Präsentation: LANDSTRICH - eine Kulturzeitschrift
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1

Ein „HEIMAT ZWEI”-Abend
Einführung: FRANZ XAVER HOFER
Lesungen: MARIA ELISKASES, BODO HELL, EUGENIE KAIN, MARTIN PRASKA, HUBERT SCHATZ

Der Abend HEIMAT ZWEI wird von der Redaktion mit den Autorinnen und Autoren gestaltet: Erich Hackl, Martin Praska, Ulrich Waibel, Maria Eliskases, Hubert Fischlhammer, Petra Sterry, Johannes Gruber, Horst Stauber, Fritz Lichtenauer, Bodo Hell, Josef Pillhofer, Ute Woltron, Eugenie Kain, Katharina Spindler, Richard Wall, Hubert Schatz, Birgit Gutt-Daraio, Therese Eisenmann, Hanns Egon Wörlen.

HEIMAT ZWEI, die neue Ausgabe der Kulturzeitschrift LANDSTRICH, greift das Thema auf, das 1980 Gegenstand der ersten Ausgabe war: HEIMAT.

Das Heft vereinigt Wort- und Bildbeiträge von Autorinnen und Autoren unterschiedlichen Alters, was den Blickwinkel mitbestimmt. Von Erich Hackl als jungem Schriftsteller erschien ein Beitrag im ersten Heimat-Heft: er hat den Faden unter dem Titel „Heimatkunde. Nach 23 Jahren” noch einmal aufgegriffen. Die Germanistin Birgit Gutt-Daraio, die in Süditalien lehrt, untersucht den Heimat-Gedanken bei Marlen Haushofer. Bodo Hell ist im Toten Gebirge unterwegs. Hubert Fischlhammer auf der Suche nach Timbuctu. Ute Woltron entdeckt die Farben der Kindheit. Richard Wall öffnet sein Tagebuch. Bei Fritz Lichtenauer wirft eine Filmstimme dem Fremden Dialekt-Floskeln entgegen. Ulrich Waibel, Petra Sterry, Josef Pillhofer und Therese Eisenmann äußern sich in Text und Bild. Hubert Schatz besingt den Ort, wo ihn die Menschen mögen. Martin Praska beschäftigt seine Lage als Nachkomme von Heimat-Vertriebenen. Auch die Vorfahren des Passauer Glaskünstlers Horst Stauber kamen aus Tschechien. Katharina Spindler sucht - auch im Gedanken an Virginia Woolf - ein Haus für sich allein. Nestbauen und Zeltaufstellen vergleicht Eugenie Kain. Maria Eliskases beschäftigt das eigene Heimatgefühl. Johannes Gruber bricht die Wahrnehmung einer Heimat auf mehreren Ebenen. Hanns Egon Wörlen spricht über sein Museum und die Beziehung zu Gerwald Sonnberger.

Das Regionale als Modell des Ganzen war für den LANDSTRICH von Anfang an eine programmatische Idee. Deshalb stand auch schon die erste Nummer unter dem Titel HEIMAT. Die neuerliche Beschäftigung mit dem Thema Heimat hält die aus Siegwald Ganglmair, Franz Hamminger, Helga Hofer und Franz Xaver Hofer bestehende Redaktion für geeignet, das Verdienst des LANDSTRICH-Initiators Gerwald Sonnberger zu würdigen, der auch während seiner weltweiten Tätigkeit als Kulturmanager dem Innviertel verbunden blieb und dabei stets zu seiner Region ein aufmerksames und aus Wertschätzung kritisches Verhältnis pflegte.
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