mitSprache: literatur und demokratie (eine Veranstaltungsreihe von elf literarischen Einrichtungen Österreichs)
Donnerstag, 18. November 2004
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

Podiumsgespräch in der Reihe Essayistik: „Wer zahlt, schafft an?”
Es diskutieren: WALTER WIPPERSBERG (Autor), ERNST KOGLGRUBER (Markt-, Meinungs- und Mediaforschungsinstitut market), BIRGIT SAUER (Institut für Politikwissenschaft Universität Wien), FRIEDRICH SCHNEIDER (Institut für Volkswirtschaft Universität Linz).
Moderation: PETER HUEMER.

Durch Privatisierungen und Ausgliederungen - auch im Kultur- und Bildungsbereich - gibt die Politik (freiwillig oder unfreiwillig?) immer mehr Entscheidungsgewalt an die Wirtschaft bzw. an gewinnorientiert geführte Institutionen ab. Marktwirtschaftliche Überlegungen bestimmen mehr und mehr alle Entscheidungen auch auf sozialem und kulturellem Gebiet und im Bereich der Medien. Der einzelne Bürger kann nur mehr bedingt durch sein Wahlverhalten, mehr und mehr nur noch über sein Konsumverhalten mitbestimmen.

Was bedeutet das für die Demokratie?
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