Die Lange Nacht der Museen / Lesung und Gespräch
Samstag, 6. Oktober 2007

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

RICHARD SWARTZ: Adressbuch:
Geschichten aus dem finsteren Herzen Europas

(Carl Hanser Verlag, München)

Gespräch mit dem Autor:
DR. FRIEDRICH BUCHMAYR (Linz)

Veranstaltet mit dem
August-Strindberg-Museum Saxen

Richard Swartz spürt in seinen sieben Geschichten dem „finsteren Herzen Europas” nach und findet es in schwedischen Kleinstädten, in verdreckten Studentenheimen Prags, im siebenbürgischen Hermannstadt (heute Sibiu), in einem heruntergekommenen Villenviertel Wiens und - in einer Grenzstadt im Mühlviertel.
Im Mittelpunkt seiner Geschichten stehen kleine Leute, deren Stärken wie Schwächen minutiös beobachtet und eindringlich geschildert werden. Ihr unspektakuläres Leben am Rande der Gesellschaft ist oft von skurrilen Eigenheiten und inneren Widersprüchen geprägt und spiegelt die großen historischen Konflikte und Verhängnisse der jüngsten Vergangenheit.
Swartz wurde kürzlich in einer Rezension seines „Adressbuches” als „österreichischer Patriot” gewürdigt, der „von den Menschen mit Zuneigung und Distanz zugleich zu erzählen weiß und sie nicht zu verdammen braucht, um sie zu kritisieren”. (Karl-Markus Gauß im „Falter”)


RICHARD SWARTZ, geboren 1945 in Stockholm, lebt und arbeitet als Journalist und Schriftsteller in Stockholm, Wien und Sovinjak (Kroatien). Seine Reportagen und Essays erscheinen u.a. im „Svenska Dagbladet” und in der „Süddeutschen Zeitung”. Mit „Room Service: Geschichten aus Europas Nahem Osten” (1997) wurde Richard Swartz im deutschsprachigen Raum bekannt. Nach seinem ersten Roman „Ein Haus in Istrien” (2001) legte Swartz mit dem „Adressbuch” wieder eine Sammlung literarischer Reportagen vor.

Friedrich Buchmayr, geboren 1959 in Linz, Germanist und Bibliothekar in der Stiftsbibliothek St. Florian. Publikationen zur Literaturgeschichte der Moderne (August Strindberg, Franz Werfel), zur Bibliotheksgeschichte und zu historischen Themen („Der Priester in Almas Salon”, „Geraubte Kunst in Oberdonau”).

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