Buchpräsentationen
Dienstag, 21. April 2015
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19:30 Uhr

ANDREAS RENOLDNER: Müllmänner. Kriminalroman
RICHARD WALL: In der Leere das Sitzen / In der Drift der Tage. Kurzprosa
Lesung mit den Autoren

ANDREAS RENOLDNER, geboren 1957, mehrere Berufsausbildungen, 10 Jahre Biobauer, seit 2006 in Wien. 12 Romane veröffentlicht, zuletzt: „Endstation Wendeplatz”. 23 Hörspiele, zuletzt „Hochstand”, WDR. Linzer Geschichtenschreiber, Staatsstipendien für Literatur, Kulturpreis für Literatur des Landes Oberösterreich.
Zum Buch:
„Auch wenn sich ein Mörder noch so gewitzt anstellt, kann ein unglücklicher Zufall dafür sorgen, dass er auf der Liste der Verdächtigen landet. Wenig später steht der Kripomann vor seiner Tür, bittet um Einlass und ein Gespräch. Es beginnt ein Zweikampf, in dem es um Vertuschung, Ablenkung, geschickte Tarnung und bald auch um emotionale Strategien geht, hat doch der Kripomann im Zuge der Befragungen eine biografische Schwachstelle gezeigt. Hier hakt der Müllmann, ein arbeitsloser Sammler der Dinge, ein.
Annabell musste sterben, dessen ist er sich sicher. Doch in diesem abgründigen Spiel macht er Fehler. So mancher Zweifel des Kripomannes kann zerstreut werden, doch als ein dritter Spieler eingreift, verstrickt sich der Täter immer tiefer in Widersprüche (…).” (Verlagstext)



RICHARD WALL, geboren 1953 in Engerwitzdorf (OÖ). Literarische, malerische, grafische & fotografische Arbeiten; Ausstellungen seit 1981. Mitglied der Grazer Autorinnen
Autorenversammlung (GAV), der Literaturvereinigung „podium”, der Künstlergruppen CART & Sinnenbrand.


Zum Buch:
„Die Kurzprosa von Richard Wall umfasst Hommagen, Attacken, Meditationen. Prosagedichte und Aufzeichnungen aus Engerwitz und nah und fern. Verzwirntes Treibholz, das nur auf den zukommt, der sich in die Strömung stellt. Unablässige Vergegenwärtigung im Beschwören eines Nicht-Geschehens. Das von der Sprache Berührbare für bedeutend halten, für wichtig erachten. Aber was geschieht mit all dem Unfassbaren? Was ist schon die Sprache gegen die Emotion einer großen Geste!? Es bedarf schon einer beträchtlichen Sorgfalt, um ein Höchstmaß an Erlebtem, Gedachtem und Assoziiertem mitzuteilen. Um ein Abgleiten zu verhindern ins Belanglose, Ungefähre und Beliebige, heißt es entschieden zu sein, skeptisch zu sein im Abwägen, und genau in der Formulierung (…).” (Verlagstext)
 Zurück
IMPRESSUM © 2016 Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich / StifterHaus – Literatur und Sprache in OÖ.
Stichwörter zur oberösterreichischen Literaturgeschichte

Stichwörter zur oberösterreichischen Literaturgeschichte

weiter >>
(Nach)SommerTag<br />20 Jahre StifterHaus neu * Der Film

(Nach)SommerTag
20 Jahre StifterHaus neu * Der Film

weiter >>