Neue Bücher zur deutschen Sprache - Präsentation zweier Neuerscheinungen unter Beteiligung von Mitarbeitern des StifterHauses
Montag, 28. Feb. 2005
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

Reihe „Linzer Vorträge zur deutschen Sprache” (13)


1) Die deutsche Rechtschreibung. Geschichte - Reformdiskussion - Neuregelung.
Mit einer Einführung durch Hermann Scheuringer.

2) Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol.
Mit einer Einführung dazu von Jakob Ebner.

Die deutsche Rechtschreibung kommt nicht zur Ruhe. Nach jahrzehntelangen Diskussionen gilt neben der nunmehr „alten” Rechtschreibung seit 1. August 1998 eine zuletzt im Jahre 2004 noch einmal modifizierte Neuregelung, die für Schulen und Behörden ab 1. August 2005 allein verbindlich sein wird. Hermann Scheuringers und Christian Stangs Buch behandelt die Geschichte der Rechtschreibung und geht besonders auf die Reformbemühungen der letzten Jahre ein. Die Autoren stehen für Fragen zu Reformdiskussion und Neuregelung zur Verfügung.

Hermann Scheuringer, geb. 1957. Ao. Univ.-Professor für Deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Wien, Mitarbeiter im Arbeitsbereich OÖ. Sprachforschung des Adalbert-Stifter-Instituts. Publikationen zu Dialektologie, Standardsprachregionalität, Sprachgeschichte, Namenforschung, deutscher Sprache in Ostmittel- und Südosteuropa, Orthographiegeschichte.

Christian Stang, geb. 1975. Mitarbeiter der Deutschen Post in Regensburg, Verfasser zahlreicher Ratgeber zur deutschen Sprache, insbesondere zur Rechtschreibung des Deutschen. Vgl. www.christian-stang.de.


Das Variantenwörterbuch des Deutschen enthält ca. 12.000 Wörter und Wendungen der deutschen Standardsprache mit national oder regional eingeschränkter Verbreitung sowie deren gemeindeutsche Entsprechungen. Es basiert auf der Auswertung eines umfangreichen Quellenkorpus aus allen Ländern, in denen Deutsch nationale oder regionale Amtssprache ist, sowie des Internets als Belegquelle. Ein solches Wörterbuch existiert bisher noch für keine andere Sprache. Es ist von grundlegender Bedeutung für die deutsche Lexikographie, für die Sprachwissenschaft insgesamt und für die Sprachpolitik: Erstmals wird das Deutsch in Österreich und in der Schweiz als gleichwertig mit dem Deutsch in Deutschland anerkannt.

Jakob Ebner, geb. 1942, Dr. phil., Lektor für Deutschdidaktik an der Universität Wien, Mitarbeiter im Arbeitsbereich OÖ. Sprachforschung des Adalbert-Stifter-Instituts (Wortkarten). Mitarbeit an verschiedenen Wörterbuchunternehmen (Duden, Österreichisches Wörterbuch u.a.), Mitarbeit am Projekt „Variantenwörterbuch des Deutschen”. Publikationen zur Deutschdidaktik, Lexikographie, zum österr. Deutsch und zur Literatur in Linz, Schulbuchautor.

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