Reihe Essayistik
Dienstag, 24. April 2007

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

KARL-MARKUS GAUSS: Zu früh, zu spät. Zwei Jahre
Anschließend Gespräch mit dem Moderator DR. PETER HUEMER

Verantwortliche: Dr. Regina Pintar / Andrea Mendler / Martin Kern


Karl-Markus Gauß, geboren 1954 in Salzburg, wo er heute als Autor, Essayist und Herausgeber der Zeitschrift „Literatur und Kritik” lebt. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. U. a.: „Europäischer Essaypreis Charles Veillon” (1997); „Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln” (2001); „René-Marcic-Preis” (2004); „Manès-Sperber-Preis” (2005); „Georg-Dehio-Preis (2006).
Publikationen u. a.: „Mit mir, ohne mich. Ein Journal”, Wien 2002; „Von nah, von fern. Ein Jahresbuch”, Wien 2003; „Die Hundeesser von Svinia”, Wien 2004; „Die versprengten Deutschen. Unterwegs in Litauen, durch die Zips und am Schwarzen Meer”, Wien 2005.

Zum Buch:
„Worum es in diesem Buch geht? Karl-Markus Gauß schreibt vom Irak-Krieg und von den Illusionen seiner aus der Wojwodina nach Amerika ausgewanderten Verwandten; er berichtet von profitablen Spermabanken und räsoniert über uralte Menschheitsfragen; er forscht seinem Vater nach, der ‚großen Portalfigur des Scheiterns in meinem Leben’; und die Lektüre berühmter, vergessener oder hierzulande wenig bekannter Autoren gerät ihm immer auch zur existentiellen Selbstprüfung.
Seine seit den Journalen „Mit mir, ohne mich” und „Von nah, von fern” vielgerühmte Kunst, Welthistorie und private Geschichte, Literatur und Leben, das scheinbar Entlegene und das vermeintlich ganz Nahe auf verblüffende Weise zusammenzusehen, lässt ihn Verbindungen entdecken, wo sie niemand vermuten würde. Und immer wieder stimmt der unnachsichtige Kritiker europäischer Verhängnisse sein Loblied des Alltags an, des fragilen Glücks inmitten einer Welt, von deren verschwiegenen Ungerechtigkeiten er uns erst in Kenntnis setzt. Viele literarische Genres stehen diesem Autor zur Verfügung, dem die scheinbaren Nebensachen nicht weniger wichtig sind als die Widrigkeiten der Epoche und der die überkommenen Grenzen der Genres mit leichter Hand in einer eigenständigen literarischen Form aufhebt.”
(Verlagstext)
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