Lesung
Donnerstag, 17. November 2005
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

Auf Einladung der Grazer AutorInnenversammlung liest der tschechische Autor LUDVÍK KUNDERA aus seinen Essays sowie aus der Publikation „Erinnerungen an Städte/Stätten, wo ich niemals war” (Edition Thanhäuser, Ottensheim)

Ludvík Kundera, geboren 1920 in Brünn, war während des Zweiten Weltkriegs als Zwangsarbeiter nach Deutschland deportiert worden. 1970 wurde er aus der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KPČ) ausgeschlossen, nachdem kommunistische Hardliner nach der Niederschlagung des Prager Frühlings an die Macht kamen. Von 1970 bis zum Zusammenbruch des kommunistischen Regimes im Jahr 1989 veröffentlichte Kundera seine Werke als Samisdat-Werke, die von den Dissidenten herausgeben wurden. Kundera ist Erzähler, Lyriker, Dramatiker, Essayist und Herausgeber. Mit seinen Übersetzungen trug er wesentlich zur Vermittlung deutscher Literatur in Tschechien und tschechischer Literatur in Deutschland bei.
Publikationen u. a.: „Berlin”, Erzählung, Weimar 2000; „Erinnerungen an Städte/Stätten, wo ich niemals war”, Ottensheim 2005 (Aus dem Tschechischen von Eduard Schreiber); Bibliothek der Böhmischen Länder, Bd. 7 - „el do Ra Da (da)”, Gedichte, Erzählungen Essays, Bilder von Ludvík Kundera wird Ende 2005 Bei ARCO in Wuppertal erscheinen.
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