Buchpräsentation
Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1

MARGIT SCHREINER liest aus ihrem neu erschienenen Buch „Heißt lieben” (Verlag Schöffling & Co., Frankfurt/Main)
Einführung: KARL WOISETSCHLÄGER (Die Presse)

Margit Schreiner, geboren 1953 in Linz. Studium der Germanistik und Psychologie. Lebt nach langjährigen Aufenthalten in Tokyo, Paris, Rom und Berlin derzeit als freie Schriftstellerin in Linz.

Buchveröffentlichungen: "Die Rosen des heiligen Benedikt", Liebes- und Haßgeschichten 1989; "Mein erster Neger", Afrikanische Erinnerungen 1990; "Die Unterdrückung der Frau, die Virilität der Männer, der Katholizismus und der Dreck", Roman in Geschichten 1995; "Nackte Väter", Roman 1997; „Haus, Frauen, Sex”, Roman 2001.
Preise, Auszeichnungen und Stipendien: Arbeitstipendium des BMUK 1985; Dr. Ernst-Koref-Anerkennungspreis 1987; Talentförderungspreis des Landes Oberösterreich 1988; Rom-Stipendium des österreichischen Bundesministeriums 1989; Österreichisches Staatsstipendium, Jubiläumsstipendium des Literaturfonds der literarischen Verwertungsgesellschaft, Literaturstipendium der Stadt Salzburg 1990; Arbeitsstipendium des Berliner Senats, Stipendium des Deutschen Literaturfonds 1993; Ben Wittwers Förderungspreis, österreichisches Staatsstipendium 2000.

Zum Buch:
„ ‚Heißt lieben’ erzählt schonungslos vom Leben mit der Mutter, ihrer Unfähigkeit zur Liebe, dem Aufwachsen und Erwachen der Tochter und der eigenen Liebesfähigkeit: ‚Naturgemäß ist es am schlimmsten, wenn unsere Mütter uns ihre Liebe zeigen wollen.’

Margit Schreiner erzählt vom Tod der Mutter, einer großen Liebe, einer Hochzeit in Italien und von der Geburt der Tochter:

‚Unsere Mütter sind nicht imstande, andere Menschen wahrzunehmen. Auch unsere Väter nehmen sie nicht wahr, nicht die Nachbarn und nicht die Verwandten. Unsere Mütter können andere Menschen nur wahrnehmen, nachdem sie sich die Menschen einverleibt haben. Sie haben ihre eigene Vorstellung von den Menschen und nehmen diese Vorstellung dann wahr.
Natürlich sind auch die Mütter selbst dementsprechend eingeschlossen in sich, denn auch von sich selbst haben sie eine Vorstellung, und sie können niemals mehr als diese Vorstellung ihrer selbst sehen. Wir sind als Kinder auf diese Weise aufgewachsen: als eine Vorstellung unserer Mütter. So haben wir ständig vor unseren Müttern davonlaufen müssen, um nicht verrückt zu werden.’”
(aus dem Klappentext)
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