nextext - Jugend im StifterHaus: „auftauchen und einbrechen”
Donnerstag, 21. September 2006
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 20.00 Uhr:

Junge, prämierte Texte, die ihr noch nie gehört habt, und ein Film
Die PreisträgerInnen von Sprichcode / StifterSchiene und Niederbayern lesen:
STEPHANIE DOMS, CORNELIA GRUBER
JAN HÁJEK, MARKO MESTROVIC

KRISTINA SCHILKE, LEAH SPITZENPFEIL

Filmische Einspielung von Vienzenz (Wien):
KUH
Salzstangerlbuffet


Veranstaltungsreihe nextext Jugend im Stifterhaus
StifterSchiene

Die StifterSchiene wurde als Teil des Jugendliteraturwettbewerbs Sprichcode veranstalt. Es steht bei der StifterSchiene nicht eine Neubearbeitung eines Stiftertextes im Mittelpunkt - ausgezeichnet werden Texte die an einem Punkt ein Themengebiet ansprechen, das auch in Adalbert Stifters Werk verstärkt auftritt.

Jurybegründung von einem Siegertext der StifterSchiene, Stephanie Doms, „grauer morgen”:
„Der Autorin gelingt ein völlig unsentimentaler und trotzdem liebevoller Blick auf die Beziehung eines jungen Mädchens zu ihrem Freund. Sehr realistisch und nachvollziehbar werden die zwiespältigen Gefühle der Ich-Erzählerin angesichts des schlafenden Freundes wiedergegeben. Mit Leichtigkeit und Selbstironie reflektiert die Protagonistin das für das Verhältnis von Mann und Frau so wichtige Thema des Machtverhältnisses in der Partnerschaft. Dieser Themenbereich wird auch von Adalbert Stifter in vielen seiner Erzählungen aufgegriffen. Der Siegertext erfüllt damit sehr originell die Teilnahmebedingungen der StifterSchiene.”

Weitere Lesende sind Cornelia Gruber, Marko Mestrovic, sowie Jan Hájek, der den ersten Preis der tschechischen Einreichungen einheimste.

Sprichcode Niederbayern
Sprichcode hat in diesem Jahr auch nach Niederbayern expandiert. An diesem Abend werden die zwei Gewinnerinnen Kristina Schilke und Leah Spitzenpfeil aus ihren Siegertexten lesen.
Informationen zu dem von der Stadt Leonding veranstalteten Jugendliteraturwettbewerb unter www.sprichcode.net

Film: Kuh (Österreich, 2004)

Ein Heimatfilm der ganz besonderen Art. Dr. Friedl, ein alleinlebender Landtierarzt, hat einen Auftrag zu erfüllen. Als erfahrender Großwildjäger soll er eine vom Schlachthof entflohene Kuh erlegen. Das kommt ihm gerade recht, da er sich kurz vorm Ruhestand in sein letztes kleines Abenteuer hineintigert. Ausgerüstet mit einem Tropenkostüm geht er auf die Pirsch. Die Kuh soll ins Gras beißen ... die Dorfidylle spielt Kulisse.

Die Regie führte der 29-jährige Vienzenz, das Drehbuch stammt auch von ihm. Michael Welz spielt die Hauptrolle.
Kuh wurde beim Filmakademie Filmfestival Vienna 2005 als beste Produktion ausgezeichnet.

nextext

... das sind fünf junge Leute, die sich zum Ziel gesetzt haben, mehr Jugendliche auf das StifterHaus aufmerksam zu machen.
Fehlen euch Angebote in der jungen Literaturlandschaft? Falls ihr Wünsche, Anregungen oder Ideen habt, wie man Literatur für junge Leute anreizender gestalten könnte, gebt sie im Literaturforum des StifterHauses bekannt: www.stifter-haus.at/forum

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