Poesie aus Tschechien
Dienstag, 13. November 2007

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

KATEŘINÁ RUDČENKOVÁ : „… není nutné, abyste mì navštìvoval / … nicht nötig, mich zu besuchen”. Ausgewählt und aus dem Tschechischen übersetzt von
Christa Rothmeier und Julia Hansen-Löwe
(Wieser Verlag, Klagenfurt)

JOSEF HRUBÝ: „Den Kopf voll Safran”, Gedichte.
Aus dem Tschechischen übersetzt von Waltraud Seidlhofer,
Inge Lokay, Christa Schmitt.
(edition lichtung)

Auf dem Akkordeon begleitet JANA BEZPALKOVÁ
Organisation und Moderation: RICHARD WALL


Veranstaltet mit:
Grazer Autorinnen Autoren Versammlung


Kateřiná Rudčenková, geboren 1976 in Prag. Studierte von 1994 bis 1999 am Jaroslav-Ježek-Konservatorium die Studienrichtung Liedtext und Drehbuch und von 1995 bis 2001 an der Tschechischen Hochschule für Agrarwesen in Prag. Veröffentlicht seit 1998 in Literaturzeitschriften wie Literární noviny, Tvar, Psí víno und wurde bei Literaturwettbewerben ausgezeichnet. Redakteurin des Internetmagazins „Dobrá adresa” (Gute Adresse). Ihr erster Lyrikband Ludwig, inspiriert von Thomas Bernhards Stück Ritter, Dene, Voss, erschien 1999. Der Band Není nutné, abyste mì navštìvoval erschien 2001 zuerst in der Edice souèasné èeské poezie.
Weiters erschienen bis jetzt: Popel a slast, 2004 und die Sammlung Kurgeschichten Noci, Noci im Torst-Verlag, Prag 2004.
Veröffentlichungen in tschechischen, englischen, österreichischen, slowenischen und slowakischen Anthologien.
2003 erhielt sie den Hubert Burda Preis für Junge osteuropäische Dichtung
Stipendien: Unabhängiges Literaturhaus in Krems (2001), Hermann Kesten Stipendium in Nürnberg (2002), Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf (2004); 2007 nahm sie als Theaterautorin an der Royal Court Theatre International Residency in London teil.
Teilnahme an Literaturfestivals in Italien, Irland, Slowenien, Slowakien und Serbien.

Josef Hrubý, geboren 1932 in Cernetice (Südböhmen), lebt in Pilsen. Er war Direktor der Bezirksbibliothek in Pilsen, nach dem Ende des Prager Frühlings verlor er diese Stelle und bekam Publikationsverbot. Arbeitete dann im Bereich des Denkmalschutzes. Er ist Mitglied des tschechischen PEN und Vorsitzender des Zentrums westböhmischer Schriftsteller; 2002 und 2005 wurde er mit dem Bohumil-Polan-Literaturpreis der Stadt Pilsen ausgezeichnet. Sein umfangreiches lyrisches Werk, das in viele Sprachen übersetzt wurde, stellte er auf zahlreichen Reisen ins Ausland vor, u.a. in Belgien, Spanien, Kolumbien, Italien, Portugal, Russland, Frankreich, Deutschland, Island und Österreich.
Mit Oberösterreich ist er seit Jahrzehnten durch Freundschaften zu Kolleginnen und Kollegen verbunden, u.a. übersetzte er Gedichte von Waltraud Seidlhofer, Gregor M. Lepka und Richard Wall ins Tschechische.
Als Auswahlbände in deutscher Übersetzung erschienen u.a. Unzeit in den Uhren (1991), Aus den Augen in die Augen (1996), Netze (1999). Im „lichtung verlag” sind Gedichte von Josef Hrubý auch aufgenommen in dem Reise-Lesebuch Böhmerwald (2003) und der Dokumentation Glasarche im Waldmeer (2005).
Derzeit arbeitet Hrubý an seiner Autobiographie.

Jana Bezpalcová, geboren 1979 im südböhmischen Prachatice, studierte das Fach Akkordeon an der Hochschule f. Musik und darstellender Kunst in Bratislava und an der Hochschule f. Musik „Franz Liszt” in Weimar. Konzertexamen. Erfolgreiche Teilnahme an zahlreichen europäischen Akkordeonwettbewerben, rege Konzerttätigkeit.



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