Verleihung der Heimrad-Bäcker-Preise
Dienstag, 3. Juni 2014
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

Grußworte:
JOHANNA PRIGLINGER
Abgeordnete zum oberösterreichischen Landtag

Vortrag: SCHULDT: Quasi una entelechia oder
Wie man das Sein zum Werden schmilzt. Zu Heimrad Bäcker

Lesung: PAUL WÜHR (Heimrad-Bäcker-Preis)
Laudatio: CHRISTIAN STEINBACHER

Lesung: ANDREA WINKLER (Förderpreis)
Laudatio: CHRISTIAN STEINBACHER

Die Vergabe der Heimrad-Bäcker-Preise wird maßgeblich unterstützt durch eine Förderung des Kulturamts der Stadt Linz gemeinsam mit der Direktion Kultur des Landes Oberösterreich sowie durch das Bundeskanzleramt / Kunstsektion.

Heimrad Bäckers Hörstück „Gehen wir wirklich in den Tod?” ist ein herausragendes Beispiel eines konkreten Hörspiels, das sich einem historischen Gegenstand zuwendet. Der Realisateur dieses Hörstücks, der Hamburger Autor Schuldt, hält einen Vortrag zu Heimrad Bäcker. Im Anschluss werden die Heimrad-Bäcker-Preise verliehen.
Das Werk Paul Wührs steht bis heute für maßgebliche Innovationen seit den 1960er-Jahren auf dem Gebiet der Poesie, der Prosa und auch des Hörspiels (für das er als einer der Pioniere die Form des O-Ton-Hörspiels entwickelte).

PAUL WÜHR, geboren 1927 in München, zählt zu den bedeutendsten Autoren experimenteller Gegenwartsliteratur. Sein Werk umfasst Hörspiele (1963-1968) und Originalton-Hörspiele (1970-1976, 1986, 1989), große, mit den Gattungen spielende Prosa-Poeme („Gegenmünchen”, 1970; „Das falsche Buch”, 1983; „Luftstreiche”, 1994), Tagebuch-Kompositionen („Der faule Strick”, 1987) und Gedicht-Bücher („Grüß Gott” [...], 1976; „Rede”, 1979; „Sage”, 1988; „Salve Res Publica Poetica”, 1997; „Venus im Pudel”, 2000; „Dame Gott”, 2007). Ein Werk, dessen Poesie auf das Ganze zielt. Der Dichter wurde unter anderem 1990 mit dem Petrarca-Preis und dem Ernst-Meister-Preis, 1997 mit dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste ausgezeichnet. Zuletzt erhielt er 2007 den Ernst-Jandl-Preis für Lyrik.

ANDREA WINKLER, geboren 1972 in Freistadt, lebt in Wien, wo sie Germanistik und Theaterwissenschaft studiert hat. Publikationen: „Arme Närrchen. Selbstgespräche”, 2006; „Hanna und ich”, 2008; „Drei, vier Töne, nicht mehr. Elf Rufe”, 2010; „König, Hofnarr und Volk. Einbildungsroman”, 2013; „Ich weiß, wo ich bin”, Betrachtungen zur Literatur, 2013. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Förderpreis der Republik Österreich, Reinhard Priessnitz-Preis.

SCHULDT, geboren 1941 in Hamburg, ging bald zu fremden Völkern und Sprachen. Zugleich wurden die Künstler und Schriftsteller der Hitler-Emigration seine Universität. Nach Ausstellungen in New York, Shanghai und Moskau lebt er heute wieder in Hamburg. Zuletzt erschienen: „In Togo, dunkel”, 2013, stark erweiterte Neuauflage.
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