Buchpräsentationen
Dienstag, 2. Dezember 2008

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

ANDREA GRILL:
Tränenlachen. Roman
(Otto Müller Verlag, Salzburg)

KLEMENS RENOLDNER: Man schließt nur kurz die Augen. Erzählungen
(Folio Verlag, Wien-Bozen)

Einführung: Daniela Strigl


Veranstaltet mit:
Otto Müller Verlag, Salzburg
Folio Verlag, Wien-Bozen
Klemens Renoldner, geboren 1953 in Schärding, lebt in Berlin. Nach dem Studium der Literatur und Musik Engagements als Dramaturg an Theatern u. a. in Wien, Zürich und München, von 1998-2002 Schauspieldirektor und Regisseur am Theater in Freiburg im Breisgau.
Aufsätze, Essays und Kritiken zur Gegenwartsliteratur, Kurzprosa und Erzählungen in Anthologien und Zeitschriften.
Buchveröffentlichungen über Christa Wolf und Stefan Zweig und 2003 „Hagenwil-les-deux-Eglises”, ein Gespräch mit Niklaus Meienberg.

Zum Buch:
„In den Erzählungen von Renoldner erleben wir Frauen und Männer, die in Gefahr geraten, ihr Lebensglück zu verlieren. Schritt für Schritt sehen wir sie auf dem Weg ins scheinbar Unvermeidliche und beobachten, welche Schlüsse sie aus einer erlebten Demütigung, dem Scheitern in Beruf, Karriere und Liebe ziehen. (…)
In den Geschichten werden Träume erzählt, es wird über Musik philosphiert und es werden, in einem großen Streitgespräch, die Möglichkeiten und Grenzen dokumentarischen Erzählens erörtert; dabei bedient sich der Autor auch moderner Erzähltechniken und überrascht den Leser mit eigensinnigem Humor.” (Verlagstext)


Andrea Grill, geboren 1975 in Bad Ischl, studierte UNTER ANDEREM IN Salzburg, promovierte an der Universität Amsterdam über die Evolution endemischer Schmetterlinge Sardiniens. Veröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften, z. B. „Die Furche” und „Literatur und Kritik”. Übersetzerin aus dem Albanischen. Nach Aufenthalten in Tirana, Cagliari (Sardinien), Neuchâtel und Bologna lebt sie zurzeit in Wien. 2007 wurde die Autorin zum Bachmannpreis nach Klagenfurt eingeladen.

Zum Buch:
„In Andrea Grills zweitem Roman dreht sich vieles um Gemeinsamkeiten und Unterschiede: zwischen dem albanischen Galip, der sich mit einem Anruf aus der Ferne in die Erinnerung der Protagonistin zurückgerufen hat, und ihr: einer jungen Österreicherin.
(…) In ihren Erinnerungen geht sie auf die Suche nach dem Anfängen ihrer Beziehung und den Gründen für das Ende, es zeichnet sich ab, wie die politische Geschichte eines Landes einen Einzelnen prägen kann. Ihr Freund mit albanisch-österreichischen Wurzeln und dessen Zerrissenheit, Albanien zu lieben oder zu verleumden. Aus Albanien geflohen, in Österreich nie wirklich angekommen, zugleich durch die Liebe zu ihr mit dem fremden Land verbunden. Am Ende bricht die Österreicherin 2002 noch einmal nach Albanien auf und begegnet dort Galips Familie, die sie aufnimmt, als sei keine Zeit vergangen. Doch das Land hat sich verändert.
Die Geschichte einer Österreicherin und eines Albaners … Österreichs und Albaniens.”
(Verlagstext)
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