Buchpräsentation
Donnerstag, 21. Juni 2007

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

WALTER PILAR:
W.P. in Krumau & anderswo. Achsen des Augenblicks.
Text/Bildband mit 31 Farb- & 69 sw-Abbildungen

(Ritter Verlag, Klagenfurt)

Lesung mit dem Autor

Einführung: UNIV.-PROF. DR. WOLFGANG WIESMÜLLER

Veranstaltet mit:
Ritter-Verlag, Klagenfurt
Walter Pilar, geboren in Ebensee. Lebt als Schriftsteller, Graphiker, „Kunst-Wandwerker & Rauminstallatör” in Linz bei Langwies. Seit ΄68 zahlreiche Lesungen, „performances”, gesamtkünstlerische Aktionen und Ausstellungen; (zuletzt: W.P. in Krumau & anderswo; StifterHaus ΄05, Literaturhaus Wien ΄06). Einträge in Gipfelbüchern, Beiträge in Kulturzeitschriften und Anthologien des In- und Auslandes (zuletzt in „Der Literaturbote” 76/77, Frankfurt/Main ΄05; „wespennest” 114/06 & „FREIBORD 137, Wien ΄06).
Einzelpublikationen u. a.: „klupperln und düsenjäger”, herbstpresse wien, ΄82; „Jederland”, hp wien ΄83; „An sanften Samstagen Gedichte”, hp wien ΄86; „Eingelegte Kalkeier”, Kollektion Scherr, Wien ΄93; „Lebenssee~ eine skurreale Entwicklungsromanesque”, Ritter K’furt/Wien ΄96; CD „Lebenssee~ / 3 Männer” (mit Kompositionen von Georg Nussbaumer), Extraplatte, Wien ΄98; „Lebenssee≈ gerade Regenbögen”, Ritter ΄02. Herausgeber von „Lyrik aus Litauen”, Kollektion Scherr, Wien ΄92; „Dichter über Dichter” (24 literar. Porträts), edition selene, Wien ΄99. Preise u. a.: oö. Landeskulturpreis für Literatur ΄90; Adalbert-Stifter-Stipendium ΄03 und österreichisches Projektstipendium ΄04/05 für die Romanesque Lebenssee≈~ (=3. Welle).

Wolfgang Wiesmüller, geboren 1950 in Ybbs/Donau; Studium der Theologie, Pädagogik und Germanistik in St. Pölten und Innsbruck; Professor für Neuere deutsche Literatur am Institut für Germanistik der Universität Innsbruck; verschiedene wissenschaftliche Arbeiten in den Bereichen „Österreichische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts”; Mitarbeit an der Historisch-Kritischen Stifterausgabe.

Zum Buch:
„Auch das vorliegende Buch ist das Ergebnis eines poetischen Schaffensprozesses, bei dem Texte und Bilder in wechselseitig inspirierender und interpretierender Korrespondenz zueinander entstehen, womit sich Pilar auf seine Weise in die Tradition der so genannten ‚Doppelbegabungen’ der Literaturgeschichte von Goethe bis Grass eingereiht.
… eine einzigartige, präzis komponierte bildnerisch-poetische Topographie, deren Bogen sich von der mediterranen Inselwelt Kretas über die slowenischen Karawanken, das Salzkammergut bis nach Südböhmen und zum Baltikum spannt. Die Intensität der Wahrnehmung verschiedener Kulturräume, die sein sinnlich und gedanklich überwaches biographisches Ich erzeugt, vermittelt er auf ästhetisch komplexe und mehrdimensionale Weise. Wort und Bild werden nach vielen Richtungen hin ausgelotet, um Gegenwärtiges und Vergangenes, Eigenes und Fremdes, Reflexionen und Assoziationen, das Festhalten und Verschieben von Perspektiven zu simultanen ‚Achsen des Augenblicks’ zu verdichten. Es geht darum, sich dem ‚Scheitern vor der Fülle eines Abspiels’ zu widersetzen, sich ‚mit größtem Einsatz an Gefühlen & Gedanken ins Schreibzeug’ zu legen, um Situationen und Zustände, ‚atmosphärisch voll auskostend, nachzuzeichnen’, … Und Pilar legt sich wohl auch ins ‚Zeichenzeug’, wie man an der Dynamik der Strichführung und der Schraffur seiner Graphiken erkennen kann.” (Aus dem Vorwort von W. Wiesmüller)
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