Verleihung der Heimrad-Bäcker-Preise
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 18.00 Uhr:

Achtung! Aufgrund der Fußball-Europameisterschaften ist die Beginnzeit 18 Uhr!

Begrüßung durch ANGELA ORTHNER (Erste Präsidentin des Oö. Landtages) und
ERICH WATZL (Vizebürgermeister der Stadt Linz)

KLAUS RAMM: Heimrad Bäcker

Laudationes und Lesungen der Preisträger:
ANSELM GLÜCK und ULF STOLTERFOHT

Am 8. Mai 2003 ist der Schriftsteller und Verleger Heimrad Bäcker verstorben.
Zum Gedenken an den ersten Todestag wird Klaus Ramm, der Hamburger Literaturwissenschaftler und ausgezeichnete Kenner der konkreten Poesie, über Heimrad Bäckers Lebenswerk, die „nachschrift”, referieren und aus dem Hörstück Bäckers mit dem Titel „Gehen wir wirklich in den Tod?” Auszüge vorstellen.
Dieses Gedenken an den Autor und an das Werk wird durch das beispiellose literaturfördernde Vermächtnis Heimrad Bäckers ergänzt: Noch zu Lebzeiten hat Bäcker mit dem Erlös aus dem Verkauf seines literarischen Nachlasses an das Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek zusammen mit seiner Frau Margret Bäcker den „Heimrad-Bäcker-Preis” (dotiert mit Euro 8.000.-) und den „Förderpreis zum Heimrad-Bäcker-Preis” (dotiert mit Euro 3.500) gestiftet. Diese von der Interessengemeinschaft Heimrad Bäcker ab nun jährlich zu vergebenden Preise sollen Autorinnen und Autoren auszeichnen und fördern, deren bisheriges Werk mit der ästhetischen Ausrichtung der "edition neue texte", wie Heimrad Bäcker sie verlegt hat, in Zusammenhang steht. Sie sind somit die einzigen österreichischen Preise, die so entschieden zur Förderung von Literatur aus dem Umfeld dessen verliehen werden, was als experimentelle Dichtung, Literatur als Kunst oder einfach als relevante Literatur abseits von Belletristik zu betrachten ist.
Die Jury des „Heimrad-Bäcker-Preises” (Friedrich Achleitner, der letztjährige Preisträger Franz Josef Czernin, Thomas Eder) haben zwei außergewöhnliche Autoren nominiert, die dieses Jahr mit den Preisen bedacht werden: anselm glück mit dem Heimrad-Bäcker-Preis und Ulf Stolterfoht mit dem Förderpreis.

anselm glück, geboren 1950 in Linz, lebt in Wien. Beginn seiner schriftstellerischen Tätigkeit in Heimrad Bäckers „edition neue texte”, seitdem ein gutes Dutzend Bücher vor allem im Literaturverlag Droschl.

Ulf Stolterfoht, geboren 1963 in Stuttgart, lebt in Berlin. Bei Urs Engeler Editor erschienen die Bände „fachsprachen I-IX” (1998) und „fachsprachen X-XVIII” (2002). „fachsprachen XIX-XXVII” erscheint im Herbst.

Dank für die Unterstützung des Heimrad-Bäcker-Preises an: Kulturabteilung der Oberösterreichischen Landesregierung, Kulturamt der Stadt Linz, Bundeskanzleramt/Kunstsektion.
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