinen Erzählungen, die in 25 Sprachen übersetzt wurden, liegen authentische Fälle zugrunde.


Zum Buch:
„Die Geschichte des Häftlings und ,Lagerphotographen’ von Auschwitz, Wilhelm Brasse. Eines seiner Fotos ging um die Welt. - Aufstieg, Enteignung, Flucht und Widerstand der jüdischen Familie Klagsbrunn. - Und die Spurensuche nach der Österreicherin Gisela Tschofenig, die ihre Trauung in Dachau feiern musste.

Die eine Geschichte schildert eine Begegnung mit dem Fotografen Wilhelm Brasse, der lieber Pole als ,reichsdeutscher Arier’ sein wollte und dafür ins KZ kam. Als ,Lagerphotograph’ hielt er das Grauen von Auschwitz in Abertausenden von Fotos fest. Eines davon ging um die Welt. (Der Fotograf von Auschwitz) Die Aufnahme der jüdischen Großfamilie Klagsbrunn aus dem Jahr 1904 und was von ihr auf unsere Gegenwart gekommen ist: zwei Verfolgungsgeschichten - eine, die von der Wiener Vorstadt Floridsdorf bis nach Rio de Janeiro reicht, und die andere, die von dort über viele Stationen nach Berlin und wieder zurück nach Brasilien führt. (Familie Klagsbrunn)
Was lässt sich von einem unscheinbaren Straßenschild ablesen, das den Namen der österreichischen Widerstandskämpferin Gisela Tschofenig trägt? Wer bewahrt, was sie an Hoffnung und Glücksversprechen verkörpert hat, und macht schmerzhafte Erinnerungsbilder erträglich?” (Verlagstext)
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