Die Rampe "Donau"
Donnerstag, 26. Juni 2014
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

Präsentation der Sondernummer der Rampe 2/14

Aus ihren Texten lesen:
ULRIKE FELLNHOFER-LAMM, CHRISTOPH JANACS,
CHRISTINE MACK und ROBERT WACHA

Moderation: BERNHARD JUDEX



Heft 2/2014 der Literaturzeitschrift „Die Rampe” widmet sich der Donau, dem zweitlängsten Strom Europas, der von Donaueschingen bis ins Schwarze Meer zehn Länder durchfließt. Die AutorInnen dieses Themenheftes nähern sich dem großen Fluss auf vielfältige Weise: Sie beschreiben ihn in zarten und poetischen Bildern, als erotische Metapher, in Momentaufnahmen im jahreszeitlichen Rhythmus oder einzelner durchmessener Gegenden, aber auch als abgründiges und dunkles Gewässer, in dem Raubfische leben, Hochwasser Existenzen vernichten oder Menschen freiwillig den Tod suchen. Auch als Metapher für Freiheit und erlebte Freikörperkultur findet sich die Donau in diesen Texten - oder als Fluss, der auf aberwitzige Weise zum Verschwinden gebracht wird und eine apokalyptische Landschaft hinterlässt. Die 13 Beiträge umfassende Ausgabe liefert in jedem Fall einen weit gefassten und spannungsreichen Bogen, der Geschichte am und im großen europäischen Strom erzählt.

ULRIKE FELLNHOFER-LAMM, geboren 1973 in Oberösterreich. Kindheit in Dornach bei Grein. Studium der Dt. Philologie und Geschichte an der Universität Wien, Lehramt an einem oberösterreichischen Gymnasium, Leondinger Akademie für Literatur 2013/14, verheiratet, drei Töchter, lebt an der Donau.

CHRISTOPH JANACS, geboren 1955 in Linz/OÖ., lebt in Niederalm/Sbg., veröffentlichte bislang zwei Romane, vier Erzählbände, Essays, Aphorismen sowie über zehn Gedichtsammlungen; zuletzt erschienen: „Der Duft der Dichtung. Schriften zu Literatur und Biographie”, 2012, „mein Schatten, den ich nicht werfe”, Gedichte, 2013, „Hokusais Pinsel”, Gedichte, 2014.

CHRISTINE MACK, geboren 1963 in Niederwaldkirchen, Oberösterreich, wohnhaft in Leonding, verheiratet, Mutter zweier Töchter, diplomierte Behindertenpädagogin, systemische Familienberaterin, Absolventin der Leondinger Akademie für Literatur 2011/12, derzeit in der Gemeinwesenarbeit in Linz tätig. Schreibt Prosa, Lyrik, Minidramen.

ROBERT WACHA, geboren 1970 in Linz, arbeitete als Architekt zuerst für andere, dann für sich und jetzt für den Staat, beschäftigt sich seit 1993 mit dunkler elektronischer
Musik, digitalem Lärm und Performance als „das fleisch”, geistert als Netzwerker und Geschichtenerzähler durch die freie Szene der Stadt und schreibt hin und wieder einen
meist dunklen bösen Text.
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