Literatursalon um vier im Adalbert-Stifter-Gedenkraum
Donnerstag, 14. Februar 2008

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 16.00 Uhr:

GÜNTHER EISENHUBER (Hrsg.):
Adalbert Stifters Liebespost.
Von Liebesleid und Gattenglück

Einführung des Herausgebers,
Lesung mit INGRID HÖLLER


"Kultur zum Verlieben..." Valentinstag in ausgewählten Linzer Museen
Museen der Stadt und des Landes Oberösterreich laden am Valentinstag unter dem Titel „Kunst zum Verlieben” mit einem speziellen Programm in ihre Räumlichkeiten ein, - der Beginn einer von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer initiierten Kooperationsschiene.



Günther Eisenhuber, geboren 1973, Studium der Germanistik und Philosophie in Salzburg. Lebt in Salzburg

Ingrid Höller, geboren in Linz, Ausbildung an der Bruckner-Privatuniversität Linz. Seit 1990 ständiges Ensemble-Mitglied des Theater Phönix. Einladungen zu Theaterfestivals u.a. Theaterspectacel Zürich, Mannheim, Bern. Gast am Landestheater Linz und bei diversen Sommertheater-Produktionen (Wilhering, Leopoldschlag, zuletzt in Linz „Heiße Eisen”). Autorin der Kinderstücke „Was ist denn bloß mit Lisa los” und „Niemand war da”. Darüber hinaus Hörspiele, Lesungen und Regie.
Am Landestheater Linz seit: September 2007


Zum Buch:
„… daß über das Grab Briefe nicht reichen, ist ein fürchterlicher Gedanke.”

Ausgerechnet die Liebe hat Adalbert Stifter, den Dichter der stillen Harmonie, in eine Krise gestürzt, aus der er sich sein Leben lang nicht mehr befreien konnte: Als junger Student verliebt er sich in Fanny, ein aufgewecktes, liebreizendes Geschöpf. Die Erfüllung bleibt ihm freilich verwehrt, die Mutter Fannys und nicht zuletzt er selbst stehen dem Glück im Wege. Enttäuscht sucht er diese Glück bei einer anderen, einer Frau niederen Standes, der beinahe analphabetischen Amalie. Er verspricht ihr die Ehe, ist sich nicht sicher, nimmt einen letzten Anlauf und scheitert. Am Ende war er mit Amalie 31 Jahre lang verheiratet.

Stifters Liebespost erzählt die Geschichte zu einem Roman, den nur er selbst hätte schreiben können. Ein Roman über lebenslanges Liebesleid und ein bescheidenes kleines Gattenglück. Diese Briefe erzählen vom Wetter da, vom Wetter dort, vom Essen zu Mittag, vom Essen am Abend, von der Sorge um seine Kakteen und das Hündchen Putzi. Das Unscheinbarste erinnert ihn an die „geliebteste theuerste Gattin”, das Alltäglichste ist Ihm Anlass, ihr seine ewige Liebe zu erklären.

Knapp 40 Jahre hat Adalbert Stifter an dem Liebesbriefroman seines Lebens geschrieben. Und er hat mit diesen Briefen zugleich eine Autobiografie hinterlassen, wie sie wahrer und lebensnäher nicht sein könnte.
(Klappentext)

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