„Ex libris” - Bücher im Gespräch
Dienstag, 14. Oktober 2008

Linz StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

ELISABETH REICHART: Die unsichtbare Fotografin. Roman
(Otto Müller Verlag, Salzburg)

JOHANNES GELICH: Der afrikanische Freund. Roman
(Wallstein-Verlag, Göttingen)

PETER ZIMMERMANN (Ö1 "Ex libris") diskutiert mit der Autorin und mit dem Autor über deren neue Romane

Das Ö1 Bücherradio verlässt das Studio und zieht durchs Land. In den Literaturhäusern von Bregenz bis Mattersburg, von Wien bis Klagenfurt diskutieren die Ex libris Moderatoren Peter Zimmermann und Gerhard Moser mit Gästen aus Kultur und Medien über aktuelle Bücher, über Themen, Trends und den Literaturbetrieb.
Im Stifterhaus spricht Peter Zimmermann mit Elisabeth Reichart und Johannes Gelich über deren neue Romane "Die unsichtbare Fotografin" und "Der afrikanische Freund". Ich beiden Büchern geht es um die Wahrnehmung der Welt in der westlichen Konsumgesellschaft. Reichart erzählt über das Herstellen von Bildern in einer bildüberfluteten Welt; bei Gelich geht es um den deformierten Blick einer übersättigten Gesellschaft auf den Anderen, den Fremden und um die Folgen.

Peter Zimmermann, geboren 1961 in Villach. Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik in Wien. Dramaturg, Regieassistent, seit den frühen neunziger Jahren Journalist und Buchautor. Kulturredakteur im ORF Hörfunk, zuständig für die Büchersendung Ex libris. Zuletzt erschienen: "Schule des Scheiterns", Czernin Verlag 2008.

Elisabeth Reichart, geboren 1953 in Steyregg/OÖ., Studium der Geschichte und Germanistik in Salzburg und Wien. Längere Auslandsaufenthalte in Japan und den USA, lebt als freie Schriftstellerin in Wien. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Österreichischer Würdigungspreis für Literatur und Anton-Wildgans-Preis.
Buchpublikationen u. a.: „Februarschatten”, Roman, Wien 1984; „La valse”, Erzählungen, Salzburg 1992; „Fotze”, Erzählung, Salzburg 1993; „Sakkorausch”, Ein Monolog, Salzburg 1994; „Nachtmär”, Roman, Salzburg 1995; „Das vergessene Lächeln der Amaterasu”, Roman, Berlin 1998; „Das Haus der sterbenden Männer”, Roman, Salzburg 2000.

Johannes Gelich, geboren 1969 in Salzburg, studierte Theaterwissenschaft und Germanistik in Wien. Studienaufenthalt in Madrid, zwei Jahre Auslandslektor in Jassy (Rumänien). Lebt in Wien. Buchveröffentlichungen: „Die Spur des Bibliothekars”, Novelle, Salzburg 2003; „Chlor”, Roman, Graz 2006.
Publikationen und Reportagen in „Literatur und Kritik”, ORF, Ö1, Der Standard. Zahlreiche Stipendien. Buch.Preis der AK 2006.


 Zurück
IMPRESSUM © 2016 Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich / StifterHaus – Literatur und Sprache in OÖ.
Stichwörter zur oberösterreichischen Literaturgeschichte

Stichwörter zur oberösterreichischen Literaturgeschichte

weiter >>
(Nach)SommerTag<br />20 Jahre StifterHaus neu * Der Film

(Nach)SommerTag
20 Jahre StifterHaus neu * Der Film

weiter >>