Buchpräsentationen
Dienstag, 1. April 2008

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

HANS EICHHORN: Die Liegestatt. Prosa (Residenz Verlag, St. Pölten-Salzburg)
Einführung: DR. ALEXANDRA MILLNER

ERWIN EINZINGER: Hunde am Fenster. Gedichte (Jung und Jung, Salzburg)
Einführung: DR. JOCHEN JUNG

Lesung mit den Autoren

Veranstaltet mit:
Residenz Verlag, St. Pölten-Salzburg
Jung und Jung, Salzburg


Hans Eichhorn, geboren 1956 in Vöcklabruck (Oberösterreich), lebt als Berufsfischer und Autor am Attersee. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Autoren Förderungspreis der Stiftung
Niedersachsen/Wolfenbüttel, 1994, Preis der Literaturzeitschrift „manuskripte”,
1999, Preis des Landes Oberösterreich für Lyrik, 2005. Zuletzt erschien im Residenz Verlag:
”Circus Wols”, Aufnahme und Projektion (2000); „Verreisen auf der Stelle”, Gedichte, München 2000; „die umgehung - Attersee-Tour”, Foto-Textband, gemeinsam mit Klaus Costadedoi, 2002; „Unterwegs zu glücklichen Schweinen”, 2006.

Zum Buch:
„, Die Liegestatt’ ist Anker wie Angelpunkt einer Reise ohne Anfang und ohne Ziel. Ohne sich zu bewegen, nimmt der Text Fahrt auf, kommt von einem Ort zum anderen und sammelt Strandgut auf: ein Wasserkocher, das Bohrgeräusch im oberen Stockwerk, ein Tretroller, die zerquetschte Wespe zwischen den Jalousienblättern. Beobachtungen und Erinnerungsbilder aus einer Welt der kleinen Dinge und Sensationen, die zu Wörtern gerinnen. Wörter wiederum, die Beobachtungen und Erinnerungsbilder hervorrufen, aus denen sich eine Welt zusammensetzt: ,Noch mehr zu verhandeln, noch mehr Segelboote, die aufzutakeln sind.’
Hans Eichhorn schreibt mit , Die Liegestatt’ das Logbuch einer Expedition im Stillstand, in der Bewegungslosigkeit. Die Seekarte ist der geweißte Plafond über dem Ich, das im Liegen sich und die Welt vermisst. Vermisst, im doppelten sinne: Denn die Welt ist immer der andere Ort, wo man gerade nicht ist, ,und sobald du hin greifst, zerplatzt das Gebilde’. So steht diese Reise wie jede andere unter dem Motto: ,Trag bitte die Altkleider in den Keller und bring die fertig geschleuderte Kochwäsche zum Aufhängen mit!’”
(Verlagstext)

Erwin Einzinger, geboren 1953 in Kirchdorf an der Krems, Studium der Anglistik und Germanistik in Salzburg. Lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Micheldorf. Zuletzt erschien: „Aus der Geschichte der Unterhaltungsmusik”, 2005.

Zum Buch:
„Wer traut sich hinaus, wenn draußen die bösen Wetter niedergehen und nicht einmal die Hunde vor die Tür wollen? So seltsam es auch klingen mag: das Gedicht traut sich, wie es sich überhaupt fast alles zutraut, jedenfalls das von Erwin Einzinger gepuzzelte. Selten hat sich das Unvorhergesehene, Unerwartete, ja Unerhörte so geistesgegenwärtig zu Versen gefügt wie hier. Wer aufzählen wollte, was da jeweils ohne alle Umstände in einem Gedicht zusammenkommt, den würde man ziemlich ungläubig anschauen, bis mann’s denn selber liest und denkt: mein Gott, gewiss, so ist die Welt, sie könnte schlimmer sein.
Erwin Einzingers Gedichte, aufgeweckt, heiter und von brillanter Virtuosität, sind ganz auf der Höhe des Könnens dieses Autors. Und auf der Höhe der Zeit.”
(Verlagstext)

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