Buchpräsentation
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr

ANNA MITGUTSCH: Familienfest. Roman. Lesung mit der Autorin
Einführung: JOHANN LACHINGER

Anna Mitgutsch, 1948 in Linz geboren. Studium der Germanistik und Anglistik an der Universität Salzburg. Dr. phil. 1974 mit einer Dissertation über zeitgenössische englische Lyrik. Assistentin an der Amerikanistik der Universität Innsbruck, Lehrtätigkeit an britischen Universitäten (Hull University of East Anglia ) und in Seoul, Südkorea.
Von 1979 bis 1985 in den USA, Lehrtätigkeit als Assistant-Professor an Universitäten und Colleges in New York (Sara Lawrence College) und Massachusetts (Amherst College, Tufts University, Simmons College, Emmanuel College). Seit 1985 freischaffende Autorin, in den neunziger Jahren writer-in-residence an verschiedenen amerikanischen Universitäten und Lehraufträge an österreichischen Universitäten (Salzburg und Innsbruck). Lebt in Linz und Boston. Längere Aufenthalte in Israel.
Zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Zuletzt: 2000: Würdigungspreis für Literatur der Republik Österreich; 2001: Solothurner Literaturpreis; 2002: Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz, Werkstipendium der Literar-Mechana.
Buchveröffentlichungen:
"Die Züchtigung", Roman, Düsseldorf 1985; "Das andere Gesicht", Roman, Düsseldorf 1986; "Ausgrenzung", Roman, Darmstadt 1989; "In fremden Städten", Roman, Frankfurt/Main 1992; "Abschied von Jerusalem", Roman, Berlin 1995; "Erinnern und Erfinden", Grazer Poetikvorlesungen, Graz 1999; „Haus der Kindheit”, Roman, München 2000.

Zum Buch:
„Bei den traditionellen Festen der Leondouris ist Edna Gastgeberin und Mittelpunkt. Sie hält die weitläufige Familie zusammen. In ihrem Haus am vornehmen Beacon Hill, an der zum Seder gedeckten Tafel, erzählt sie Geschichten aus dem Leben der Vorfahren, die als Familienbesitz in den Jüngeren fortleben sollen. Ednas Erinnerungen reichen Jahrhunderte zurück, so weit, dass Familiengeschichte und jüdische Geschichte zu verschmelzen scheinen. Mittelpunkt ihrer Geschichten sind ihr Vater Joseph, der einst von der Levante nach Amerika gelangte, der Onkel, der stellvertretend für einen Politiker im Gefängnis saß, die bittere Armut, in der die Familie jahrzehntelang im jüdischen Viertel von Boston lebte, und der märchenhafte Aufstieg, der einigen gelang. Sie erinnert sich an ihre erste große Liebe, die mit einem tragischen Unglück endete. Unter den Erwachsenen und Kindern am Tisch sitzt auch ihr Großneffe Marvin mit seiner zum Judentum konvertierten Frau und seinem Sohn, der seit einem Unfall behindert ist. Marvin liebt Frau und Kind und würde doch gern alles hinter sich lassen, um noch einmal von vorne anzufangen. In Adina, ihrer heranwachsenden Großnichte, entdeckt Edna eine ,echte’ Leondouri: Adina, die ,Prinzessin’, ist schön und klug, sie hat den Abenteuergeist ihres Urgroßvaters.
Schauplatz dieses farbigen Romans ist Boston mit seinen sich wandelnden Einwanderervierteln, den eleganten Stadtteilen und den Ferienorten an der Atlantikküste. ...”
(Verlagstext)
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