Buch- und Verlagspräsentation
Montag, 21. November 2005
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

Resistenz Verlag, Linz-Wien, präsentiert AutorInnen des Verlags und ihre neuesten Bücher:
CHRISTINA REPOLUST: Steife Mütter. Sieben Protokolle vom Lieben und Scheitern
ERNST SCHMID: Die Füße im Feuer. Kriminalroman. LUIS KLOTZ: Pater Meinrads Verlangen. Moderation: DIETMAR EHRENREICH.

Christina Repolust, geboren am 27. Mai 1958 in Lienz/Osttirol, Besuch der Volks-, Haupt- und Handelsschule sowie Matura an der Handelsakademie Lienz. Übersiedlung nach Salzburg, dort Studium der Germanistik und Publizistik als Werkstudentin, Geburt einer Tochter und eines Sohnes, Versuch einer Ehe. Intensive Jahre als Alleinerzieherin, Bibliothekarin und Autorin (Glossen, Kurzgeschichten u. a. für Welt der Frau). Mutiger Versuch einer zweiten Ehe mit zwei „neuen" Kindern. Lebt, schreibt und fotografiert in Salzburg.
Ernst Schmid, geboren am 8.9.1958 in Jenbach/Tirol, Kindheit und Jugend in Schärding. Pädagogische Akademie in Linz, Hauptschullehrer. Wohnsitz Linz. Bisher 7 Bücher veröffentlicht, zuletzt „Totschweigen", Roman 2002; „Katzengold", Gedichte 2003; „Kein Weg zurück", Roman 2004. Außerdem über 400 Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien (zuletzt in: „psi vino” - 6 Gedichte ins Tschechische übertragen, zlin, März 2004, „Die Brücke”, Saarbrücken, Juli 2004; „Augsburger Friedenssamen”, Augsburg, Juli 2004; „Auslese”, Anthologie des Grasl Verlages, Baden Oktober 2004). Mitglied des österreichischen P.E.N.-Clubs und des Österreichischen Schriftstellerverbandes. Generalsekretär des OÖ. P.E.N.-Clubs. Diverse Literaturpreise und -stipendien (zuletzt Juli 2004 Arbeitsstipendium des Landes OÖ. für das Romanmanuskript „Die Füße im Feuer. Rita Lohmeyers dritter Fall").
Luis Klotz, geboren 1952, Sozialbau, katholisches Internat, Studium der Psychologie, Soziologie und Psychopathologie, verheiratet, drei Kinder, unter dem Namen Dr. Helmut de Waal (verschiedene Kontexte legen verschiedene Bezeichnungen nahe) als Psychologe, Psychotherapeut und Fachautor tätig. „Pater Meinrads Verlangen" ist die dritte von drei Erzählungen, die sich mit der Thematik der bösen Tat befassen.
Der Protagonist dieser Erzählung ist das Opfer von Handlungen und Ereignissen, die mit ihm selbst gar nichts zu tun haben, gleichzeitig aber ist er in diese Ereignisse durch seine eigene Sehnsucht unentrinnbar hinein verwoben. Das passiert hier aus der Perspektive des Täters, der zugleich Opfer seiner Tat wird, weil er sie in ihren Folgen und in ihrer Bedeutung nie ganz erfassen kann, sie wird für ihn zum Schicksal. Zwei vorhergehende Romane setzen sich mit dem Thema der Zeugenschaft („Festbock", Resistenz 2003) und der Täterschaft („Franz Holitschek wird zum Täter", Resistenz 2004) auseinander, eine Trilogie des alltäglich Bösen also, wobei das „Böse" als solches immer uneindeutiger wird.
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