Schnittstellen: Literatur und Zeitgeist. Das 2005er Jahr
Dienstag, 25. Oktober 2005
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

Einladung zum Abwinken

Es lesen und präsentieren: ANTONIO FIAN, PETRA GANGLBAUER, GERHARD JASCHKE, ERIKA KRONABITTER und M. RUTT.
Autorinnen und Autoren der GAV laden ein zu einem satirisch-experimentellen Abend

Österreich begeht und beging heuer ein mehrfaches Jubiläumsjahr - ein sogenanntes Gedankenjahr: 60 Jahre 2. Republik, 50 Jahre Staatsvertrag, 10 Jahre Österreich in der EU.
Diese historische Perspektive ist auch das Thema des Abends, jedoch werden hierbei vor allem die Feierlichkeiten selbst und die mediale Berichterstattung darüber vielfältig beleuchtet und obwohl die Feierlichkeiten noch nicht ganz abgeschlossen sind, wird hier schon einmal das Abwinken vorgenommen.

Antonio Fian, geboren 1956 in Klagenfurt, lebt seit 1976 in Wien. Regelmäßige Kommentare zu Kultur und Politik im „Standard” und im „Falter”, mehrere Aufführungen seiner Dramolette an Wiener Bühnen.
Preise u. a.: Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik 1990; Förderungspreis des Landes Kärnten für Literatur 1992; Hans-Erich-Nossack-Förderpreis für Prosa 1994; Förderpreis zum Lessing-Preis 2004.
Veröffentlichungen u. a.: „Schratt”, Roman 1992; „Was bisher geschah”, Dramolette, Graz-Wien 1994; „Hölle, verlorenes Paradies”, Essays, Graz-Wien1996; „Was seither geschah”, Dramolette 2, Graz-Wien 1998; „Üble Inhalte in niedrigen Formen”, Gedichte, Graz-Wien 2000; „Alarm”, Dramolette 3, Graz Wien 2002; „Bis jetzt”, Erzählungen, Graz-Wien 2004.

Petra Ganglbauer, geboren 1958, Autorin und Radiokünstlerin, Lyrik, Prosa, Essays, Wiener Vorlesungen zur Literatur, Hörstücke und Hörspiel für den ORF, Interdisziplinäre Projekte, Werkstätten, zuletzt erschienen: „Manchmal rufe ich dorthin”, Milena Verlag 2004; „Glöckchen. Nachtprogramm”, Edition Das Fröhliche Wohnzimmer 2005.

Gerhard Jaschke,
1949 in Wien geboren, lebt da und in NÖ., nach diversen Universitätsstudien freischaffende literarisch-künstlerische Tätigkeit seit Beginn der 1970er Jahre, zahlreiche Veröffentlichungen (etwa: „illusionsgebiet nervenruh”, „von mir aus”, „schlenzer”, „alles in allem”), Beiträge in Anthologien, Zeitschriften und im Hörfunk, Mitbegründer und Herausgeber der Zeitschrift „Freibord”.

Erika Kronabitter,
1959 geboren in Hartberg, Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft,
Germanistik/Kunstgeschichte, arbeitet interdisziplinär in den Bereichen Literatur (Lyrik und Prosa) und Kunst (Malerei, Grafik, Bildobjekte, Konzept-, Video- und Fotoarbeiten, sowie Kunst am Bau), Ausstellugen im In- und Ausland, diverse Publikationen (u.a: „ich auf chios”, „Friederikenbriefe”, „endgültige überwindung des großen biers”)

M.Rutt,
Lebt und arbeitet in Linz
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