Buchpräsentationen
Dienstag, 17. Juni 2014
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

HEIMAT.KÖRPER.KUNST - Richard Billinger Symposium
/ Einführung und Präsentation durch die Herausgeber
KLAUS KASTBERGER und DANIELA STRIGL
/ Lesung
JOSEF WINKLER
liest seinen Text zu Richard Billingers Buch „Die Asche des Fegefeuers”

Rahmenprogramm zur Ausstellung
HEIMAT.KÖRPER.KUNST - Richard Billinger und seine Archive

JOSEF WINKLER, geboren 1953 in Kamering, Kärnten. Seit 1982 freier Schriftsteller. Er lebt derzeit in Klagenfurt. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen u. a.: Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur 2007; Georg Büchner-Preis 2008. Buchpublikationen u. a.: „Ich reiß mir eine Wimper aus und stech dich damit tot”, 2008; „Die Wetterhähne des Glücks und die Totenkulterer von Kärnten. Zwei Litaneien”, 2011; „Die Realität so sagen, als ob sie trotzdem nicht wär oder Die Wutausbrüche der Engel”, 2011; „Wortschatz der Nacht”, 2013; „Mutter und der Bleistift”, 2013.

Den einst berühmten oberösterreichischen Schriftsteller Richard Billinger (1890-1965) präsentiert eine Ausstellung, die vom 16. Oktober 2013 bis zum 7. September 2014 im StifterHaus Linz zu sehen ist. Die Basis dieser Schau bilden die umfangreichen Nachlassbestände des Autors, in denen sich nicht allein sein Werk und seine Person, sondern vor allem auch eine außergewöhnliche Rezeptionsgeschichte dokumentiert.
In einem die Ausstellung begleitenden Symposium, der ersten wissenschaftlichen Tagung zu diesem führenden Autor der 30er-Jahre, setzten sich Literatur-, Film- und Kulturwissenschaftler mit Richard Billingers vergessenem Werk, den Hintergründen seiner in der Nazizeit fortlaufenden Karriere, dem Zustandekommen seiner bisweilen enormen Wirkung und mit dem Image auseinander, das der Schriftsteller von sich schuf. Die hauptsächlich auf diese Veranstaltung zurückgehenden Aufsätze vermitteln von den Ambivalenzen, die sich mit Billingers Werk und mit seiner Person verbinden, ein sehr komplexes Bild. Das Buch versteht sich als eine Erkundung des Diskursfeldes von Heimat, Körper und Kunst, das in diesem Autor eine so spezifische Erscheinungsform gefunden hat. Beschlossen wird der Sammelband von Josef Winkler, der seine Billinger-Lektüre in einem literarischen Text reflektiert.”
(Klaus Kastberger / Daniela Strigl)
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