Linz liest Vilnius - Tage der litauischen Literatur
Donnerstag, 5. März 2009

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 17.00 Uhr:

"Litauen lesen"

Präsentation - Rampe 2/09

CORNELIUS HELL: Litauen lesen

mit multimedialer Einführung in die
litauische Sprache und Literatur

Litauischer Baumkuchen, Tee und Kaffee


Ein Projekt für Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas
in Kooperation mit dem StifterHaus



Cornelius Hell, geboren 1956 in Salzburg, 1984-86 Lektor für Germanistik an der Universität Vilnius; 2002-2008 Feuilleton-Chef der Wochenzeitung „Die Furche”, Literaturkritiker und Essayist, Autor von etwa 200 Sendungen für den ORF und den Bayerischen Rundfunk, lebt in Wien.
Zahlreiche Übersetzungen aus dem Litauischen, Herausgeber der Anthologie litauischer Erzählungen „Meldungen über Gespenster” (Otto Müller Verlag 2002); 2007 erschien der Essayband „Lesen ist Leben” (Wieser Verlag), 2009 „Der eiserne Wolf im barocken Labyrinth. Erwachendes Vilnius” (Picus Lesereisen).
In Vorbereitung für 2009: „Europa erlesen - Vilnius” (Wieser Verlag).
Hell hat auch das Heft 2/2009 der Rampe unter dem Titel „Litauen lesen” herausgegeben.

Jonas Mekas, 1922 in dem kleinen nordlitauischen Dorf Seminiskiai geboren, musste
wegen seiner Untergrundtätigkeit aus Litauen fliehen, nahm nach dem Krieg ein
Studium an der Universität Mainz auf und emigrierte 1949 mit seinem Bruder Adolfas
in die USA, wo er zum „Gottvater des amerikanischen Avantgardekinos” wurde.
Mekas arbeitete mit Künstlern wie Andy Warhol, Yoko Ono,
John Lennon, Salvador Dali und ist mit seinem Landsmann George Maciunas einer
der Vater der Fluxus-Bewegung. Bekannt wurde er mit Filmen wie „Reminiscences
of a Voyage to Lithuania” (1972) oder „Lost, Lost, Lost” (1975). Mekas erhielt u. a.
1964 den Preis des Filmfestivals von Venedig, 1995 den Nationalpreis der Republik
Litauen, 1996 den Preis des New Yorker Verbandes der Filmkritiker und 1997 den
Pasolini-Preis. 2008 wurde er von Bundespräsident Heinz Fischer mit dem Österreichischen
Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet. Das literarische
Werk von Mekas ist noch kaum ins Deutsche übersetzt; die Rampe präsentiert Gedichte und erstmals Auszüge aus seinen Tagebüchern.



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