Buchpräsentationen
Montag, 10. März 2008

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

RUDOLF HABRINGER: ISLAND - PASSION; ANDREAS WEBER: So nicht! Sentimental Stories (Picus Verlag, Wien). Lesung mit den Autoren


Rudolf Habringer, geboren 1960 in Desselbrunn (Oberösterreich). Romane, Erzählungen, Satiren, Kabarett, Theaterstücke. Lebt als freier Schriftsteller in Walding bei Linz. Im Picus Verlag erschien zuletzt mit großem Erfolg „Alles wird gut. Liebesgeschichten” (2007).

Zum Buch:
„Anlässlich des legendären Finales der Schach-Weltmeisterschaft zwischen Boris Spasski und Bobby Fischer gerät der junge Österreicher Richard Behrend 1972 zum ersten Mal nach Island. Durch Zufall stößt er dort auf die Spuren des Musikers Karl Wallek, der 1938 mit seiner Familie aus Graz fliehen musste und in Island nicht nur ein Zuhause, sondern auch berufliche Anerkennung fand. Walleks Geschichte lässt Behrend von da an nicht mehr los, und er begibt sich auf Spurensuche in Island und Österreich. Dabei trifft er auf irritierende Zusammenhänge und verdrängte Gefühle und erlebt, wie das Schicksal des Exilanten Wallek - eine Geschichte der Flucht, der Einsamkeit und des Neuanfangs - zum Spiegel seines eigenen Lebens wird, denn auch er wird schließlich Bekanntes hinter sich lassen und auf der Insel im Atlantik einen neuen Beginn wagen.
Rudolf Habringer erzählt in seinem großen Entwicklungsroman nicht nur von leidenschaftlichen Gefühlen und ihren möglichen Auswirkungen auf das Leben eines jungen Menschen, sondern auch von nicht bewältigter Vergangenheit, deren Konsequenzen bis in die Gegenwart reichen. Eindringlich und sensibel zeichnet er den Lebensweg eines ‚angry young man’ nach, der im Laufe der Jahre immer mehr zu sich selbst findet.”
(Verlagstext)


Andreas Weber, geboren 1961, studierte Germanistik und Geschichte, danach Lehrer und Journalist, seit 1998 freier Schriftsteller, Herausgeber und Filmemacher. Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt der Roman „Lanz” (Otto Müller). Filme über Fritz Habeck, Hermann Gail und Mario Kempes.

Zum Buch:
„Nichts ist so schwer wie herauszufinden, was man im Leben wirklich will. Noch schwieriger ist es allerdings, seine Wünsche zu verwirklichen. Den täglichen Höhenflug gibt es nur, wenn man will, was man tut - und dabei zu scheitern ist manchmal spannender als Familie, Karriere und Beruf mit Urlaubs- und Pensionsanspruch.
Rudolf Atzbacher versteht sich selbst als Schriftsteller und ist selten um einen guten Rat verlegen, wenn es um seine Profession geht. Nur zu bald wird jedoch augenscheinlich, dass sich zwischen Fiktion und Realität oftmals eine große Kluft auftut. Auch der junge Autor Engelbert Hemingstein, der mit zweiunddreißig Jahren immer noch nichts veröffentlicht hat, entflieht seinem wenig erfreulichen Leben in Österreich, um in England als Lehrer sein Glück zu suchen. Schon nach kurzer Zeit findet er sich aber in einer verhängnisvollen Zuneigung zu seiner Schülerin Sheila wieder …
Einsamkeit und Scheitern, Erfolg und Sehnsucht liegen in den fünf Geschichten ‚Rudolf Atzbacher’, ‚Sheila’, ‚Blindbuch’, ‚So nicht!’ und ‚ ‚Romans Titten’ nahe beieinander. Vor allem aber lässt Andreas Weber uns teilhaben an individuell erlebten spärlichen Momenten des Glücks, in deren Angesicht der Rest des Lebens als ein Warten wahlweise auf Gott oder den Teufel erscheint.”
(Klappentext)


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