Reihe Essayistik
Dienstag, 30. Jänner 2007

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

MARGIT SCHREINER liest essayistische Texte.
Anschließend Gespräch mit der Autorin unter der Moderation von DR. PETER HUEMER


Margit Schreiner wurde 1953 in Linz/Oberösterreich geboren und ging dort zur Schule. 1971 maturierte sie am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium in Linz. Danach Studium der Germanistik und Psychologie in Salzburg. 1977 bis 1980 Aufenthalt in Tokio. In Tokio brach sie die Arbeit an der Dissertation „Die Kategorie des Schönen in der Faustdichtung” ab und begann zu schreiben. Papa war enttäuscht (zur Vaterproblematik siehe „Nackte Väter, Schöffling 2004). Mama auch (Näheres zur Mutterproblematik „Heißt lieben, Schöffling 2003). Von 1980 bis 1982 arbeitete sie als Sekretärin an der Universität Salzburg. Seit 1983 lebte sie als freie Autorin in Salzburg und Paris (1983 bis 1991), 1991 wurde ihre Tochter Oktavia Sophie in Salzburg geboren. Ende des Jahres Umzug nach Berlin (1991 bis 1998), 1998 erneuter Umzug nach Italien. Seit 2000 lebt sie wieder in Österreich. 2004 Kulturpreis des Landes Oberösterreich für Literatur.
Bibliographie: „Die Rosen des Heiligen Benedikt”, 1989;1990 „Mein Erster Neger”, 1990; ”Die Unterdrückung der Frau, die Virilität der Männer, der Katholizismus und der Dreck”, 1995; „Nackte Väter”, 1997, 2004; „Der Mann mit den Samtohren”, 2000; „Haus, Frauen, Sex”, 2001; „Mein erster Neger/Die Rosen des Heiligen Benedikt” (Doppelband), 2002; „Heißt lieben”, 2003; „Die Eskimorolle”, 2004; „Geschichten vom Bruno”, 2005.
Hörspiele: 1991 „Da gehn die Schiffe unter mitten in der Wüste”, 1991, Funkhaus Berlin;
„Die Bohrmaschine oder Warten auf Berlin”, 1992, WDR/SFB; „Gefühle”, 2000, Deutschlandradio/ORF; „Zu Fuß über die Alpen”, 2002, ORF/MDR.

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