Lesungen
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr

Literatur und Körperlichkeit

Eine Veranstaltung der GAV Oberösterreich: Lesungen mit den Autorinnen IRENE PRUGGER, MARGIT SCHREINER und MONIKA WOGROLLY.

Schreiben über den Körper, über seine Zustände, seine Befindlichkeiten. Wie schwierig das ist, darüber hat Margit Schreiner bei der Präsentation ihres jüngsten Buches „Heißt lieben” gesprochen. Die GAV Oberösterreich hat drei Autorinnen eingeladen, die sich in ihren Arbeiten mit diesem Thema beschäftigen.

Irene Prugger, geb. 1959 in Hall in Tirol, lebt als Autorin und freie Journalistin in Mils. Verheiratet, zwei Kinder, ehemal. Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift INN.
Arbeitet u.a. als Kolumnistin und Rezensentin für die Kulturbeilage „Extra” der Wiener Zeitung und als Journalistin für die „Saison Tirol”. Mitglied der Grazer Autorenversammlung.
Literarische Veröffentlichungen: „Wasser für Franek”, Erzählung, Haymon-Verlag Innsbruck 1993; „Mitten im Weg”, Roman, Haymon-Verlag Innsbruck 1997; „Nackte Helden und andere Geschichten von Frauen”, Skarabaeus-Verlag, Innsbruck 2003 (2 mal auf der ORF Bestenliste). 4 Hörspiele (produziert vom ORF), 2 Theaterstücke, sowie Erzählungen und Kurzgeschichten in zahlreichen Anthologien (Piper-Verlag München, Milena-Verlag Wien, Heyne-Verlag München, Fischer-Verlag Frankfurt, )
1998: Dramatikerstipendium der Republik Österreich; 2002: Kulturpreis der Stadt Innsbruck für Literatur.

Margit Schreiner, geboren 1953 in Linz. Studium der Germanistik und Psychologie. Lebt nach langjährigen Aufenthalten in Tokyo, Paris, Rom und Berlin derzeit als freie Schriftstellerin in Linz.
Buchveröffentlichungen: „Die Rosen des heiligen Benedikt”, Liebes- und Haßgeschichten 1989; „Mein erster Neger”, Afrikanische Erinnerungen 1990; „Die Unterdrückung der Frau, die Virilität der Männer, der Katholizismus und der Dreck”, Roman in Geschichten 1995; „Nackte Väter”, Roman 1997; „Haus, Frauen, Sex”, Roman 2001; „Heißt lieben”, Roman 2003.
Preise, Auszeichnungen und Stipendien: Arbeitstipendium des BMUK 1985; Dr. Ernst-Koref-Anerkennungspreis 1987; Talentförderungspreis des Landes Oberösterreich 1988; Rom-Stipendium des österreichischen Bundesministeriums 1989; Österreichisches Staatsstipendium, Jubiläumsstipendium des Literaturfonds der literarischen Verwertungsgesellschaft, Literaturstipendium der Stadt Salzburg 1990; Arbeitsstipendium des Berliner Senats, Stipendium des Deutschen Literaturfonds 1993; Ben Wittwers Förderungspreis, österreichisches Staatsstipendium 2000.
Monika Wogrolly, geboren 1967 in Graz. Studium der Philosophie und Deutschen Philologie in Graz; ab 1997 Ausbildung zur Psychotherapeutin, bioethisches Forschungsprojekt zur Hirntodproblematik. 1998/99 Urania-Seminare zum Thema "Bioethik" und "Schreiben und Leiden", Teilzeitbeschäftigung als Werbetexterin.
Zahlreiche Beiträge für Literaturzeitschriften (lichtungen, wespennest), Förderungspreise, Rundfunkbeiträge, Texte in Anthologien. Seit 1986 mehrere Buchpublikationen: „Sturzflug ins Schwebende” (1987); „Suche meinen Lehrer” (1993); „Suche meinen Mörder” (1994); „Ins Feuer” (1995); „Die Menschenfresserin” (2000); „Herzlos” (2002).
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