Abenteuer Debüt
Montag, 21. April 2008

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

REINHARD KAISER-MÜHLECKER: Der lange Gang über die Stationen. Roman
(Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg)

Lesung mit dem Autor

RENATUS DECKERT (Hrsg.): Das erste Buch. Schriftsteller über ihr literarisches Debüt
(suhrkamp taschenbuch, Frankfurt/Main)

Lesung mit DORON RABINOVICI



Reinhard Kaiser-Mühlecker, 1982 in Kirchdorf an der Krems geboren und wuchs auf dem elterlichen Hof in Eberstalzell auf. Studium Der Landwirtschaft, Geschichte und Internationale Entwicklung in Wien. 2007 Stipendiat des Herrenhauses Edenkoben. Bisher kürzere Texte in Zeitschriften veröffentlicht. „Der lange Gang über die Stationen” ist sein erstes Buch, für das er mit dem Jürgen-Ponto-Literaturpreis ausgezeichnet wurde.

Zum Buch:
„Scheinbar nüchtern berichtet ein Mann von sich. Er ist noch nicht lange verheiratet mit einer Frau aus der Stadt, lebt mit ihr und seinen Eltern auf dem Hof der Familie, den er übernommen hat und bewirtschaftet. Diem ersten Jahre der ehe vergehen, und alles scheint einfach und gut zu sein. Aber mit der Zeit versteht der Mann immer weniger, was um ihn herum geschieht, immer mehr hat er das Gefühl, dass die Entwicklungen ihm entgleiten. Diese Geschichte erzählt von einer Ehe, von zwei Menschen, die sich sehr nahe sind, zwischen denen jedoch immer mehr Fragen auftauchen, die unbeantwortet bleiben. Eigentümlich ergreifend ist dieser Bericht, der ohne Interpretation auskommt, nichts erklärt, einfach nur beschreibt.” (Aus dem Klappentext)


Renatus Deckert, geboren 1977 in Dresden, lebt und arbeitet in Berlin. Studium der Literatur und Philosophie in Hamburg, Berlin, Paris. Mitherausgeber der Zeitschrift „Lose Blätter”.
Herausgeber der Publikation „Die wüste Stadt. Sieben Dichter über Dresden”, Frankfurt am Main 2005.

Zum Buch:
„Das erste Buch eines Autors ist sein Entrée in die Welt der Literatur. Welche Gedanken und Gefühle bewegen ihn beim Blick auf sein Debüt, dessen Erscheinen zwanzig, dreißig oder sogar fünfzig Jahre zurückliegt? Fast einhundert deutschsprachige Autoren - die Einflussreichen und die Stillen, die Erfolgreichen und die Exzentriker - beantworten diese Frage in persönlichen Texten, die eigens für dieses einzigartige Buchprojekt geschrieben wurden. Entstanden ist ein fesselndes Panorama deutschsprachiger Literatur von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart.” (Verlagstext)

Doron Rabinovici, Schriftsteller, Essayist und Historiker, geboren 1961 in Tel Aviv, lebt seit 1964 in Wien. Ab 1979 Studium der Medizim, Psychologie, ethnologie und Geschichte an der Universität Wien. Mitbegründer des Republikanischen Clubs - Neues Österreich (1986) und der Demokratischen Offensive (1999). 2000: Heimito-von-Doderer-Förderpreis und Preis der Stadt Wien für Publizistik; 2002: Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg und Jean-Améry-Preis. 2004 Autor des Jahres der Zeitschrift „Buchkultur”.
Publikationen u. a.: „Papirnik. stories”, Frankfurt am Main 1994; „Suche nach M.”, Roman in zwölf Episoden, Frankfurt am Main 1997; „Instanzen der Ohnmacht. Wien. 1938 1945. Der Weg zum Judenrat”, Frankfurt am Main 2000; „Credo und Credit. Einmischungen”, Frankfurt am Main 2001; „Ohnehin”, Roman, Frankfurt am Main 2004.


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