10 Jahre Essayistik-Reihe
Donnerstag, 15. Jänner 2009

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

Podiumsgespräch mit:

ANDRÉ HELLER
(kann wegen einer fiebrigen Erkältung nicht am Podiumsgespräch teilnehmen!)

JOSEF HASLINGER

SABINE GRUBER

Moderation: DR. PETER HUEMER


Reihe Essayistik


André Heller wurde 1947 in Wien geboren. Er zählt zu den einflussreichsten und erfolgreichsten Multimediakünstlern der Welt. Seine Verwirklichungen umfassen Gartenkunstwerke, Wunderkammern, Prosaveröffentlichungen und Prozessionen ebenso wie die Erneuerung von Zirkus und Varieté, Millionen verkaufter Schallplatten als Chansonnier eigener Lieder, große fliegende und schwimmende Skulpturen, den avantgardistischen Vergnügungspark Luna Luna, Filme, Feuerspektakel und Labyrinthe sowie Theaterstücke und Shows, die vom Broadway bis zum Wiener Burgtheater, von Indien bis China, von Südamerika bis Afrika ihr Publikum fanden.
Bisher 14 Buchveröffentlichungen: u. a. die Erzählbände”Die Ernte der Schlaflosigkeit in Wien”, „Auf und Davon”, „Schlamassel”, „Als ich ein Hund war”, der roman „Schattentaucher”, der Gedichtband „Sitzt ana, und glaubt, er is zwa” (gemeinsam mit H. Qualtinger) sowie die Bildbände „Jagmandir? Traum als Wirklichkeit” und „Die Zaubergärten des André Heller”.
Zahlreiche internationale Preise. Über andré Hellers Verwirklichungen und Pläne wurden 21 TV-Dokumentationen gedreht, u. a. von Werner Herzog, H. J. Syberberg und Elsa Klentsch.
André Heller lebt in Wien, der Lombardei und auf Reisen.

Josef Haslinger, geboren 1955 in Zwettl (NÖ). Studium der Philosophie, Theaterwissenschaft und Germanistik in Wien. Mitherausgeber der Literaturzeitschrift "Wespennest". Lehraufträge in Kassel, Innsbruck, Wien und Ohio. Organisator vielfältiger literarischer Veranstaltungsreihen, u.a. der Wiener "Vorlesungen zur Literatur".
1992 Mitbegründer der Plattform "SOS-Mitmensch". Seit 1996 Professor für Literarische Ästhetik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Lebt in Wien und Leipzig.
Preise u.a.: Theodor Körner Literaturpreis (1980); Elias-Canetti-Stipendium der Stadt Wien (1993/94); Förderungspreis des Landes Niederösterreich für Literatur (1994); Literaturpreis der Stadt Wien (2000); Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels (2000); Preis der „LiteraTour Nord” für „Das Vaterspiel”.
Publikationen u. a.: „Opernball”, Roman 1995; „Das Vaterspiel”, Roman 2000; „Klasse Burschen”, Essays 2001; „Austrian Spirit. Politische Destillate aus der Heimat der Freunderlwirtschaft”, 2004; „Zugvögel”, Erzählungen 2006; „Phi Phi Island”, Ein Bericht 2007.

Sabine Gruber, geboren 1963 in Meran (Italien), aufgewachsen in Lana. Studium der Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft in Innsbruck und Wien. Lektorin für Deutsch an der Universität Cà Foscari in Venedig. Seit 2000 freie Schriftstellerin. Lebt in Wien. Stipendien und Preise u.a.: Stadtschreiberin von Klagenfurt 1994; von Innsbruck 2001; Förderpreis der Stadt Wien in der Sparte Literatur 1996; Stipendium auf Schloss Solitude/Stuttgart 1997; Reinhard Priessnitz-Preis 1998; Förderungspreis zum Österr. Staatspreis für Literatur 2000; Heinrich-Heine-Stipendium der Stadt Lüneburg 2002; Elias Canetti-Stipendium 2004; Walther von der Vogelweide-Förderpreis 2007.
Gedichte, Erzählungen, Hörspiele und Stücke in diversen Literaturzeitschriften (wespennest, Manuskripte, kolik u.a.) und Anthologien. Rundfunksendungen und Hörspiele im österreichischen und italienischen Rundfunk. Verfasserin von Essays, Rezensionen, Glossen und Kommentaren, Herausgebertätigkeit.
Publikationen u. a.: „Aushäusige”, Roman, Klagenfurt 1996 (München 1999; Moskau 2001); „Fang oder Schweigen”, Gedichte 2002; „Die Zumutung”, Roman 2003; „Über Nacht”, Roman 2007.


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