Buch- und Verlagspräsentation
Donnerstag, 28. Oktober 2004
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

Edition innsalz präsentiert zwei Autoren und deren Bücher:
FRANZ XAVER HOFER: Die Reisen des Nico Landmann. Roman;
WILHELM RAGER: Katzenleben - Leben mit Katzen. Gedichte über eine häusliche Beziehung.

Franz Xaver Hofer, geboren am 24. November 1942 in Niederwaldkirchen im Mühlviertel, Matura am Stiftsgymnasium Schlierbach; Studien in Wien und Heidelberg, Lehrerausbildung in Klagenfurt; seit 1966 Lehrer, verheiratet seit 1972, drei Kinder, lebt seit 1976 auf einem ehemaligen Bauernhof in Rainbach bei Schärding; Mitgliedschaften bei IG Autoren/innen Österreich, P.E.N.-Club. Prosa, Drehbuch („Sprachgestört”, ORF 1978) und Lyrik; Texte zu bildender Kunst; Redakteur der Kulturzeitschrift Landstrich.
Buchpublikationen: „Der Sohn des Faßbinders”, Erzählungen, Passau 1985; „Der Kentaur”, Erzählung, Landstrich und MMK Passau 1991; „Die Notwehr des Herakles”, Erzählungen, Linz 1993; „Valeries Partitur” Roman, Linz 1996; „Sigmund oder die Stimme im Ohr, Erzählung, Aspach 1999; „Flammengrün”, Gedichte und Zeichnungen aus Paliano (zusammen mit Helga Hofer), Aspach 2001.
„Nico Landmann, von seiner Mutter, einer lebensfrohen Friseuse verwöhnend und vernachlässigend erzogen, verbirgt Gefühle der Unsicherheit hinter Aggressivität. Noch mit dreißig hat er massive Probleme, in der Gesellschaft den richtigen Platz für sich zu finden. Gedankenlos lässt er sich auf menschenverachtende Abenteuer ein. Er fährt mit einem ehemaligen Fremdenlegionär in das Gebiet des jugoslawischen Bürgerkriegs, um dort Geschäfte einer international agierenden Gruppe von Betrügern mit den Kriegern abzuwickeln. Als er Zeuge der Gräuel des Bürgerkriegs wird, berührt ihn das tief. Ein Empfinden für mitmenschliche Verantwortung erwacht, während seine nächste Umgebung mehr und mehr in den Sog von spekulativen Geschäften gerät.
Auf der Suche nach einer echten Beziehung lernt er eine junge Frau namens Claudia kennen, die ihm mit starkem Eigensinn entgegentritt. Sie begleitet seine letzte Fahrt ins Bürgerkriegsgebiet. Ein Entwicklungsroman.” (Verlagstext)
Wilhelm Rager, geboren 1941 in Vöcklamarkt, O.Ö.; Studium der Germanistik und Anglistik an der Univerität Wien, Lehramtsprüfung für Deutsch und Englisch. Massives Engagement bei der Erforschung der Ur- und Frühgeschichte des unteren Innviertels. Schreibt seit vielen Jahren Lyrik. Preisträger des Wilhelm-Szabo-Lyrikpreises 2002.
Veröffentlichung: "Vor der großen Stille", Lyrik, Weitra 1999.
„Der Autor schreibt und beschreibt Situationen aus dem Leben von Katzen und Situationen aus dem Leben mit Katzen als Strömen von Unergründlichem, als Wissen und Bewusstwerden von animalischem und menschlichem Sein.” (Verlagstext)

Der Biss des Katers

Wie die Katze nicht
satt wird ohne den
Biss des Katers im
Genick, der sie zur
Liebe zwingt: wie sie
kläglich miaut vor der
Tür, wenn man sie einsperrt:
hinausäugt in
die hellwache Nacht:
um zurückzufließen:
ins Lebendige.

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