Lesung
Dienstag, 6. Mai 2008

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

MARICA BODROŽIÆ: liest aus ihren 2007 erschienenen Büchern

Sterben erben, Sterne färben. Meine Ankunft in Wörtern.
Autobiographische Prosa.
(edition suhrkamp, Frankfurt am Main)

Der Windsammler. Erzählungen
(Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main)

Ein Kolibri kam unverwandelt. Gedichte
(Otto Müller Verlag, Salzburg-Wien)

Lesung mit der Autorin

Einführung: DR. KATJA GASSER (ORF)

Reihe Literatur aus der Mitte Europas

Marica Bodrožiæ, geboren 1973 in Dalmatien, heutiges Kroatien, lebt seit 1983 in Deutschland. Sie studierte Kulturanthropologie, Psychanalyse und Slawistik in Frankfurt am Main. Es folgten langjährige Aufenthalte in Paris und Zürich. Für ihre rsten, noch unveröffentlichten literarischen Arbeiten erhielt sie 2001 das Hermann-Lenz-Stipendium. 2002 überreichte man ihr für ihr erzählerisches Debüt „Tito ist tot” den Heimito-von-Doderer-Förderpreis sowie 2003 den Adelbert-von-Camisso-Förderpreis der Robert Bosch-Stiftung. Nach Veröffentlichung ihres ersten Romans „Der Spieler der inneren Stunde” erhielt sie 2005 den Adalbert Stifter-Förderpreis. Marica Bodrožiæ lebt als freie Schriftstellerin in Berlin.
Veröffentlichungen u. a.: „Tito ist tot”, Erzählungen, Frankfurt/Main 2002; „Der Spieler der inneren Stunde”, Roman, Frankfurt/Main 2005; „Sterne erben, Sterne färben. Meine Ankunft in Wörtern”, Autobiographische Prosa Frankfurt/Main 2007; „Ein Kolibri kam unverwandelt”, Gedichte, Salzburg-Wien 2007.

Zum Buch:
„Der Duft von Olivenholz, der Geschmack von Wein und Öl, (…) das Blau, Braun, und Grün in der festlichen Kirche. All das trägt ebenso zum Flair dieses Erzählstromes bei wie die (…) Sprache - die in ihrer lyrischen Eigenwilligkeit immer wieder an Rilke erinnert, schrieb Der Bund über Marica Bodrožiæs ,ungewöhnlich starkes Romandebüt’ Der Spieler der inneren Stunde.”

Hier, in den neuen Erzählungen von Marica Bodrožiæ, sind sie wieder, die vertrauten Topoi: das dörfliche Leben, die Natur, die Jahreszeiten, der Aberglaube; die Suche nach der verlorenen Kindheit, aber auch Krieg und Diktatur. Mit poetischem Blick sammelt die Autorin auf elf dalmatinisch-istrischen Inseln Bilder und Szenen und fügt sie zu modernen Märchen. Ihre Figuren sind Bildinspektoren, Windsammler oder Eroberer des Wörterbuchs, Wanderer durch Landschaft, Mythos und Geschichte. Die Erzählung Die Rache des Damhirsches etwa spielt an auf ein Treffen zwischen Tito und Walter Ulbricht. Die Meeresseite der Orange thematisiert den jugoslawischen Gulag auf der Kahlen Insel.”
(Verlagstext)
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