Buch- und Verlagspräsentation
Montag, 4. Juni 2007

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

OTHMAR EITERER: Der Tod des Lorenzo Milani. Szenischer Roman
PETER LANDERL: Dunkle Gestalten. Roman
TRAUDE MARIA SEIDELMANN: Dies Haus ist mein. Erinnerungen an Landskron
GERDA SENGSTBRATL: Jenseits der eigenen Hände. Roman in lyrischer Prosa.
(Bibliothek der Provinz, publication P No 1, Weitra)

Lesungen mit den AutorInnen

Veranstaltet mit: Bibliothek der Provinz, publication P No 1, Weitra


Othmar Eiterer, geboren 1937 in Salzburg, aufgewachsen in Thalgau. Beschäftigung mit der Pädagogik der Behinderten und Ausgegrenzten: Leiter einer Sonderschule, Landesschulinspektor für Sonderpädagogik im Bundesland Salzburg, Vertreter Österreichs für Entwicklungsfragen in der Behindertenpädagogik auf europäischer Ebene. Eiterer lebt und arbeitet in Thalgau bei Salzburg und in Montecatini V.C., in der Nähe von Volterra, Toskana. Veröffentlichungen: „Requiem für Anton P.”, Prosa, Weitra 1998; „Meilen gehn bevor ich schlafen kann”, Prosa, Weitra 2002; „La morte di Lorenzo M.”, Prosa, Edizioni Polistampa Firenze 2005.
„Lorenzos letzte verzweifelte und einsame Nacht im Hause seiner Mutter. Er liegt im Sterben, fiebernd, von Schmerzen gepeinigt. Dämmerzustände wechseln mit Wachphasen. In dieser Sterbeeinsamkeit steigen in seinem Fieberwahn und in seinen Träumen bruchstückhaft Bilder aus seinem Leben auf, treten Personen zum letzten Mal an ihn heran, die nicht nur das äußere Geschehen verkörpern, sondern auch seine innere Erfahrung. (…)” (Verlagstext)

Peter Landerl, geboren 1974 in Steyr. Studium der Germanistik und Geografie
in Wien. Lebt derzeit als Universitätslektor in Frankreich. Veröffentlichungen: „Blaustern”, Erzählungen, Wels 1998; „Happy together”, Roman, Wien 2003; „Der Kampf um die Literatur. Literarisches Leben in Österreich seit 1980”, Innsbruck 2005.
„Wer Jakob wirklich ist, das ist nicht zu erzählen.
Wer erzählt, lügt. Weil er auswählt und unterschlägt, kürzt und interpretiert. Die besten Erzähler sind die größten Lügner und die besten Lügner die größten Erzähler. Es gibt keine weißen und schwarzen Stellen, alle sind grau, mal heller, mal dunkler. Wer ist frei von Schuld?” (Verlagstext)

Traude Maria Seidelmann, geboren in Imst, aufgewachsen in Niederösterreich. Handelsschule, Werklehrerausbildung in Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg Übersiedlung nach Linz. Besuch der Kunstschule. Bibliothekarin. Veröffentlichungen: „Vom Rauschen des Laubfalls”, Gedichte; „Die Erdbeerstraße”, Prosa. Beiträge in Anthologien, Zeitschriften, Jahrbüchern u. a.
„ ‚Dies Haus’ - ist verloren gegangen. Seither wird mit inständiger Beharrlichkeit, vermehrtem Eifer zusammengetragen, was sich nur finden läßt an Überlieferungen, Berichten, Bildern, Sagen, eine intensive Forschung bringt neue historische Daten - so könnte mir Onkel Paul heute den ersten Grundherrn von Landskron namentlich nennen, einen Niedersachsen aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts -, unermüdlich wird am neuen Haus gebaut, am imaginären, um schließlich als Erinnerung unverlierbar uns zu gehören.” (Verlagstext)

GERDA SENGSTBRATL, 1960 geboren, wuchs im Mühlviertel, OÖ, auf, studierte Anglistik, Amerikanistik und Romanistik an der Universität Salzburg, in den USA und in Frankreich. Forschungen und Publikationen zum Geschlechterverhältnis,
Erwachsenenbildnerin, Universitätslehrbeauftragte, Fremdsprachenlehrerin an einem Gymnasium, Autorin, Malerin, weit gereist mit Schwerpunkt arabischer Kulturkreis und Subsaharaafrika. Publikationen:„Rinnen, rinnen”. In: „Flüsse, Ufer, Brücken”, Hgin.: R. Aspöck, St. Peter am Wimberg2004; Zeichnungen in: P. Ganglbauer, „Glöckchen, Nachtprogramm”, Wien 2005; „Die Mädchen KoKoKo-Stunde”, BMuK-Studie zur geschlechtssensiblen Lernkultur, Wien 1999.
„Diese Texte sind wie aus einer Schräglage der Sinne heraus geschrieben, von einem ungewöhnlichen Standort aus. Sie fordern dazu auf, sich ihnen mit Haut und Haaren zu verschreiben. Tut man dies, eröffnet sich jener schillernde Film, der zwischen den Wirklichkeiten angelegt ist. G. Sengstbratl springt zwischen Tag- und Traumbewusstsein hin und her; sie hat dafür jene zündende Sprache gefunden, die die Magie des Augenblicks aufblitzen lässt.” (Petra Ganglbauer)
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