Buchpräsentationen
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

ADELHEID DAHIMÈNE: Spezialeinheit Kreiner (Niederösterreichisches Pressehaus, St. Pölten);
FRANZ KABELKA: Heimkehr. Kriminalroman (Haymon Verlag, Innsbruck)

Adelheid Dahimène, geboren 1956 in Altheim/OÖ, lebt als freie Schriftstellerin in Wels. Sie schreibt für Kinder und Jugendliche und für Erwachsene. 1996 erhielt sie den Jugendbuch-Preis für „Indie-Underground”, im Herbst 2002 wurde sie mit dem Würdigungspreis für Kinder- und Jugendliteratur und dem Förderungspreis des Landes Oberösterreich ausgezeichnet. Für ihr Bilderbuch „Esel” erhielt sie gemeinsam mit Heide Stöllinger die Auszeichnung „Schönstes Buch Österreichs 2002”.
Veröffentlichungen u. a.: „Indie Underground”, Linz 1997; „Gar schöne Spiele, Roman, Klagenfurt 1998; „Voller Mond, leerer Bär”, Wien 2000; „Spinne Spinnerin”, St. Pölten 2002; „Esel”, St. Pölten 2002; „Die seltsame Alte”, St. Pölten 2003.

Zum Buch:
„Was tun, wenn dir der Ausradierer an die Gurgel will, Alex dringend sehnsüchtig wartet, die Mathematik-Nachprüfung auch, dir deine geliebte weiße Maus abhanden kommt, der Hundsganove urplötzlich in der Türkei auftaucht, du auf dem Heimweg vom Schwimmbad in einen Banküberfall verwickelt wirst, dich in deinen Träumen der Hormonnebel immer dichter einschließt ... was tun?
Für Kreiner, ‚den jüngsten Privatermittler auf allen schiefen Ebenen’, kein Problem. Er geht hin und löst die Fälle. Mit elf Jahren den ersten, ganz nebenbei - im Kaufhaus. Jetzt mit vierzehn als ‚Spezialeinheit Kreiner’, hat er’s schon drei Jahre Berufspraxis. Meistens heißt es ‚Glänzend kombiniert, Kreiner. Weiter so.’
Als er aber erfährt, dass ein anderer den Hundefänger eingebraten hat, wird sein Leben und seine Spezialeinheit ins Wanken gebracht. Alles bricht zusammen. Wer macht sich da in seinem Revier zuschaffen? ...
Am Ende die überraschende Wendung und es ist klar: Kreiner ist eben ein Fall für alle Fälle und er löst auf jeden Fall jeden Fall.”


Franz Kabelka, geboren 1954 in Linz, lebt und arbeitet seit 1981 in Feldkirch / Vorarlberg. Er studierte Germanistik und Anglistik in Salzburg und veröffentlicht seit 1975 regelmäßig Lyrik, Kurzprosa und Essays in Literaturzeitschriften, Zeitungen und Anthologien.
Der Gedichtband „Schneller als Instant Coffee” erschien 1996 bei Grasl in Baden bei Wien.

Für das Manuskript zu seinem ersten Kriminalroman „Heimkehr” erhielt er 2003 den Prosapreis der Städte Brixen und Hall.

Zum Buch:
Chefinspektor Anton („Tone”) Hagen kehrt nach Jahren bei der Linzer Kriminalpolizei nach Vorarlberg heim. Einen Tag nach seinem Dienstantritt wird in Feldkirch ein Schriftsteller ermordet - genauer: geköpft, und zwar mit einer mittelalterlichen Hellebarde. Neben der Leiche findet man ein Manuskript, das den Mord literarisch vorwegnimmt. Mit einer wesentlichen Abweichung in der Person des Opfers freilich.

Die Töchter des Ermordeten, eine davon mit einem Türken der zweiten Generation verheiratet, scheinen ihrem Vater nicht sonderlich nachzutrauern. Türkische Kreise und das regionale Schriftstellermilieu sind denn auch zunächst das Umfeld, in dem Hagen und seine neuen Kollegen ermitteln. Doch die Spuren sind rar. Da passiert ein zweiter Mord…

Während die von Franz Kabelka detailgenau und realistisch beschriebene Polizeiarbeit ihren Lauf nimmt, zerbröckeln Fassaden gutbürgerlichern Familienlebens, und Chefinspektor Hagen wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert.
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