Schnittstellen: Literatur und Zeitgeist. Die 70er + 80er Jahre
Donnerstag, 23. Juni 2005
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

Die Grazer Autoren- und Autorinnenversammlung GAV beschäftigt sich heuer im so genannten Gedenkjahr schwerpunktmäßig mit der Schnittstelle Literatur und Zeitgeschichte. Neben der literarischen Bezugnahme stehen auch künstlerische Reflexionen und die Beobachtung des Gedenkens 05 selbst im Zentrum.

Schnittstellen Literatur und Zeitgeist. Die 70er + 80er Jahre: eine Veranstaltung der GAV-OÖ mit Lesungen der Max von der Grün-PreisträgerInnen ELFRIEDE KERN, ANDREAS RENOLDNER und RUDOLF HABRINGER:

„Schnittstellen Literatur und Zeitgeist” ist eine Lesereihe der Grazer Autorinnenversammlung Regionalgruppe Oberösterreich im Gedenk - und Jubiläumsjahr 2005.
Im Gedenken an den heuer im April verstorbenen Max von der Grün - „Er war ein politischer Kopf und füllte in den sechziger Jahren den Begriff der engagierten Literatur mit Bedeutung: Max von der Grün nahm scharfsinnig und mitfühlend das soziale Elend aufs Korn und erschrieb sich mit dem Kumpelroman "Irrlicht und Feuer" eine internationale Leserschaft. (Aus dem Nachruf im „Spiegel”) - dem Namensgeber des zwischen 1976 - 1998 verliehenen Max von der Grün - Preises „Literatur zur Arbeitswelt” lesen mit diesem Preis Ausgezeichnete.

Elfriede Kern, geboren am 20. Juli 1950 in Bruck a. d. Mur / Steiermark. Bibliothekarin an der Österreichischen Nationalbibliothek Wien. Seit 1988 freiberufliche Schriftstellerin. Lebt in Linz / Oberösterreich. Preise, Auszeichnungen 1992 Dramatikerstipendium des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst.1995 Erster Preis des Max von der Grün-Preises für "Literatur zur Arbeitswelt" der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Oberösterreich und der Stadt Linz1996/97 Projektstipendium des Bundesministeriums für Wissenschaft, Verkehr und Kunst. 1997/98 Staatsstipendium für Literatur des Bundeskanzleramts.1999 BUCH.PREIS.99, 2002 Marianne von Willemer-Preis Linz. Publikationen: „Geständert”, Erzählungen, Steyr 1994; „Fore!”, Erzählungen, Linz, 1995; „Etüde für Adele und einen Hund”, Roman, Salzburg - Wien 1996; „Kopfstücke”, Roman, Salzburg - Wien 1997; „Schwarze Lämmer”, Roman, Salzburg 2001; ”Tabula Rasa”, Vier Erzählungen, Salzburg 2003.

Andreas Renoldner, geboren 1957 in Linz, Matura, Studium, Gastgewerbefachschule. Seit 1988 freischaffender Schriftsteller. Preise: 1993 Linzer Geschichtenschreiber, 1994 Drehbuchwettbewerb des Landes OÖ, 1998 Österreich 1 Essay - Förderungspreis, 1999 Staatsstipendium des Bundesministerium für Unterricht und Kunst für Literatur, 2001 Kulturpreis des Landes Oberösterreich für Literatur.
Publikationen: Bisher 8 Romane veröffentlicht, zuletzt "Als käme ein Winter", Graz 1998;
"Als ich von der Hetzau in die Schindlau ging”, Wien 2000; "Eisheilige", Wien 2002;
"Wartinger sucht das Paradies", Grünbach 2003. Hörspiele im gesamten deutschen Sprachraum.

Rudolf Habringer, geboren 1960 in Desselbrunn. Freier Schriftsteller. Preise und Auszeichnungen.
Bücher: "Aus.Endlich", 1992; "Der Fragensteller", 1992; "Kopfständig", Roman in Zusammenhängen, 1994; "Liebes Kind. Eine Erfindung", 1998; "Bernhard Minetti geht turnen", Satiren I, 1999; "Hansi Hinterseer lernt singen", 2000. Theaterstücke u.a.: "Dagi Delphin und die Skater" (gemeinsam mit Walter Kohl), 1996, "Hart.Heim.Suchung", ein vermessenes Theaterstück" (gemeinsam mit Walter Kohl), 2000.
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