Burgenland trifft Oberösterreich
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

HANS RAIMUND liest Essayistisches und aus „Trauer träumen”. Gedichte (Otto Müller Verlag, Salzburg)
RICHARD WALL liest neue Prosa und aus „Siebzehn und Vier”. Gedichte und Balladen (Resistenz Verlag, Linz-Wien)

Eine Veranstaltung der GAV Regionalgruppe Oberösterreich

Hans Raimund, geboren 1945in Niederösterreich. Kindheit, Schule, Studium (Musik, Germanistik, Anglistik) in Wien. Von 1972 bis 1984 Tätigkeit als Lehrer an Allgemeinbildenden Höheren Schulen in Wien, ab 1984 Schriftsteller, Übersetzer, Lehrer in Duino bei Triest, seit 1997 wieder in Wien und Hochstraß/Lockenhaus im Burgenland. Verheiratet, 1 Tochter.
Buchpublikationen u. a.: „Strophen einer Ehe”, Gedichte, Klagenfurt 1995; „Porträt mit Hut”, Gedichte, Salzburg 1998; „Das Raue in mir”, Essays, St. Pölten 2001; „Trauer träumen”, Salzburg 2004.
Weitere Publikationen in Slowenisch, Bulgarisch, Italienisch, Amerikanisch, Albanisch und Spanisch. Übersetzungen aus dem Italienischen, Englischen und Französischen.
Beiträge (Lyrik, Prosa, Essays, Rezensionen, Übersetzungen) in Anthologien, Zeitungen, Magazinen, Literaturzeitschriften, … und im Rundfunk.
Preise und Auszeichnungen: „Anerkennungspreis des Landes NÖ” (1982); „Förderpreis des Landes NÖ” (1984); verschiedene Buch-Prämien; „Wystan-Hugh-Auden-Übersetzerpreis” (1992); „Georg Trakl-Preis” (1994); „Würdigungspreis des Landes Niederösterreich für Literatur” (1998); „BEWAG-Literaturpreis” (2002); Premio „Città di Ascoli Piceno” (2002).

Richard Wall, geboren 1953 in Engerwitzdorf, lebt in Au bei Katsdorf, OÖ. Seit 1980 Ausstellungen, Lesungen sowie Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Organisation von Lesungsreihen, Symposien und der „Tage irischer Literatur” (GAV in Zusammenarbeit mit dem Stifterhaus). Buchveröffentlichungen (u.a.): „Schwellenlicht/Schattenbahn”, Gedichte, Weitra 1995; „Wittgenstein in Irland”, Klagenfurt 1999, London 2000; „Stein- und Neonschrift”, Gedichte, Baden bei Wien 2000; „Klemens Brosch oder Eine Einübung ins Unmögliche”, Klagenfurt 2001; „Siebzehn und Vier”, Gedichte und Balladen, Linz 2003.
Zu „Siebzehn und Vier”:
„Der Autor, der Spieler, stellt sich bewusst in einen fremden Kosmos, bleibt aber stets bei seinem eigenen Tonfall, der sich zwischen zart Lyrischem und scharf Ironischem bewegt. (...) Wortspiele, Perspektivwechsel, Rhythmusänderungen geben den Texten die innere Sujetentwicklung, das Balladenhafte, das den Untertitel des Bandes erklärt. Allmählich wird klar, wer hier die Karten mischt und gibt. Wie Balladen es tun, bewegen sich Walls Gedichte vorwärts, und das durch alle Dichtheit, Zitatenreichtum und Anspielungen.”
(Olga Martynova)

„In seinen Gedichten bricht hymnische Wortberauschtheit auf, gleiten Gedanken und Sichtweisen in rascher Folge dahin, springen durch Geschichte, Alltag, Wissenschaft und Länder.” (Waltraud Seidlhofer, OÖ. Kulturbericht)

„Die Gedichte schauen auf den ersten Blick aus wie alte Gedichte, beim Lesen sprudelt dann die Gegenwart aus allen Klusen, und plötzlich sind sie da: völlig neue Gedichte, wie man sie sich als Leser schon oft erträumt hat.” (Helmuth Schönauer, Buchkultur)
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