Buchpräsentation
Montag, 26. Februar 2007
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

ANNA MITGUTSCH präsentiert ihr neuestes Buch „Zwei Leben und ein Tag” (Luchterhand Literaturverlag, München). Lesung mit der Autorin. Einführung: DR. EVELYNE POLT-HEINZL

Anna Mitgutsch, geboren in Linz. Schriftstellerin, Essayistin, Literaturrezensentin, Verfasserin literaturwissenschaftlicher Publikationen, Übersetzerin (u. a. des Gesamtwerks von Philip Larkin.)
Romane: Die Züchtigung; 1985; Das andere Gesicht, 1986; Ausgrenzung, 1989; In fremden Städten, 1992; Abschied von Jerusalem, 1995; Haus der Kindheit, 2000; Familienfest, 2003. Lyrikübersetzungen (Stuttgart 1987).
Auszeichnungen: Brüder Grimm-Preis der Stadt Hanau für den ersten Roman 1985; Landeskulturpreis Oberösterreich 1986; Anton Wildgans-Preis 1992; Südtiroler Leserpreis der Stadt Bozen 1990; Förderpreis für Literatur des Bundesministeriums für Kunst 1996; Würdigungspreis für Literatur der Republik Österreich 2000; Solothurner Literaturpreis 2001; Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz 2002.

Zum Buch:
„Nach einem Nomadenleben in Amerika, Südostasien und Osteuropa haben sie sich getrennt: Edith und Leonard, zwei Menschen, die nicht wieder zusammenfinden und nicht voneinander lassen können. Was sie verbindet, ist ihr Sohn Gabriel und das unablässige Grübeln darüber, was diesem in seiner Kindheit zugestoßen ist und ihn zum Außenseiter gemacht hat. Mit dem inzwischen erwachsenen Sohn kehrt Edith in das Haus ihrer Kindheit in Österreich zurück. Hie beginnt sie, Briefe an Leonard zu schreiben, in denen sie sich an die Jahre ihres Zusammenlebens erinnert - an Augenblicke des Glücks und er selbstzerstörerischen Kämpfe, an den Aufbruch in immer neue Länder, an Bedrohungen und Furcht in einem Leben ohne Netz und Zugehörigkeit. Sie fragt sich und Leonard, warum sie einander, obwohl sie sich liebten, doch immer verfehlten. Und sie fragt, ob sie Schuld tragen an dem Schicksal ihres Sohnes. In diesen Briefen denkt Edith aber auch über den großen Exzentriker der amerikanischen Literatur, Herman Melville, nach, für den sie und Leonard sich früh schon so rauschhaft begeistert hatten, dass sie gemeinsam ein Buch über das Leben des geheimnisvollen Außenseiters und sein Werk schreiben wollten - den unbehausten Reisenden, dessen Schicksal ihnen oft wie ein Schlüssel für ihr eigenes Leben vorgekommen war, für das Anderssein ihres Sohnes, für Gabriels Scheitern an der Welt. Szenen einer Liebe, einer zerbrochenen Ehe und Stationen eines vorgezeichneten Weges, der Gabriel in ein grausames Ende führen wird, finden Spiegelungen und Gegenbilder in Episoden aus dem Leben und Werk des Dichters, der an seiner Zeit und dem Unverständnis seiner Zeitgenossen zerbrach. …”
(Verlagstext)


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