Buch- und Verlagspräsentation
Donnerstag, 16. April 2015
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

MARLEN SCHACHINGER: Albors Asche. Roman
IRIS WOLFF: Leuchtende Schatten. Roman
(Otto Müller Verlag, Salzburg)
Lesung mit den Autorinnen
Einführung: ARNO KLEIBEL

Veranstaltet mit: Otto Müller Verlag, Salzburg

MARLEN SCHACHINGER, geboren 1970 in OÖ, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft, Deutsche Philologie und Ästhetik, schreibt Kurzgeschichten, Romane, Hörstücke, Lyrik sowie Sachbücher aus dem Fachbereich HerStory. Zahlreiche Stipendien und Preise. Sie lehrt seit 1999 Literarisches Schreiben, 2011 Gründung eines eigenen „Instituts für Narrative Kunst”. Publikationen u. a.: „Hertha Firnberg: eine Biographie”, 2009;
„denn ihre Werke folgen ihnen nach”, 2013.
Zum Buch:
„Valerian hat sein Zimmer seit 21 Jahren, drei Monaten und sechs Tagen nicht verlassen. Vom Fenster aus beobachtet er, was in Albor vor sich geht, notiert alles akribisch in seiner Chronik. Eines Morgens taucht eine Fremde auf und zieht in die leerstehende Kirche neben Valerian ein. Sie trägt ein auffallend gemustertes Kleid, ihr Haar ist rot und bodenlang. Albors Männer beginnen die Kirche zu belagern, um einen Blick auf die Fremde zu erhaschen. Albors Frauen, denen die erkalteten Ehebetten zu schaffen machen, intrigieren und streuen Gerüchte. In Albor wird Andersartigkeit nicht hoch geschätzt, (…). Mit zunehmender Sorge um die Fremde beobachtet er die Veränderungen in Albor, die mit ihrer Ankunft beginnen und ihren Lauf nehmen (...)”. (Verlagstext)
IRIS WOLFF, geboren 1977 in Hermannstadt/Siebenbürgen, Studium der Germanistik, Religionswissenschaft und Malerei in Marburg/Lahn. Neben dem Schreiben ist sie am Deutschen Literaturarchiv Marbach als Literaturvermittlerin tätig. Ihr erster Roman „Halber Stein” erhielt 2014 den Ernst-Habermann-Preis.

Zum Buch:
„Mit einem Unfall am See beginnt die Freundschaft zwischen Ella und Harriet. Die beiden Mädchen, unterschiedlich aufgewachsen und erzogen, sind sich auf unmittelbare, sinnliche Weise vertraut - doch Harriet hat ein Geheimnis, das sie selbst ihrer besten Freundin lange verschweigt. Neben der Wahrheit um Harriets Vergangenheit wird Ella mit einem tiefgreifenden Verlust konfrontiert. Die politischen Ereignisse der Jahre 1943 und 1944 im siebenbürgischen Hermannstadt zwingen die Mädchen zu einem schnellen und unsanften Abschied von der Kindheit. (…) Poetisch und mit beeindruckender Leichtigkeit erzählt Iris Wolff in ihrem zweiten Roman von der Unantastbarkeit der Freiheit, von Freundschaften und Liebe in der Zeit zwischen Kindheit und Erwachsensein.” (Verlagstext)
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