Buchpräsentation
Montag, 23. Oktober 2006

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

WALTER WIPPERSBERG: Einiges über den lieben Gott. Ein Essay (Otto Müller Verlag, Salzburg). Lesung mit dem Autor. Anschließend Gespräch mit CHRISTIAN SCHACHERREITER


Walter Wippersberg, geboren 1945 in Steyr. Lebt als Schriftsteller, Regisseur und Filmemacher in Losenstein, OÖ., und in Wien. Ordentlicher Universitätsprofessor an der Wiener Filmakademie (Universität für Musik und darstellende Kunst), seit 1990 Leiter der Klasse „Drehbuch und Dramaturgie”.
Veröffentlichungen: Theaterstücke, Hörspiele, Romane, Kinderbücher, Essays, TV-Dokumentationen, Drehbücher, Filme (u. a. „Das Fest des Huhnes”). Zahlreiche Übersetzungen, zahlreiche Auszeichnungen. Im Otto Müller Verlag erschien seine „Österreichische Trilogie”, die Romane „Die Irren und die Mörder” (1998), „Ein nützlicher Idiot” (1999) und „Die Geschichte eines lächerlichen Mannes” (2000).

Zum Buch:
„Der biblische Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde, ist vom Menschen geschaffen. Nach dem eigenen Bild und nach den eigenen Bedürfnissen. Wie sich diese im Laufe der Zeit wandelten, so hat sich auch Gott gewandelt. Immer wieder und radikal. Mit umfassender Kenntnis und überraschender Einsicht erläutert Walter Wippersberg, wie zwei große Religionen entstanden, die jüdische und die christliche. Er räumt Mystifikationen und Dogmen-Schutt beiseite und öffnet den Blick auf eine nachvollziehbare historische Entwicklung. Die Existenz von Gott Jahwe und Gott Jesus verleugnet er keineswegs. Es gibt sie: in den heiligen Büchern - als literarische Gestalten. Sie existieren in den Köpfen ihrer Anhängerschaft - und von dort wirken sie in die Welt hinaus. In seinem großen Essay zeigt Walter Wippersberg religionsgeschichtliche Zusammenhänge auf, die sich sonst nur dem erschließen, der eine unüberschaubare Menge an Fachliteratur zu studieren bereit ist. Für manche ist das Ergebnis eine Provokation. Jedenfalls ist es ein spannendes buch für alle, die lieber verstehen wollen, anstatt einfach zu glauben.”
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