Buchpräsentation
Montag, 23. Februar 2009

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 Uhr:

AUSTROFRED:
Ich rechne noch in Schilling.
Ansichten eines unbequemen Zeitgenossen
(Czernin Verlag, Wien)

Lesung mit dem Autor


Veranstaltet mit: Czernin Verlag, Wien


Austrofred, geboren 1970 in Steyr/OÖ, ledig, lebt und arbeitet in der Bundeshauptstadt.
Bereits mit 16 Jahren steht der gelernte Speditionskaufmann zum ersten Mal auf einer Rockbühne. Als Keyboarder der Tanz- und Showband Crazy Diamonds feiert er bald regionale Erfolge, bis ihn Mitte der Neunziger künstlerische Differenzen in die musikalische und ökonomische Selbständigkeit zwingen.
Mit seinen Austropop-Veredelungen der größten Hits der Rockgruppe Queen gelingt Austrofred schließlich der Durchbruch. Repertoire-Highlights wie der Funkkracher Eich Dodln gib i Gas oder die Protestballade Hitr@dio Gaga erweisen sich beim breiten Publikum als genauso populär wie bei Teilen der Kritik. Seither brilliert der Champion, wie ihn seine Fans liebevoll nennen, nicht nur als Rocksänger und Entertainer, sondern auch als Schauspieler (Giving Gas!), TV-Moderator (Hello Austrofred - Hello Vienna) und Schriftsteller.
Heute zählt Austrofred zu den wichtigsten Medienkünstlern Österreichs.

Nach seiner erfolgreichen Autobiografie Alpenkönig und Menschenfreund beglückt der aufgedrehte Freddie Mercury-Impersonator und Zukunftshoffnung des Austropop seine Fans jetzt mit seinen öffentlichen Tagebüchern und philosophiert dabei (unter anderem) über Rockmusik, Kirche, Eurofighter, Hausbau, Bildung, Psychologie, Ernährung, Landwirtschaft, Klimawandel, Fußball, Ehe, Scheidung, Sexualität, Drogen, Humor, Körperpflege, Winterreifen, Japan, Journalismus, Fernsehen, ORF, Polizei, Asfinag, Feng Shui, Ambros, Fendrich, Waterloo, Gusenbauer, Moik, Nitsch, Schönborn, Kommissar Rex, den Dalai Lama, Kunst, Genie, Mode und das Showbusiness.

„In meiner Anfangszeit ist es mir ein paar Mal passiert, dass einer mit dem Blasröhrl auf die Bühne schießt oder dass bei einem Frühschoppen wer schreit, schleich dich herunter, Zipfelgesicht, sonst prack ich dir eine. Das sind natürlich harte Sitten, aber durch solche Mauern und Windmühlen muss man halt durch, wenn man künstlerisch nach oben will, auch wenn einen im Endeffekt oft nur mehr die eigene Vision psychisch zusammenhält.
Wenigstens kann man sich damit trösten, dass auch die Größten der Großen vor solchen Niederlagen nicht gefeit sind. Auch zu einem Mozart werden ungute Zeitgenossen öfter einmal gesagt haben, du Dodl kannst dir deine Zauberflöte hinten hineinschieben.
Sie haben das Genie vom Mozart nicht erkannt.” (Austrofred)




 Zurück
IMPRESSUM © 2016 Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich / StifterHaus – Literatur und Sprache in OÖ.
Stichwörter zur oberösterreichischen Literaturgeschichte

Stichwörter zur oberösterreichischen Literaturgeschichte

weiter >>
(Nach)SommerTag<br />20 Jahre StifterHaus neu * Der Film

(Nach)SommerTag
20 Jahre StifterHaus neu * Der Film

weiter >>