Matinee - Simone de Beauvoir (1908-1986)
Samstag, 5. April 2008
StifterHaus - außer Haus
im Landeskulturzentrum Ursulinenhof

Einführungsessay und Kommentare:
UNIV.-PROF. DR. GABRIELE BLAIKNER (Univ. Salzburg)

Simone de Beauvoir
"Das andere Geschlecht" ("Le Deuxième Sexe")
"Die Mandarins von Paris" ("Les Mandarins de Paris")
Briefbeispiele von Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre
Beispiele von authentischen Chansons der Zeit

Ausführende:
MANUEL KLEIN (Landestheater Linz), MARGRET CZERNI

Pause / Erfrischungen

12 Uhr: Simone de Beauvoir - Nelson Algren:
Geschichte einer Beziehung

Eintritt: Erwachsene € 8,00 / Schüler, Studierende und InhaberInnen
einer gültigen Lesekarte der OÖ. Landesbibliothek € 6,00.

Veranstalter: Margret Czerni in Kooperation mit der
OÖ. Landesbibliothek und dem StifterHaus
Simone de Beauvoir. Wichtigste Lebensdaten: Ein Jahr nach ihrer Geburt wird 1910 ihre Schwester Hélène, gen. Poupette, geboren. 1925 baccalauréat, 1928 licence, 1929 lernt sie Sartre kennen; aggrégation. 1931 Phil. Lehrerin in Marseille, 1932-36 in Rouen,
1936-43 in Paris. 1947 Erste USA-Reise; SdB lernt Nelson Algren kennen. 1944 Befreiung von Paris.1949 Algren kommt nach Paris; 1950 USA-Reise, 2 Monate mit Algren. 1951 Ende der Beziehung mit Algren; Beginn einer Beziehung mit Claude Lanzmann. 1954 Prix Goncourt für „Les mandarins de Paris”. Reise mit Sartre nach China und Russland. 1957 Kampf für die algerische Unabhängigkeit. 1969 Reisen mit Sartre nach Kuba und Brasilien. 1965 Auto-Unfall. 1966 mit Sartre Reisen nach Moskau und Japan. 1971 Unterzeichnung des „Manifests der 343” pro Abtreibung. 1974 Vorsitzende der französischen Frauenrechtsliga. 1975 Jerusalem-Preis.15. April 1980: Sartre stirbt. SdB adoptierte Sylvie le Bon, 1981: Algren stirbt. 1986 SdB stirbt.

Zu ihren zahlreichen Werken gehören so wichtige wie die o. a., ferner „Memoiren einer Tochter aus gutem Hause”, „Alles in allem”, „Das Alter”, „Das Blut der anderen”, „Der Lauf der Dinge”, „Sie kam und blieb”, „Die Zeremonie des Abschieds”.

Gabriele Blaikner-Hohenwart, geboren 1952 in Wien. Baccalauréat in Paris 1970. Studium der Romanistik und Anglistik in Wien und Salzburg. Promotion 1975. Lehramt für
Französisch und Englisch 1977. Ab 1975 Assistentin und Lehrbeauftragte am Fachbereich
Romanistik Salzburg. Habilitation mit der Arbeit Der deutsche Molière. Molière-Übersetzungen ins Deutsche (2000). Ao-Prof. für Romanische Philologie an der
Universität Salzburg. 2000/2001 Gastprofessur am Institut für Vergleichende Literaturwissenschaft in Wien. Seit 2001 Leiterin der Forschungsgruppe „Übersetzungswissenschaft und Rezeptionsforschung” am Fachbereich Romanistik Salzburg. Publikationen im Bereich der französischen und der vergleichenden Literaturwissenschaft, der französischen Sprachwissenschaft und der Genderlinguistik.

Margret Czerni, geboren in Wien. Nach Studien an der Universität Wien (u. a. Theaterwissenschaft) Reifeprüfung Schauspiel. Moderatorin und Produktionsleiterin beim
ORF (Linz). Ordentliches Mitglied des Adalbert-Stifter-Institutes.
Tätig als Schriftstellerin und Theaterkritikerin.

Manuel Klein wurde 1977 in Wittlich/Eifel geboren. Seine Schauspielausbildung erhielt er an der Bayerischen Theaterakademie „August Everding” in München. Nach seinem ersten Engagement am Oldenburgischen Staatstheater wechselte er zur Spielzeit 2006/07 ans Landestheater Linz.
Neben dem Theater widmet er sich dem Rezitieren erzählender und lyrischer Literatur in Form von Lesungen und als Sprecher von Hörbuchproduktionen.



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