Buch- und Verlagspräsentation
Donnerstag, 30. Oktober 2008

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

MARION JERSCHOWA: Methusalems letzter Wille. Roman

VOLKER RAUS: Leihgabe. Roman

REINHOLD AUMAIER: hundsdreg & dschogladbabia. weana gmiadboesie

MARIA ELISKASES: Der Haubentaucher. Erzählungen

(Bibliothek der Provinz, Weitra)

Lesung mit den AutorInnen


Veranstaltet mit: Bibliothek der Provinz, Weitra

Marion Jerschowa, geboren 1943 in Wien, studierte bis 1967 Slawistik in Wien, anschließend ein Jahr in der ehemaligen Sowjetunion. Übersiedlung nach Moskau, erst 1978 Rückkehr nach Österreich. In Moskau war sie als Übersetzerin russischer Literatur und als Mitarbeiterin westlicher Firmen tätig. In Linz lehrte sie Russisch an der Kepler-Universität und übersetzte Texte für Osthandelsfirmen. Projekte mit Künstlern aus exkommunistischen Ländern. Frau Jerschowa erhielt 1994 den Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz. Publikationen u. a.: "Luftschlösser und Eispaläste. Literarische Reiseberichte", Roman 1995;
„Du musst verstehen”, Eine Kriegsehe.

Zum Buch:
„Was ist zuerst dagewesen - das Leben, das dir die Geschichten diktierte, oder die Geschichten, in denen dein Schicksal festgeschrieben ist? Was für eine Frage, höre ich den Leser sagen, natürlich das Leben! Ich bin mir da aber nicht mehr so sicher. Denn seit ich begonnen habe, das Erlebte aufzuschreiben, werde ich das Gefühl nicht mehr los, nur mehr den Aufguß alter Geschichten zu erleben.” (Textauszug)

Volker Raus, geb. 1946 in Linz. Studium der Erziehungswissenschaften und Geschichte. Lehrtätigkeit an der Universität Salzburg. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen. Ab 1980 Abteilungsleiter der Familienredaktion beim ORF Oberösterreich. Über 50 Drehbücher und Texte für TV-Dokumentationen. Moderator von mehr als 1000 Rundfunksendungen. Ab 1990 selbständiger Filmemacher, PR-Berater, Journalist und Autor. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter Dr.-Ernst-Koref-Literaturförderungspreis der Stadt Linz, Filmpreis New York Filmfestival, Kulturmedaille des Landes Oberösterreich.

Zum Buch:
„Internationaler Kunstraub in der Kulturhauptstadt Linz. Gemälde von Klimt und Nolde verschwinden. Oberst Max Steinberg - ein erfahrener, international für die UN tätiger Ermittler ahnt, mit wem er es zu tun hat, als er am Neujahrsmorgen zum Kunstmuseum seiner Heimatstadt Linz gerufen wird.” (Textauszug)

Reinhold Aumaier, geboren 1953 in Linz. Aufgewachsen in Obermühl an der Donau. Schulbesuche im Mühlviertel, in Linz und in Wien. Ebendort Matura am Musikgymnasium. Seit 1976 freischaffend künstlerisch tätig. Zahlreiche Veröffentlichungen. Publikationen u. a.: „Wechselbad blues”, Gedichte, Linz-Wien 2003; „Rutschbonbon”, Prosa, Gosau 2007.

konsegwendss

neili hob i wo glesn
dass das skelett eines erwachsenen
menschen aus 212 einzelknochen besteht

ebnfois neili hod de boide-dant gsogd
dass se se scho gfreid auf den dog
an dem ia ka ba mea wehduan wiad

Maria Eliskases: Maria Linschinger wurde 1946 in Tirol geboren uns ist dort aufgewachsen. Nach Studienjahren in Wien und Salzburg zog sie ins oberösterreichische Salzkammergut, wo sie bis 2001 als Volksschullehrerin arbeitete. Sie schreibt Prosa und Lyrik für Jugendliche und Erwachsene. Publikationen u. a.: „Stragula” Erzählung; „Winterkind” Roman.


Zum Buch:
„Sie war mit dem Auspacken der Koffer beschäftigt, saß er bereits am Schreibtisch, das heißt am Küchentisch, und sie kannte sich aus: Von jetzt an durfte sie sein Revier, die Wohnküche, nur betreten, um zu kochen und gemeinsam mit ihm zu essen. Er rief: Hab Hunger!, und sie kam herein; er streckte sich, knackste mit den Fingerknöcheln, drehte mehrmals den Kopf von links nach rechts, sicherte das Dokument im Laptop, schob Bücher und Mappen beiseite, um eine Tischhälfte für die Mahlzeit frei zu machen, die hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten ließe, und schaute blinzelnd zum Fenster hinaus, als bemerkte er mit Staunen, dass draußen die Natur wartete. Auf ihn wartete sie umsonst.” (Textauszug)

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