Lesung
Donnerstag, 17. September 2009

Linz, StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 19.30 bis 21 Uhr:

EUGENIE KAIN: Der Mostbauer fährt ins Lentia
WALTER KOHL: Drinks an der Tanke. Ein Zustandsbericht


Veranstaltung im Rahmen von „lingvo linz. Kommunikation in der Stadt”
Die Texte von Eugenie Kain und Walter Kohl beruhen auf älteren und aktuellen „Feldforschungen” in öffentlichen Verkehrsmitteln, Hinterhöfen von Gemeindewohnbauten, in den einschlägigen Milieus von Tankstellenbeiseln und Flipper-Clubs. Ihre Entstehung steht, ebenso wie diese Veranstaltung, in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Symposion „lingvo linz. Kommunikation in der Stadt”, das den äußeren Rahmen für diese Lesung bildet. Im Zentrum der Gruppen- und Milieustudien von Eugenie Kain und Walter Kohl steht die Sprache (und ihre vielfältigen Varietäten) als primäres Ausdrucksmittel der sozialen Selbstdarstellung. In intensiver und präziser Beobachtung wird gleichsam von innen heraus ein Bild der (sub-)urbanen Gesellschaft gezeichnet, deren kommunikative Strukturen, Register und Signale offengelegt werden.

EUGENIE KAIN, geboren 1960 in Linz/OÖ, studierte Germanistik und Theaterwissenschaft in Wien, Autorin, Kulturjournalistin und Beraterin im Sozialbereich. Lebt und arbeitet in Linz. Zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien sowie im Österreichischen Rundfunk. Preise u. Auszeichnungen u. a.: Max von der Grün‑Literaturpreis 1982; Buch.Preis 2003; Kulturpreis des Landes Oberösterreich für Literatur 2007. Buchveröffentlichungen u. a.: „Sehnsucht nach Tamanrasset”, Erzählungen (1999); „Atemnot”, Roman (2001); „Man müsste sich die Zeit nehmen, genauer hinzuschauen. Franz Kain und der Roman ,Auf dem Taubenmarkt´” (2002); „Hohe Wasser” (2004); „Flüsterlieder”, Erzählung (2006); „Schneckenkönig”, Erzählungen (2009).

WALTER KOHL, geboren 1953 in Linz, ehemaliger Autovermietungsangestellter und Journalist, seit 1996 freier Schriftsteller. Mitglied der GAV. Lebt in Eidenberg bei Linz. Bücher zuletzt: „Wie riecht Leben”, Wien 2009; „Die dunklen Seiten des Planeten”, Grünbach 2008; „Nacht die nicht enden will”, Graz 2007; „Die Poldi”, Grünbach 2006; „Auch du hast eine Mutter”, Grünbach 2005; „Good Hope”, Weitra 2004; „Senna lebt”, Linz-Wien 2004; „Fuck off, Koff”, Hamburg 2004; „Ich fühle mich nicht schuldig” - Georg Renno, Euthanasiearzt. Wien 2001 und Göttingen 2002. Theaterstücke u. a.: „Der große Rosengarten Schwindel” (UA Jänner 2005 Theater Phönix, Linz), „Der Schwärzer und seine Braut” (UA Februar 2005 in Kollerschlag), „Talfahrt” (UA Dezember 2006 im Kulturhaus
Remise Bludenz).
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