Stifter Reden
Dienstag, 15. März 2005

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

THOMAS MACHO, Professor für Kulturgeschichte der Humboldt-Universität Berlin und Gastprofessor an der Kunstuniversität Linz spricht über seine persönliche Sicht auf Stifters Leben und Werk.

Adalbert Stifters Werk ist Weltliteratur. Das zeigt sich nicht zuletzt an der Auseinandersetzung von namhaften GegenwartsautorInnen sowie bedeutenden politischen Persönlichkeiten mit seinem Werk. Unter dem Titel „Stifter Reden” melden sich in den Monaten Jänner bis Oktober namhafte Literaten und Intellektuelle in einer Vortragsreihe des Stifterhauses zu Wort.
Der ehemalige tschechische Botschafter, Autor und Präsident des P.E.N-Clubs, Jiøí Gruša, der Autor Peter Rosei, die Schriftstellerin Barbara Frischmuth, der Kulturphilosoph Thomas Macho, der bekannte „Zeit”-Journalist Ulrich Greiner und der Autor Milan Uhde nehmen Stifter aus ihrer je eigenen Sicht unter die Lupe und setzen so den notwendigen inhaltlichen Rahmen für eine spannende und zeitgemäße Auseinandersetzung mit Leben und Werk Stifters.

Thomas Macho, 1952 in Wien geboren, studierte Philosophie, Musikwissenschaft und Pädagogik, leitete das Zentrum für Friedensforschung in Stadtschlaining /1987-1992) und wurde 1993 als Professor für Kulturgeschichte an die Humboldt-Universität Berlin berufen. Seit 1993 lehrt er auch als Gastprofessor an der Kunstuniversität Linz. Macho forscht u. a. zur Geschichte der Zeitrechnung und zur Theorie und Geschichte der Rituale. Er wurde 2001 mit dem Preis der Aby-Warburg-Stiftung (Hamburg) ausgezeichnet.
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