Buch- und Verlagspräsentation
Donnerstag, 19. Oktober 2006

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

Edition linz präsentiert AutorInnen und ihre Bücher. Es lesen: WADI OBEADI: zufällig entkommen; PETER KRAFT: Medusenschild; ERICH KLINGER: Risse im Schnee.
Musik: ASIM AL-CHALABI Oud; Holzschnitte: FELIX DIECKMANN; Moderation: DR. PETRA-MARIA DALLINGER

Wadi Obeadi, geboren 1960 im Irak, Studium der Wirtschaftswissenschaften. Seit 1972 dichterische Veröffentlichungen. 1975 - irakischer Staatskulturpreis. Seit 1986 Essayist und Literaturkritiker; lebt und arbeitet seit 1993 in Österreich. 1995 - 1998 dichterische Lesungen in Wien und Linz, Radiosendungen bei FRO und ORF2. 1998 Herausgeber und Redakteur der literarischen Zeitschrift „DHIFAF” in Arabisch und Deutsch. Obeadi arbeitet als Schriftsteller, Journalist und Übersetzer. Publikationen in Arabisch: sieben Lyrikbände, zwei Bücher - Autobiographie und Literaturkritik, Anthologie der irakischen modern poetry (1980 - 2000); in Englisch: „The song of the dust”, „Lyrik”. Seit 1995 schreibt Wadi Obeadi Gedichte und politische Kommentare auch in Deutsch.

Peter Kraft, geboren 1935 in Wien. Studium der Germanistik und Romanistik. Dr. phil. Kul-turredakteur der „Oberösterreichischen Nachrichten” von 1963 bis 1972, danach im Amt für Presse und Fremdenverkehr der Stadt Linz, redaktionelle Leitung der Vierteljahresschrift „linz aktiv”, zuletzt Leiter der Abteilung für Kommunalpublizistik. Von 1975 bis 2000 Thea-terrezensent der „Salzburger Nachrichten”, kontinuierliche Mitarbeit am „Oberösterreichi-schen Kulturbericht”. Veröffentlichte mehrere Monographien und Buchbeiträge über oberös-terreichische Künstler und künstlerische bzw. kulturelle Institutionen und Vereine. 1989: „Die freigelassenen Worte”, Sammlung lyrischer Texte; 2006: „Schnee, der nicht schmilzt”, Auf-zeichnungen.

Erich Klinger - lebt. Zuletzt: Durchführung von und Mitwirkung bei: „Sprache und Krieg” - AutorInnen der GAV zu...(veranstaltet mit dem Kulturverein KAPU) sowie „Schnittstellen III - Konservenfreie Mischkulanzen” mit Musikerinnen und AutorInnen (gemeinsam mit der Stadtwerkstatt). Mitreisender im „zug der zeit”, November 2004, mit Auszügen aus Reporta-gen von Milena Jesenka sowie eigenen Werken. STAP-Hoffnung für das Land - gemeinsame Performance und Lesung mit Manuela Mittermayer in der KAPU. Ausstellung von Fotoarbei-ten bei „Literatur und Bildende Kunst”, GAV/Kunst-Universität, Herbst 2003. Veröffentli-chungen: Zuletzt in den „Facetten” - literarisches Jahrbuch der Stadt Linz, 2004 und in der Anthologie „... bis sie gehen. 4 Jahre Widerstandslesungen. Ein Lesebuch”, hrsg. von Koro-sa/Awadalla, 2004.

Asim Al-Chalabi ist Meister der orientalischen Kurzhalslaute Al-Oud. In seiner Musik deckt Asim die Geheimnisse der stillen Poesie in der orientalischen Musik auf. Es gelingt ihm, eine Einheit zwischen hoch entwickelter Spieltechnik und durch Inspiration geschaffener Improvi-sation innerhalb der altorientalischen Tonmodi (Al-Maqam) herzustellen. Asim Al-Chalabi schafft eigene Kompositionen für Oud als Soloinstrument und beschäftigt sich mit der musi-kalischen Tradition der Sufis. Der in Wien lebende Musiker gab und gibt zahlreiche Solo- und Gruppenkonzerte im In- und Ausland und arbeitet auch als Lehrer für Oud.
Felix Dieckmann, geboren 1946 in Deutschland, Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie. Etwa 25 Jahre an verschiedenen Theatern tätig, insgesamt mehr als 30 Opern- und Operetten-Inszenierungen, zusätzlich weitere zehn mit Studierenden des Linzer Bruck-ner-Konservatoriums. Parallel zu allem: außerordentlicher Hörer an der Linzer Kunsthoch-schule, diverse Ausstellungen in Österreich und Deutschland sowie Buchillustrationen. Publi-kationen: „Köpfe” (Steyr, 2001). Illustrationen zu: Susanne Pineau „Erdasyl”. „Über die Ro-se”, in: Markus Gell (Hrsg.): „schwarzweiß geschnitten”. „Labyrinth”, in: Atramentum / VHS Hagen (Hrsg.): „Labyrinth”.

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