Buchpräsentation
Dienstag, 2. Oktober 2007

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

MARGIT SCHREINER:
Haus, Friedens, Bruch.

(Schöffling & Co., Frankfurt am Main)

Lesung mit der Autorin

Einführung: DR. CHRISTA GÜRTLER

Veranstaltet mit:
Schöffling & Co., Frankfurt am Main

Margit Schreiner wurde 1953 in Linz/Oberösterreich geboren und ging dort zur Schule. 1971 maturierte sie am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium in Linz. Danach Studium der Germanistik und Psychologie in Salzburg. 1977 bis 1980 Aufenthalt in Tokio. In Tokio brach sie die Arbeit an der Dissertation „Die Kategorie des Schönen in der Faustdichtung” ab und begann zu schreiben. Papa war enttäuscht (zur Vaterproblematik siehe „Nackte Väter, Schöffling 2004). Mama auch (Näheres zur Mutterproblematik „Heißt lieben, Schöffling 2003). Von 1980 bis 1982 arbeitete sie als Sekretärin an der Universität Salzburg. Seit 1983 lebte sie als freie Autorin in Salzburg und Paris (1983 bis 1991), 1991 wurde ihre Tochter Oktavia Sophie in Salzburg geboren. Ende des Jahres Umzug nach Berlin (1991 bis 1998), 1998 erneuter Umzug nach Italien. Seit 2000 lebt sie wieder in Österreich. 2004 Kulturpreis des Landes Oberösterreich für Literatur.
Bibliographie: „Die Rosen des Heiligen Benedikt”, 1989;1990 „Mein Erster Neger”, 1990; ”Die Unterdrückung der Frau, die Virilität der Männer, der Katholizismus und der Dreck”, 1995; „Nackte Väter”, 1997, 2004; „Der Mann mit den Samtohren”, 2000; „Haus, Frauen, Sex”, 2001; „Mein erster Neger/Die Rosen des Heiligen Benedikt” (Doppelband), 2002; „Heißt lieben”, 2003; „Die Eskimorolle”, 2004; „Buch der Enttäuschungen”, 2005; „Geschichten vom Bruno”, 2005.
Hörspiele: 1991 „Da gehn die Schiffe unter mitten in der Wüste”, 1991, Funkhaus Berlin;
„Die Bohrmaschine oder Warten auf Berlin”, 1992, WDR/SFB; „Gefühle”, 2000, Deutschlandradio/ORF; „Zu Fuß über die Alpen”, 2002, ORF/MDR.

Zum Buch:
„Ein Schriftsteller muss sein wie seine Leser. Dann hat er auch Probleme wie seine Leser und muss keine Probleme erfinden, die ja doch niemanden interessieren, weil niemand außer dem Schriftsteller sie hat. Ein Schriftsteller kann gar nicht genug Probleme haben.”

In Margit Schreiners neuem Roman „Haus, Friedens, Bruch.” Wird nichts und niemand geschont. Unerbittlich, gnadenlos, messerscharf und bitterböse spricht die Erzählerin über die Nachbarn, die Literaturkritiker, die Jugend und die Alten, die Gläubigen und die Sandler und immer wieder über glückliche und unglückliche Paare.

„Vielleicht ist es ja das eigentliche Ziel der Literatur, die Literatur aufzulösen. Eine eigene Wirklichkeit zu schaffen. Vielleicht nicht unbedingt eine bessere, aber eine andere. In der endlich alles ausgesprochen werden kann.” …
(Verlagstext)
 Zurück
IMPRESSUM © 2016 Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich / StifterHaus – Literatur und Sprache in OÖ.
Stichwörter zur oberösterreichischen Literaturgeschichte

Stichwörter zur oberösterreichischen Literaturgeschichte

weiter >>
(Nach)SommerTag<br />20 Jahre StifterHaus neu * Der Film

(Nach)SommerTag
20 Jahre StifterHaus neu * Der Film

weiter >>