„LandSchauen” - Eine Veranstaltungsreihe zur oö. Landeskunde
Montag, 30. April 2007

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

Mords§sache. Moritaten aus Oberösterreich

Mit: ERICH JOSEF LANGWIESNER (Schauspieler)
Mollner Maultrommler (Volker Klein, Manfred und Robert Rußmann, Herbert Walter)
Diaschau: RENATE PERFAHL
Die Moritat, abgeleitet von „Mordtat”, ist eine Sonderform des Bänkelsangs und erklang auf Jahrmärkten und ähnlichen Veranstaltungen zur Unterhaltung der anwesenden Personen. Morde und andere Gräueltaten schilderte man in diesen Liedern meist in klischeehafter Schwarz-Weiß-Malerei. Der Täter wurde in plumpen und überaus detailnahen Versen als Träger allen Übels hervorgehoben, damit der Sieg der weltlichen und überirdischen Gerechtigkeit umso strahlender in den Vordergrund treten konnte. Trotz ihrer kurzlebigen, schlagzeilenhaften Thematik sind Moritaten dennoch zeitlos interessant. Gerade ihr direkter regionaler Bezug und ihre schauerliche Handlung, machen sie für den heutigen Hörer fast unwiderstehlich.
Der Schauspieler Erich J. Langwiesner hat ein Programm erarbeitet, das auf der Publikation „Schauerlich ertönt die Kunde” des Oö. Volksliedwerkes beruht. Begleitet von den Mollner Maultrommlern und einer Dia-Präsentation erklingen die alten Gesänge in überaus pointiertem neuem Gewand. (kp)
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